Stadträtin vertritt Landeshauptstadt beim bundesweiten Verkehrsausschuss

Der 111. Verkehrsausschuss des Österreichischen Städtebundes fand am 20. und 21. Oktober in St. Pölten statt. Die Landeshauptstadt Klagenfurt war mit Mobilitätsstadträtin Sandra Wassermann sowie Abteilungsleitern vertreten, um aktuelle Themen mit den Verkehrsverantwortlichen auf nationaler Ebene zu diskutieren.

v.l. Dr. Thomas Weninger, DI Stephanie Schwer, Sandra Wassermann, DI Alexander Sadila, Dr. Wolfgang Hafner, Harald Ludwig beim bundesweiten Verkehrsauschuss

Tagesordnungspunkte waren, neben dem Klimaticket und dem Mobilitätsmasterplan des Bundes unter anderem die Digitalisierung von Parkraumbewirtschaftungsdaten sowie aktuelle Verkehrsplanungsthemen der jeweiligen Städte. Zusätzlich wurde über die Entwicklung öffentlicher Flächen und Plätze gesprochen. Hierbei wurde den Teilnehmern, im Zuge des Vernetzungstreffens, der Bürgerbeteiligungsprozess Pfarrplatz Klagenfurt näher gebracht.

Im Fokus der Landeshauptstadt Klagenfurt stehen im Bereich der Mobilität die Entstehung von Mobilitätsknotenpunkten, die Attraktivierung des öffentlichen Personennahverkehrs sowie die Aufwertung von Flächen für Fußgänger.

„Unsere Landeshauptstadt hat die älteste Fußgängerzone Österreichs, sie entstand 1961 in der Klagenfurter Kramergasse, aus diesem Grund möchte ich den Fußgängerinnen und Fußgängern im kommenden Jahr 2022 einen höheren Stellenwert zukommen lassen. Der österreichweite Erfahrungsaustausch sowie das Know-How der anderen Städte, wird der Weiterentwicklung vieler Projekte in Klagenfurt zugutekommen“, so Verkehrsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann.

Beim 111. Verkehrsausschuss nahmen neben Verkehrsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann auch der Geschäftsführer der Klagenfurt Mobil GmbH Dr. Wolfgang Hafner sowie der Leiter der Abteilung Straßenbau und Verkehr, DI Alexander Sadila teil.

Das Justizministerium präsentierte das neue Straßenfahrzeug-Beschaffungsgesetz, welches auf die, in den städtischen Einsatz kommenden CO2 neutralen Gerätschaften wie Müllwägen, Busse oder Schneelastwägen abzielt. In der Landeshauptstadt laufen hierfür bereits die Vorbereitungsarbeiten.

Mit den neuen Mobilitäts-, Verkehrs-, Energie- und Umwelttechnologien steht auch die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee referatsübergreifend im Mittelpunkt klimaneutraler zu werden. Eng anlehnend an der Europäischen Mission bis 2040 mit Hilfe von Clean Vehicles klimaneutral zu sein.