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Klagenfurt profitiert von Smart City Konferenz

(13.09.2021)
Best-Practice-Beispiele aus den Bereichen E-Mobilität, Photovoltaik und Stadtentwicklung nahmen Vertreter aus der Landeshauptstadt von der „Smart Living“ Konferenz in der polnischen Partnerstadt Rzeszów mit. Die Smart City Lösungen aus anderen Städten werden Klagenfurt etwa bei der weiteren Elektrifizierung der Busflotte und beim Sonnenstrom-Ausbau weiterhelfen.

Welche Erfahrungen machen andere Städte aus verschiedenen Ländern wie China, USA, Kroatien oder Deutschland auf dem Weg zur Smart City? Das war das zentrale Thema einer internationalen Konferenz in Rzeszów, an welcher die Stadt Klagenfurt vergangene Woche teilgenommen hat. Dabei waren vor allem erfolgreiche Praxisbeispiele aus den Bereichen Elektromobilität und Smart Living (intelligentes Leben und Wohnen) von Interesse.

„Bei der Konferenz herrschte ein gewinnbringender Meinungs- und Erfahrungsaustausch in Bezug auf die Implementierung von Photovoltaik bei Busstationen oder Fassaden sowie im Bereich der Elektrifizierung von Busflotten. Wir haben viele innovative Ideen für Klagenfurt mitgenommen und uns einige Best-Practice Beispiele aus anderen Ländern in der Praxis ansehen können, die auch für uns sehr interessant sind. Diese Erfahrungswerte nehmen wir als wichtige Orientierung für weitere Planungen in Klagenfurt mit“, betont Umweltreferent Vizebürgermeister Alois Dolinar.

Smart City Werkzeug Urban Lab

Um die Elektrifizierung der städtischen Busflotte inklusive notwendiger Infrastruktur weiter voranzutreiben, evaluieren die Stadt, EKG und Klagenfurt Mobilität jetzt anhand der gesehenen Praxisbeispiele in Rzeszów die beste Lösung für die Landeshauptstadt. Dabei kann auf das aufgebaute Netzwerk mit der polnischen Partnerstadt zurückgegriffen werden. „Für uns ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen entscheidend. Klagenfurt kann von erfolgreichen Smart City Projekten der teilnehmenden Städte lernen und davon profitieren“, erklärt Mag. Stefan Guggenberger von der Abteilung Klima- und Umweltschutz, der die Smart City Strategie Klagenfurts bei der Konferenz präsentierte.

Ins Auge gestochen ist auch das „Urban Lab“ der Stadt Rzeszów. Dies ist ein offenes „Innovationslabor“, wo verschiedene Smart City Themen mit Bürgern, Experten und Stakeholdern bei Workshops und Veranstaltungen diskutiert werden können. Es kann als Werkzeug genutzt werden, um gemeinsam Zukunftsthemen zu bearbeiten und die Stadt weiterzuentwickeln. Das „Urban Lab“ ist zentral in der Innenstadt angesiedelt und so eine leicht zugängliche Anlaufstelle für die Bevölkerung - eine Smart City Initiative, die jetzt auch für Klagenfurt geprüft wird.

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