Renovierungsarbeiten beim Lindwurmgitter

Bis Ende Juni wird das Gitter rund um den Lindwurmbrunnen saniert. Nach einigen Vandalismusakten müssen die Gitter neu verzinkt und renoviert werden.

Mag. Gorazd Zivkovic (Leiter des Bundesdenkmalamtes in Kärnten) mit dem Restauratorenteam (Wolfgang Zimmermann, Christoph Thausing und Josef Jobst) sowie Stadtrat Mag. Franz Petritz und Mag. Alexander Gerdanovits (Leiter der Abt. Kultur) informieren über die Renovierungsarbeiten beim Lindwurmgitter. Foto: SK / Hude

Mag. Gorazd Zivkovic (Leiter des Bundesdenkmalamtes in Kärnten) mit dem Restauratorenteam (Wolfgang Zimmermann, Christoph Thausing und Josef Jobst) sowie Stadtrat Mag. Franz Petritz und Mag. Alexander Gerdanovits (Leiter der Abt. Kultur) informieren über die Renovierungsarbeiten beim Lindwurmgitter. Foto: SK / Hude

Ab dieser Woche wird das Gitter rund um den Lindwurmbrunnen sukzessive abgebaut, renoviert und anschließend wieder montiert. Leider kommt es immer wieder vor, dass Personen aus Jux über das Gitter klettern. Dabei ist nicht nur die Verletzungsgefahr sehr groß, es entstehen auch Schäden am Gitter (Elemente sind u.a. verbogen oder abgebrochen). „Die Abteilung Kultur hat gemeinsam mit dem Bundesdenkmalamt ein Gutachten erstellen lassen, welches einen massiven Schadensaufwand feststellte“, erklärt Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz den Grund für die Sanierungsarbeiten.

Die Renovierung des „Lindwurmgitters“ wird bis etwa Ende Juni dauern, die Kosten belaufen sich auf knapp 30.000 Euro, ein Teil davon finanziert das Bundesdenkmalamt. In den kommenden Wochen werden die Gitterfelder einzeln abmontiert, renoviert und anschließend wieder eingesetzt. Temporär werden die freien Felder mit Aluschildern ersetzt. Diese weisen mit der Botschaft „Kleiner Spaß, großer Schaden! Denkmalschädigung ist kein Kavaliersdelikt, bitte passt darauf auf!“ außerdem darauf hin, dass künftige Kletteraktionen hoffentlich nicht mehr passieren.