Aus dem Stadtsenat

E-Mobilität zum Anfassen, welche Maßnahmen geplant sind, um Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bestmöglich zu integrieren, ein klares Bekenntnis zum Stadttheater Klagenfurt und mehrere wichtige Subventionsanträge standen heute unter anderem auf der Tagesordnung.

Rathaus mit Lindwurmbrunnen - Neuer Platz - Foto: Stadtkommunikation

E-Mobilität und Innovationstag
Klagenfurt ist österreichweit Vorreiter in Sachen Klima- und Umweltschutz. Bereits im Jahr 2040 soll die Stadt nahezu klimaneutral sein. Projekte, wie beispielsweise die Dekarbonisierung der städtischen Busflotte, oder das zukunftsweisende Wohnungsprojekt Hi-Harbach sind unter anderem Vorhaben, die zur Erfüllung dieses ehrgeizigen Zieles beitragen sollen.

Ebenfalls ein wichtiger Bestandteil zur Erreichung der Umweltziele ist eine umfassende Aufklärungs- und Informationsarbeit für Bürgerinnen und Bürger. Unter anderem soll daher noch im Frühjahr ein „E-Mobilitäts- und Innovationstag“ organisiert werden. Dies wurde heute mittels gemeinsamen Antrages von Bürgermeister Christian Scheider, Umweltreferent Vizebürgermeister Prof. Mag. Alois Dolinar und Mobilitätsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann beschlossen. Dabei sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bekommen sich über aktuelle Trends der E-Mobilität, wie unter anderem e-Autos, e-Fahrräder, e-Roller und e-Nutzfahrzeuge zu informieren und diese auch gleich zu testen.

Status Projekt Bildungsintegration
Auf Einladung von Bildungsreferent Vizebürgermeister Mag. Philipp Liesnig präsentierten heute Abteilungsleiter Mag. Thomas Valent und Projektverantwortlicher Herr Sinan Tepe (beide Abteilung Bildung) den aktuellen Stand zum Projekt „Bildungsintegration“.

Dabei sollen am Pilotstandort St. Ruprecht möglichst zeitnah Akzente gesetzt werden um Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund bestmöglich in die Gesellschaft zu integrieren. Aktuell haben rund 30 Prozent der rund 2.500 Schülerinnen und Schüler im Stadtteil St. Ruprecht einen Migrationshintergrund.

Probleme wie Sprachbarrieren, Perspektivenlosigkeit, die Sorge um einen Arbeitsplatz und fehlende Begegnungszonen bestimmen derzeit den Alltag und sollen ehestmöglich verbessert werden. Angedacht sind unter anderem interkulturelle Dialoge, wie beispielsweise der gemeinsame Besuch von religiösen und nichtreligiösen Kultureinrichtungen, Fahrradkurse, Repair Cafés, wo Jugendliche die Möglichkeit bekommen unter fachmännischer Anleitung handwerklich tätig zu werden, BIT-Berufsinformationstage, Sportkurse und einiges mehr.

Frühlingsgewinnspiel „Gute Laune Shopping“
Wirtschaftsreferent Stadtrat Max Habenicht thematisierte im Stadtsenat das derzeit laufende Frühlingsgewinnspiel „Gute Laune Shopping“. Dabei haben Konsumentinnen und Konsumenten die Möglichkeit, ihren Einkaufswert in Form von Gutscheinen zurückzugewinnen. Die Aktion ist eine Unterstützungsmaßnahme für die Klagenfurter Kaufmannschaft, bietet aber auch den Bürgerinnen und Bürgern den Anreiz, bei den Osterkäufen finanziell entlastet zu werden. Darüber hinaus soll diese Aktion auch dazu animieren, wieder verstärkt im heimischen Handel einzukaufen.

An der Aktion beteiligen sich neben der Stadt Klagenfurt auch die Wirtschaftskammer Kärnten, die City Arkaden und der Südpark.

Nähere Informationen zur Aktion befinden sich derzeit auch auf der Homepage der Stadt (www.klagenfurt.at).

Bekenntnis zum Stadttheater Klagenfurt
Auf Antrag von Kulturreferent Mag. Franz Petritz wurde heute die finanzielle Unterstützung der Landeshauptstadt, für das Stadttheater Klagenfurt bis zur Spielsaison 2025/26 sichergestellt. Gemäß des Kulturreferenten ist das Stadttheater eine äußerst wichtige Kulturstätte in der Landeshauptstadt und darüber hinaus auch ein großer Arbeitgeber in der Stadt. Viele Klagenfurterinnen und Klagenfurter sind Stammgäste im Theater und genießen die hochkarätigen Vorstellungen. Die heute beschlossene Finanzierungsrichtlinie regelt im Wesentlichen die Beibehaltung der finanziellen Zuwendungen seitens der Gesellschafter Land Kärnten mit 60 Prozent und der Landeshauptstadt Klagenfurt mit Wörthersee mit 40 Prozent.

Der Antrag wurde mit den Stimmen der Arbeitsgemeinschaft beschlossen.

Förderungen von Sozialvereinen
Sozialreferent Bürgermeister Christian Scheider brachte heute weiters einen  Sammelantrag zur Förderung von zehn Sozialeinrichtungen in der Landeshauptstadt mit einer Gesamthöhe von rund 130.000 Euro ein. Zu den Begünstigten des heutigen Antrages zählen unter anderem die Caritas Tagesstätte Eggerheim, das ÖZIF Kärnten, oder die SBK Soziale Betriebe Kärnten GmbH.

Geförderte Forschungsprojekte des Educational Lap
Bildungsreferent Vizebürgermeister Mag. Philipp Liesnig brachte heute unter anderem zwei Förderanträge für Forschungsprojekte für junge Klagenfurterinnen und Klagenfurter in den Stadtsenat ein:

Beim Projekt „Smart Environment Nature 2000 Living Lab (SENAL)“ können junge Forscherinnen und Forscher die Besonderheiten des stadtnahen Natura 2000 Gebietes und vor allem deren Veränderung näher erforschen. Schülerinnen und Schüler sollen dabei anhand modernster Monitoringsysteme die Veränderung im Naturschutzgebiet erkunden.

Der Verein INIZIA hat in Kooperation mit dem Educational Lab am Lakeside Park die „Talents in Pratical Science Compete Internationally (TIPSCI)“ gegründet. Diese fördert Schülerinnen und Schüler, die an internationalen naturwissenschaftlichen Olympiaden teilnehmen. Das Educational Lab am Lakeside Park spielt dabei schon jetzt eine zentrale Rolle. Wie die Erfahrung zeigt, bleiben Schülerinnen und Schüler, die an diesen Wettbewerben teilnehmen, auch später in der Berufsausbildung dieser Fachrichtung treu und besuchen zumeist auch die Naturwissenschaftliche Fakultät in Kärnten.

Subventionen im Bereich Jugend- und Familie
Im Rahmen der bereits laufenden Subventionsvereinbarung mit den Sozialeinrichtungen Pro Mente und Don Bosco brachte heute Jugend- und Familienreferentin Mag. Corinna Smrecnik unter anderem die genauen Details zur Auszahlung der Förderungen in den Stadtsenat ein. Jugendzentren erfüllen gerade in Zeiten von Krisen besonders wichtige Aufgaben und geben vielen Jugendlichen eine wichtige Orientierungshilfe in oft schwierigen Lebenslagen.