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Meldeauskünfte, Meldebestätigungen

Alle Meldungen werden in das österreichweite Zentrale Melderegister (ZMR) eingetragen. Das hat für den Bürger, die Bürgerin den Vorteil, dass alle Meldungen in einer zentralen Datenbank gespeichert sind.
Alle Behörden und Institutionen, die für ein Verwaltungsverfahren den Hauptwohnsitz benötigen, können im ZMR die Wohnsitzsituation der Bürger einsehen. Deshalb ist bei Behördengängen ein Meldezettel bzw. eine Meldebestätigung nicht mehr notwendig. Dies gilt auch für Versicherungen bei Autoanmeldungen. Die Unternehmen können einen Zugang beantragen.

Auskünfte aus dem Melderegister können im Meldeamt des Magistrates Klagenfurt, Kumpfgasse 20, 1. Stock, eingeholt werden.
Hiefür ist der Nachweis der Identität notwendig.
Telefonisch dürfen keine Meldeauskünfte erteilt werden.


Meldeauskünfte sind kostenpflichtig: Mündlich gestellte Anträge pro Auskunft aus dem Zentralen Melderegister € 3 bzw. aus dem lokalen Melderegister (LMR) € 2,10.
Für Meldebestätigungen muss noch die Bundesgebühr von € 14,30 eingehoben werden.
Diese entfällt, wenn es sich um eine sogenannte gebührenfreie Mitteilung handelt („Zur Vorlage bei ...“).

Bei schriftlichen Eingaben fällt zusätzlich eine Bundesgebühr von € 14,30 pro gewünschter Personenauskunft bzw. Meldebestätigung an.

Hauseigentümerauskunft, Auskunftssperre

Hauseigentümer haben das Recht, unter Nachweis des Eigentums (Grundbuchsauszug neueren Datums) Namen und Adressen aller in dem Gebäude oder einer Wohnung gemeldeten Personen zu bekommen.
Diese Auskunft ist ebenfalls kostenpflichtig, für die erste Person sind € 5,45 und für jede weitere Person € 2,10 Verwaltungsabgabe zu entrichten.

Jede gemeldete Person kann bei der Meldebehörde beantragen, dass Meldeauskünfte über sie nicht erteilt werden.
Es muss hiefür ein schutzwürdiges Interesse glaubhaft gemacht werden.
Die Auskunftssperre kann für die Dauer von höchstens zwei Jahren verfügt oder verlängert werden.

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