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Über 300 Personen haben 2019 privat Müll gesammelt

(07.01.2020)
Verschiedene Schulen, Vereine und private Initiativen haben im Vorjahr mitgeholfen, Klagenfurts Straßen und Grünflächen von achtlos weggeworfenem Abfall zu befreien. Unterstützung kam von der Abteilung Entsorgung, die Sammelutensilien zur Verfügung stellt und den Müll entsorgte.

2019 hat sich auch in der Landeshauptstadt der Trend durchgesetzt, aktiv etwas gegen das sogenannte „Littering“ zu tun. Damit ist das achtlose Wegwerfen von Abfall wie Dosen, Flaschen oder Verpackungen auf Straßen, Gehwegen oder Wald- und Grünflächen gemeint. Etwa 300 Personen haben im Vorjahr an privaten Müllsammelaktionen im gesamten Stadtgebiet teilgenommen. Daraus hat sich die private Initiative „Clean UP Klagenfurt“ gebildet, die ihre regelmäßigen Treffen in der gleichnamigen Facebook-Gruppe organisiert und dort nach Gleichgesinnten sucht.

„Für die tausenden Arbeitsstunden, in welchen die mehr als 300 Freiwilligen letztes Jahr mitgeholfen haben, Klagenfurt sauber zu halten, gilt es offiziell Danke zu sagen. Wir wollen diese Initiativen 2020 im Rahmen unserer Möglichkeiten weiter unterstützen“, betont Entsorgungsreferent Vizebürgermeister Wolfgang Germ. Die freiwilligen Helfer bekommen von der Abteilung Entsorgung auch heuer Sammelutensilien wie Müllsäcke, Einweghandschuhe und Greifzangen. Nach getaner Arbeit wird der eingesammelte Müll dann von städtischen Mitarbeitern fachgerecht entsorgt.

Besonders Schulklassen waren 2019 gegen „Littering“ aktiv und konzipierten eigene Projekte, wie beispielsweise die WIMO. Auch Freiwillige Feuerwehren, verschiedene Vereine oder das Mädchenzentrum Klagenfurt haben sich aktiv an Müllsammelaktionen beteiligt. Wer sich alleine oder in der Gruppe gegen „Littering“ engagieren möchte, kann sich im Büro des Entsorgungsreferenten melden (0463 537-2340, wolfgang.germ@klagenfurt.at).

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