Neues Innenleben der Eishalle nimmt Form an

Die erste Bauphase verläuft ganz nach Zeitplan. Gewerke arbeiten aktuell an den Fertigteilen des Unterrangs, an der Stahlkonstruktion des Oberranges und an der Elektro-Neuverkabelung. Läuft alles plangemäß, kann der EC KAC am 15. Oktober vor Publikum mit dem ersten Heimspiel starten.

Bürgermeister Christian Scheider macht sich ein Bild vom Fortschritt der Eishallensanierung.

Bürgermeister Christian Scheider macht sich ein Bild vom Fortschritt der Eishallensanierung. Foto: StadtKommunikation/Hronek

Nicht nur aufgrund der hohen Temperaturen wird am Stadthallen-Areal kräftig geschwitzt. Auf der Eishallen-Baustelle herrscht reges Treiben. Hier arbeiten derzeit mehrere Gewerke wie Baumeister, Stahlbau, Beschichtungen, Schlosser, Trockenbau und Technische Gebäudeausrüstung zugleich. Die Arbeiten der 1. Bauphase laufen planmäßig. Die Beton-Fertigteile des Unterrangs sind zu 50 Prozent verlegt, auch die Stahlkonstruktionen für den Oberrang sind teilweise montiert. Alle Stahlbetonarbeiten konnten bereits abgeschlossen werden. Kurz vor der Fertigstellung ist die gesamte Elektro-Neuverkabelung. Die Schlosser beginnen mit der Montage der Außentüren. Zudem werden aktuell auch die Beschichtungsarbeiten von Böden und Wänden durchgeführt.

„Alle am Umbau Beteiligten, angefangen bei den ausführenden Baufirmen und Planern, über die Kärntner Messen als Bauherr bis hin zum Rekordmeister EC KAC arbeiten mit viel Elan und Begeisterung an der Umsetzung dieses wichtigen Infrastrukturprojektes für unsere Landeshauptstadt.“
Bürgermeister Christian Scheider

Die große Frage, die sich viele stellen: Kann der EC KAC planmäßig vor Publikum in die Saison starten? „Ja. Vorausgesetzt alle Lieferzusagen zu Materialien und Elementen können seitens der Firmen auch eingehalten werden“, sagt Architekt DDipl.-Ing Christian Halm von „Architektur Consult“. In Abstimmung mit dem EC KAC hat man sich auf den 15. Oktober als planmäßiger Beginn in der neuen Halle geeinigt. Der Start in die Heim-Saison soll also jedenfalls vor Publikum erfolgen. Falls die erwähnten Lieferschwierigkeiten wirklich eintreten sollten, müsste aber auch über Einschränkungen der Kapazität nachgedacht werden.

Mit Saisonende, das hoffentlich erst möglichst spät eintritt, kann dann ab April 2023 die 2. Bauphase in Angriff genommen werden. Die Arbeiten umfassen die gesamte Gebäudehülle und den Vorbereich inklusive eines neuen Vordaches. Die neue Halle verfügt nach Fertigstellung über eine Kapazität für circa 4.500 Besucher und wird nach KAC-Gönnerin Heide Horten benannt. Die gesamte Investitionssumme beläuft sich auf etwa 8,7 Millionen Euro.