Unwetterkatastrophe: Spenden für die Nachbarn

Europareferent Vizebürgermeister Prof. Mag. Alois Dolinar unterstützt die Spendenaktion des SAK für die Opfer der verheerenden Naturkatastrophe im Nachbarland Slowenien.

Vizebürgermeister Prof. Mag. Alois Dolinar übergibt Babyhygieneartikel an SAK-Präsident Marko Wieser und Lidija Tomic für den Hilfstransport in das von der Unwetterkatastrophe betroffene Nachbarland Slowenien. Foto: StadtKommunikation / Wajand

Auch das Kärntner Nachbarland Slowenien ist Opfer der verheerenden Unwetterkatastrophe der letzten Woche. Dort spricht man sogar von der größten Naturkatastrophe in der jüngeren Geschichte des Landes, zwei Drittel Sloweniens sind betroffen. Aus diesem Grund ist die slowenische Regierung, die mit einem Schaden in Höhe von mehreren Milliarden rechnet, auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen.

Die internationale Gemeinschaft und auch die Europäische Union haben Hilfe zugesichert. Auch Europareferent Vizebürgermeister Dolinar und der SAK Klagenfurt/ Celovec organisieren Spenden für die Kärntner Nachbarn. SAK-Präsident Marko Wieser sieht es „als Verpflichtung zu helfen, da viele Mitglieder Verwandte und Bekannte in Slowenien haben, die betroffen sind.“ Aus diesem Grund haben sich einige Eltern der U17 Mannschaft entschlossen eine Hilfsaktion zu organisieren. Auch Europareferent Vizebürgermeister Alois Dolinar unterstützt die Aktion mit einer Babyhygieneartikel-Spende.

„Die Lage in Slowenien ist Großteils noch dramatischer als in Kärnten und Artikel für notwendige Aufbauarbeiten sind nicht verfügbar. Derzeit bedarf es Handschuhe, Schaufeln, Gummistiefeln, Schubkarren sowie Nahrung, Trinkwasser, Hygieneartikel und Tiernahrung“, so SAK-Präsident Marko Wieser.

„In meiner Funktion als Europareferent unterstütze ich die Spendenaktion des SAK zugunsten unserer Nachbarn in Slowenien selbstverständlich gerne. Wie in Kärnten sind auch viele slowenische Dörfer durch die verheerenden Überschwemmungen und Erdrutsche von der Außenwelt abgeschnitten und die Bevölkerung wird mittels Hubschrauber mit dem Nötigsten versorgt. Betroffen sind vor allem auch die Straßen- und Energieinfrastruktur sowie hunderte Wohngebäude. Teilweise herrschen apokalyptische Zustände. Ich selbst kenne ein gut gehendes Restaurant, welches nach einem Hangrutsch nicht mehr existiert, weil es vom Geröll förmlich verschluckt wurde und es gibt hunderte Familien, deren gesamte Existenzen binnen Minuten zu Nichte gemacht wurde und die nun ohne Hab- und Gut dastehen. Diesen stark betroffenen Familien wollen wir mit unserer bescheidenen aber notwendigen Spenden helfen.“

Vizebürgermeister Alois Dolinar