Erfahrungsaustausch mit Linz

Viele österreichische Städte stehen derzeit wirtschaftlich und finanziell vor großen Herausforderungen. In einem Arbeitsgespräch tauschten sich Klagenfurts Vizebürgermeister Mag. Philipp Liesnig und STW-Aufsichtsrat Dr. Jürgen Dumpelnik mit dem Linzer Bürgermeister Klaus Lugar aus.

In einem Arbeitsgespräch tauschten sich Klagenfurts Vizebürgermeister Mag. Philipp Liesnig und STW-Aufsichtsrat  Dr. Jürgen Dumpelnik mit dem Linzer Bürgermeister Klaus Lugar aus.

Die budgetäre Lage in Klagenfurt ist ernst. Für Klagenfurts Finanzreferenten Vizebürgermeister Mag. Philipp Liesnig ist es daher oberste Priorität, sämtliche – vor allem nachhaltige - Sparpotenziale auszuloten. Daher zählt die Bündelung der städtischen Beteiligungsgesellschaften in einer Holding zu den obersten Prioritäten.

Die Stadt Linz hat bereits vor Jahren die „Unternehmensgruppe Stadt Linz Holding GmbH (UGLH)“ gegründet, die für die Verwaltung und das Management städtischer Unternehmensbeteiligungen, die Erbringung von Dienstleistungen für die Konzern- und Beteiligungsgesellschaften sowie die Definition strategischer Ziele und Aufgaben unter Berücksichtigung der städtischen Ziele und Vorgaben zuständig ist – und das mit großem Erfolg.

Aus diesem Grund trafen sich Vizebürgermeister Liesnig und STW-Aufsichtrat Dumpelnik mit dem Linzer Bürgermeister Klaus Lugar zu einem mehrstündigen, konstruktiven Arbeitsgespräch.

„Linz hat erfolgreich gezeigt, wie eine Holding-Gesellschaft es ermöglicht, Kräfte zu bündeln und Synergien zu nutzen. Von diesen Erfahrungen können wir nur profitieren“ sagt Liesnig. Im Zuge der Gespräche wurden auch mögliche Kooperationsmöglichkeiten erkannt, wie zum Beispiel im Bereich Digitalisierung: Mit der Linz AG (mit Generaldirektor DI Erich Haider, MBA) wurden bereits erste Arbeitsgespräche fixiert.