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35 Millionen für Neubau der Kläranlage gesichert!

(18.02.2021)
Investitionen in die Kläranlage ermöglichen wirtschaftliches Arbeiten. Dadurch wurden 35 Millionen für Neubau gesichert.

Täglich gelangen etwa 40 Millionen Liter Abwasser aus der Landeshauptstadt und den 12 Umlandgemeinden des Wasserver­bandes Wörthersee Ost in die Klagenfurter Kläranlage. Damit die gesamte aufwändige Infrastruktur der mehr als 50 Jahre alten Anlage rund um die Uhr einsatzbereit bleibt, wurden in den vergangenen Jahren einige Maßnahmen gesetzt. „Diese waren in der in die Jahre gekommenen Anlage einerseits notwendig, zugleich wurde darauf geachtet, dass modernisiert wird und die Anlage in weiterer Folge kostenreduziert arbeiten kann“ sagt Vizebürgermeister Wolfgang Germ, der für die städtische Entsorgung zuständige Referent.

Neben der Grobrrechenanlage, die mit einem leistungsfähigeren Rechengut­wäscher ausgestattet wurde, einem leistungsfähigeren Rührwerk, der Sanierung des Zwischenklärbeckens und des nachklärbeckens, dem Austausch der Feinrechenanlage, sowie der Aktivierung und Optimierung der Demon-Anlage kam es zur Installierung eineer Gleichstromdesintegrationsanlage (GSD-Anlage), durch die zirka 100.000 kWh Strom erzeugt werden kann. Zudem verringern sich die Entsorgungskosten durch die Verringerung der Schlamm-Menge.

 

In den nächsten Jahren steht der Bau einer neuen Kläranlage auf dem bestehenden Areal auf dem Programm. „Wir konnten in den vergangenen Jahren an die 35 Millionen Euro an Rücklagen bilden, die bereits für den Kläranlagen-Neubau reserviert sind“ erklärt Vizebürgermeister Germ. Die Gesamtkosten für die Neuerrichtung der Kläranlage werden sich auf rund 110 Millionen Euro belaufen, die Kosten teilen sich Stadt, Land und der Wasserverband. „Das Grundstück ist gesichert und es gibt bereits einen einstimmigen Beschluss für den Neubau der Kläranlage. In den nächsten Jahren muss mit Hochdruck an der Umsetzung dieses für Klagenfurt und Umlandgemeinden wichtigen Projekts gearbeitet werden“, so Germ.

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