Gemeinderat beschließt Zukunftsprojekte

Das neue Hallenbad ist auf Schiene, ebenso wurden die modernste Marktordnung Österreichs und wichtige Investitionen für die Zukunft der Stadt beschlossen.

Gemeinderat Klagenfurt

Ein 50-Meter Sportbecken, einen Familien- und Kinderbereich, Wellness und Gastronomie – alles das wird’s im neuen Klagenfurter Hallenbad gegenüber Minimundus geben. Und auch noch einiges mehr, denn Projektpartner PORR plant weitere Add-ons wie beispielsweise ein Drei-Sterne + Hotel. In der jüngst vergangenen Sitzung des Klagenfurter Gemeinderates wurde das Sport- und Vitalbad Klagenfurt mit einem mehrheitlichen Beschluss auf Schiene gebracht (dagegen stimmten die F, Bürgerallianz, Team Klagenfurt, sowie Gemeinderat Thomas Winter-Holzinger und Evelyn Schmid-Tarmann). Mit der Planung wird umgehend begonnen, die Inbetriebnahme soll Ende 2024/Anfang 2025 erfolgen. Die Kosten sind mit 42 Millionen Euro gedeckelt.

Am 24. und 31. Dezember entfallen in Klagenfurt die Parkgebühren - auch das entschieden die Gemeinderäte in der aktuellen Sitzung.

Viel Lob von allen Fraktionen gab es für die neue Klagenfurter Marktordnung – sie ist die modernste in Österreich.

Einem in den vergangenen Tagen vieldiskutierten Bauvorhaben wurde vom Gemeinderat ein Baurecht genehmigt. Im bzw. auf dem Gebäude Neuer Platz 2 soll ein Café/Restaurant mit Terrasse entstehen, Bauträger ist die Firma LILLIHILL. Das Gebäude selbst bleibt im Besitz der Stadt, LILLIHILL bezahlt der Stadt einen jährlichen Zins von 15.000 Euro. Gegen das Baurecht stimmten die Grünen und Gemeinderat Thomas Winter-Holzinger.

Die Stadt Klagenfurt bezieht 12,75 Millionen Euro aus dem Kommunalinvestitionsgesetz 2020, das die österreichische Bundesregierung im Zusammenhang mit der Coronakrise zur Unterstützung der Städte und Gemeinden beschlossen hat. Investiert wird das Fördergeld u.a. in die Sanierung des Sportplatzes St. Ruprecht, die Aufstockung der Bibliothek und in die Errichtung einer Photovoltaikanlage im Schulzentrum Annabichl, in die Generalsanierung der Volksschule Hörtendorf, in die Errichtung eines Mobilitätsknotenpunktes beim Lakesidepark, in den Umbau bzw. die Neugestaltung des Jugendforum Mozarthof, in eine öffentliche WC-Anlage in der Reitschulgasse etc.

Für die Versorgung von obdachlosen Menschen in der Landeshauptstadt wurde eine nachhaltige Lösung gefunden. Das bisher bestehende Obdachlosenheim erhält einen neuen Standort. Es wird neben der Caritas-Tagesstätte im Eggerheim eine neue Notschlafstelle für bis zu 40 Personen eingerichtet.  Durch diese Synergien kann eine ganzheitliche Betreuung rund um die Uhr gewährleistet werden.