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Stadthauptpfarrkirche St. Egid

 

 

Hier stand schon 1255 die älteste Kirche Klagenfurts. 1692 erfolgte die Grundsteinlegung für den Bau der heutigen barocken Emporenkirche mit mächtigem Westturm. Von hier ging die weit verbreitete Verehrung des heiligen Hauptes aus (seit 1742).
Unbedingt sehenswert: die Deckengemälde von Josef Ferdinand Fromiller, die Barockkanzeln, die Nepomukkapelle, die Nothelferkapelle, das Grabmal des Dichters Julien Green, sowie die in eine Kapelle umgebaute Sakristei mit der künstlerischen Ausstattung von Ernst Fuchs (Apokalypse).
Und natürlich gibt es auch eine passende Sage zum Turm der Kirche.

Pfarrplatz

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Kontakt

Römisch-Katholische Kirche
Pfarrhofgasse 4
9020 Klagenfurt am Wörthersee

+43 463 511308
st.egid-klagenfurt@aon.at

Fuchs-Kapelle

Fast 20 Jahre (1991 bis 2010) hat Prof. Ernst Fuchs, einer der Gründer und bekanntesten Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus, an der Südkapelle der Stadtpfarrkirche gearbeitet. Entstanden ist „sein Lebenswerk”, wie Ernst Fuchs es bezeichneet. Die Wand- und Deckenmalereien, entführen in eine eine bunte Welt der Apokalypse, die verwendete Lasurtechnik gibt den großflächig gemalten Figuren noch mehr räumliche Wirkung. Das Kunstwerk umfasst rund 160 m2 und zeigt Szenen aus der geheimen Offenbarung des Johannes.

Führungen gibt es Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils um 11.30 Uhr. 

Julien Green Grabstätte

„In dieser prekären und unsicheren Welt ist Klagenfurt für mich ein Hort des Glücks und des Friedens” schrieb Julien Green, bedeutender Schriftsteller des letzten Jahrhunderts, über die Landeshauptstadt. Der Amerikaner, der in Frankreich lebte und sich als Pariser fühlte, ließ seit seinem ersten Besuch in Klagenfurt im Jahr 1990 die Kontakte nicht mehr abreißen. Die Freundschaft mit dem damaligen Intendanten des Stadttheaters Herbert Wochinz und dem Stadtpfarrer Markus Mairitsch vertiefte die Verbundenheit zur Stadt. Der tief gläubige Schrifsteller wünschte sich eine Gruft in der Klagenfurter Stadtpfarrkirche: ein Marienbild hatte den Literaten in den Bann gezogen.
Julien Green starb 1998 in Paris, knapp vor seinem 98. Geburtstag. Er wurde in der Stadtpfarrkirche beigesetzt. Greens literarisches Schaffen aus mehr als 70 Lebensjahren umfasst rund 64 Romane, Theaterstücke, Essays, Erzählungen.  

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