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Klagenfurter Volksküche: Langjährige Leiterin geht in Rente

(17.09.2020)
Gertraud Hollauf lenkte die Geschicke in der Volksküche 23 Jahre lang. In dieser Zeit hat sie viel erlebt, die Stadt und die Bevölkerung von einer ganz anderen Seite kennengelernt. Kürzlich wurde sie offiziell in den Ruhestand verabschiedet.

Seit 1997 hat Gertraud Hollauf die Volksküche in Klagenfurt geleitet, insgesamt war sie 32 Jahre bei der Stadt beschäftigt. „Es waren gewaltige 32 Jahre“, gibt Gertraud Hollauf zu, als sie kürzlich in der Volksküche überrascht wurde: Bürgermeisterin Dr. Maria-Luise Mathiaschitz und Sozialreferent Vizebürgermeister Jürgen Pfeiler ließen es sich nicht nehmen, die angehende Pensionistin persönlich zu verabschieden. Sie überbrachten die besten Glückwünsche und natürlich weiterhin viel Gesundheit in der neu gewonnen Freizeit. Gertraud Hollauf begann in der Volksküche zu arbeiten, als noch vor Ort gekocht wurde, seit 1998 bringt die „Feine Küche Kulterer“ das Essen, die Mitarbeiter der Volksküche geben es an die Bevölkerung aus. Rund 110 Mahlzeiten werden täglich, allerdings aufgrund von Covid-19 nur im Gassenverkauf, ausgegeben. Früher war in der Volksküche, die übrigens vor zwei Jahren ihr 90 jähriges Bestehen feierte und die einzige bzw. letzte ihrer Art in ganz Österreich ist, Anlaufstelle für Obdachlose, Drogenabhängige etc. Das hat sich geändert, seit der Einführung der Stadtkarte kommen hauptsächlich Mindestpensionisten, um kostengünstig eine warme Mahlzeit zu bekommen.

Zwei Kolleginnen, Annemarie Simtschitsch und Ramona Plasch, werden Gertraud Hollauf nachfolgen und die Organisation der Volksküche übernehmen.

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