Rechnungsabschluss und Voranschlag nur noch in digitaler Form

Auf Initiative des Finanzreferenten Vizebürgermeister Philipp Liesnig sollen die umfangreichen, jährlichen Druckwerke den städtischen Mandataren künftig nur noch digital zugestellt werden. Damit wären Einsparungen von über 55.000 Blatt Papier möglich. Beim Rechnungsabschluss 2021 kann noch zwischen elektronischer und Papierform gewählt werden.

Vizebürgermeister Philipp Liesnig zeigt, dass mit der Digitalisierung von Druckwerken viel Papier eingespart werden kann. Foto: StadtKommunikation/Wiedergut

Vizebürgermeister Philipp Liesnig zeigt, dass mit der Digitalisierung von Druckwerken viel Papier eingespart werden kann. Foto: StadtKommunikation/Wiedergut

Der Magistrat setzt weitere Schritte in Richtung digitales Amt und moderne Stadtverwaltung. Umfangreiche Druckwerke wie der jährliche Voranschlag oder Rechnungsabschluss sollen den Gemeinderäten künftig digital zugestellt werden. „Durch die elektronische Zustellung der Unterlagen können wir eine Menge Papier einsparen und den stark gestiegenen Papierpreisen entgegensteuern. Außerdem forcieren wir so den Umweltschutzgedanken und eine moderne, ökonomische Verwaltung“, betont Finanzreferent Vizebürgermeister Philipp Liesnig.

Würden sich alle 45 Mandatare für die digitale Zustellung entscheiden, wären bei den jährlichen Druckwerken Voranschlag und Rechnungsabschluss Einsparungen von über 55.000 Blatt Papier möglich. Um den Übergang für die Mandatare zu erleichtern, werden die Unterlagen zum Rechnungsabschluss 2021 noch in dualer Form, also elektronisch bzw. in Papierform, angeboten. Gemeinderäte und Stadtsenatsmitglieder können die Zustellungsform diesmal noch selbst wählen. „Wir hoffen natürlich auf möglichst zahlreiche Unterstützung für diesen Modernisierungsschritt“, so Liesnig. Der Voranschlagsentwurf 2023 soll dann schon zur Gänze digital zugestellt werden.