Sariastraße: Neue Ampelanlage sorgt für mehr Sicherheit

Stadt und Land haben zwischen Salmstraße und Sariastraße eine Verkehrslichtsignalanlage mit Druckknopfanmeldung für Fußgänger und Radfahrer errichtet. Die Gesamtkosten von 110.000 Euro werden je zur Hälfte aufgeteilt.

LR Martin Gruber, Stadtrat Christian Scheider und Gemeinderat Siegfrid Wiggisser testeten die neue Druckknopfampel bei der Sariastraße

Die Richtlinien für das Straßenwesen (RVS) besagen, dass sobald ein Schutzweg über zwei Fahrstreifen in eine Richtung reicht, eine Druckknopfampelanlage einzurichten ist. Diese Empfehlung setzt die Abteilung Straßenbau und Verkehr im gesamten Stadtgebiet sukzessive um. Nach neuen Druckknopfampelanlangen in der Villacher Straße, der Völkermarkter Straße und der Pischeldorfer Straße wurde jetzt in einer Kooperation zwischen dem Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt eine weitere am Völkermarkter Ring, zwischen der Salmstraße und Sariastraße, fertiggestellt.

Gefährliche Stelle entschärft

„Die Ampel bei der Sariastraße ist ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Verkehrssicherheit. Wir haben gemeinsam mit der Stadt Klagenfurt entschieden, nach und nach alle Schutzwege, die über mehrspurige Fahrbahnen führen, mit einer Ampelanlage und einer Schutzwegbeleuchtung auszustatten, um auch weitere Gefahrenquellen zu beseitigen“, informiert Straßenbaureferent Landesrat Martin Gruber. Der bestehende Schutzweg im Bereich der Obelisk-Apotheke stellte für Autofahrer und vor allem für Fußgänger eine große Gefahr dar, weil er sich an einer unübersichtlichen Stelle im unmittelbaren Kreuzungsbereich mit der Salmstraße befand. Ein zusätzliches Risiko entstand dadurch, dass Kraftfahrzeuge, die auf der ersten Spur anhielten, um dem Fußgänger die Fahrbahnüberquerung zu ermöglichen, die Sicht für Fahrzeuge auf der zweiten Fahrspur behinderten.

Stadt und Land investierten 110.000 Euro

Durch die neue Ampel und die Verlegung des Schutzwegs zur Sariastraße, konnte die Situation für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werden. „Der Schutzweg wird von vielen Schülerinnen und Schülern genutzt. Auf Grund der leichten Kurve kam es in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Situationen. Mit dieser soliden Lösung gehören diese nun der Vergangenheit an“, informiert Straßenbaureferent Stadtrat Christian Scheider. Die Gesamtkosten für die Verkehrslichtsignalanlage mit Druckknopfanmeldung für Fußgänger und Radfahrer in der Höhe von 110.000 Euro teilen sich Stadt und Land je zur Hälfte. Baustart war am 9. November, die Inbetriebnahme erfolgte am 3. Dezember.