Weltfahrradtag: Stadt sorgt für bessere Radinfrastruktur

Zentraler Eckpfeiler zur Attraktivierung und Steigerung des Radverkehrs ist der Radmasterplan. Gemeinsam haben Stadt Klagenfurt und Land Kärnten schon über 80 Maßnahmen aus dem Strategiepapier umgesetzt.

StR Sandra Wassermann lud den Obmann der „Radlobby Kärnten“ Dipl.-Ing. Mark Richter zu einem Arbeitsgespräch ein. Foto: Büro StR. Wassermann

Anlässlich des Weltfahrradtages am 3. Juni lud Verkehrsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann Dipl.-Ing. Mark Richter von der Radlobby Kärnten zu einem Arbeitsgespräch ein. Die Radlobby Kärnten setzt sich vor allem dafür ein, das Radwegenetz zu verbessern. Denn das Fahrrad wird immer öfter als alltagstaugliches Verkehrsmittel sowie als Fortbewegungsmittel in der Freizeit genutzt.

„Das Radwegenetz in Klagenfurt ist gut ausgebaut. Trotz allem werden von der Stadt immer wieder laufende Verbesserungsarbeiten geleistet, um die Radwegeinfrastruktur zu optimieren“, erklärte Wassermann. Zum Beispiel wurde vor kurzem der Radweg in Harbach fertiggestellt sowie Mehrzweckstreifen in der Bahnhofstraße und Radfahrerüberfahrten an Kreuzungen in der Landeshauptstadt installiert.

Radmasterplan wird weiter umgesetzt

„Ebenso wurde beim neuen Mobilitätsknotenpunkt Lakeside Park eine nextbike-Station eingerichtet. Mittlerweile gibt es schon 50 nextbike-Standorte mit 270 Leihfahrrädern“, hebt Wassermann hervor. Im Rahmen des Radmasterplans werden in einer Expertengruppe zwischen dem Land Kärnten und der Stadt Klagenfurt zudem laufend Optimierungen und Erweiterungen der Radinfrastruktur erarbeitet.

Für heuer sind noch etwa 12 weitere Baumaßnahmen aus dem Radmasterplan eingeplant. Seit 2019 wurden bereits 59 bauliche und 22 straßenrechtliche Maßnahmen verwirklicht, die das Radfahren in Klagenfurt sicherer und attraktiver machen. Ziel ist es, den Anteil des Fahrradverkehrs deutlich zu steigern.