19. April, 12.30 Uhr

Bei einem bisher als Verdacht geführten Fall habe sich eine Masernerkrankung nach den Ergebnissen der Laboruntersuchung bestätigt. Bei einem Verdachtsfall gebe es nach den Laborergebnissen Entwarnung: Diese Person hat keine Masern. Diese Information gibt es heute, Freitag, von der Landessanitätsdirektion. Damit gebe es aktuell neun bestätigte Erkrankungen und einen Verdachtsfall. Der neu bestätigte Masernfall betrifft die Stadt Klagenfurt, so die Gesundheitsabteilung der Landeshauptstadt.
Die Hotline der Landessanitätsdirektion ist heute, am Karfreitag, noch bis 12:30 Uhr, am Karsamstag und Ostersonntag zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 050 536 15102 für die Bevölkerung erreichbar, danach wieder ab kommenden Dienstag zwischen 07:30 Uhr und 16:00 Uhr.
Im Klagenfurter Gesundheitsamt wird ab Dienstag, 23. April, wieder zu den normalen Zeiten geimpft. Nämlich wochentags von 10:00 bis 12:00 Uhr sowie zusätzlich jeden Dienstagnachmittag von 14:00 bis 17:00 Uhr. Außerdem findet am 24. April der „Lange Abend des Impfens“ statt. Geimpft wird an diesem Tag in allen Gesundheitsämtern Kärntens von 16:00 bis 19:00 Uhr.
Alle Informationen rund um die kostenlosen Impfangebote für die Kärntner Bevölkerung finden sich unter www.ktn.gv.at/impfen.

18. April, 14.30 Uhr

Bei zwei bis zum heutigen Tag als Verdacht geführten Fällen habe sich eine Masernerkrankung nach den Ergebnissen der Laboruntersuchung nicht bestätigt, vermeldet heute, Donnerstag, die Landessanitätsdirektion. Damit gebe es bei diesen beiden Fällen Entwarnung, es handle sich um keine Masernerkrankungen, so die Verantwortlichen.

Ein neuer Verdachtsfall wurde inzwischen aus dem Bezirk Klagenfurt-Land gemeldet. In der Stadt Klagenfurt sei der Stand unverändert, die Nachfrage am Gesundheitsamt gehe leicht zurück, damit würden sich auch die Wartezeiten für Impfungen verkürzen, so die Gesundheitsabteilung der Landeshauptstadt.

Damit bestehen in Kärnten derzeit acht bestätigte Masernerkrankungen und drei Verdachtsfälle.
 
Die Hotline der Landessanitätsdirektion wird auch morgen, am Karfreitag, zwischen 08:00 Uhr und 12:30 Uhr, am Karsamstag und Ostersonntag zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr unter der Telefonnummer 050 536 15102 für die Bevölkerung erreichbar sein, danach wieder ab kommenden Dienstag zwischen 07:30 Uhr und 16:00 Uhr. Am Karfreitag ist es am Gesundheitsamt Klagenfurt zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr möglich, sich impfen zu lassen.
Alle Informationen rund um die kostenlosen Impfangebote für die Kärntner Bevölkerung finden sich unter www.ktn.gv.at/impfen.

17. April, 13.50 Uhr

Das Gesundheitsamt Klagenfurt vermeldet heute, Mittwoch, die labortechnische Bestätigung eines bis dato als Verdacht geltenden Masernfalls. Zudem wurde mittlerweile ein neuer Verdachtsfall in Klagenfurt gemeldet, informiert die Landessanitätsdirektion. Somit bestehen in Kärnten derzeit acht bestätigte Masernerkrankungen und vier Verdachtsfälle.

Wie die Verantwortlichen mitteilen, wurden bis heute Mittag insgesamt 1.750 MMR-Impfungen in Klagenfurt durchgeführt, der Andrang am Gesundheitsamt der Landeshauptstadt sei etwas zurückgegangen. Mediziner appellieren weiterhin vor allem an die Bevölkerung in den Bezirken, das kostenlose Impfangebot an den Gesundheitsämtern zu nutzen. Die Standorte und Impfzeiten finden Sie unter www.ktn.gv.at/impfen.

Morgen, Donnerstag, sowie am Karfreitag ist es am Gesundheitsamt Klagenfurt jeweils zwischen 8 Uhr und 12 Uhr möglich, sich impfen zu lassen. Die Hotline der Landessanitätsdirektion unter der Telefonnummer 050 536 15102 ist am Donnerstag von 7:30 Uhr bis 16 Uhr und am Karfreitag von 7:30 bis 13:00 für die Bevölkerung erreichbar.

16. April, 15.55 Uhr

Die Landessanitätsdirektion und die Gesundheitsabteilung der Stadt Klagenfurt melden zwei neue Masern-Verdachtsfälle in St. Veit und Klagenfurt. Damit gibt es in Kärnten sieben bestätigte Masernerkrankungen und vier Verdachtsfälle.

Während der Andrang am Gesundheitsamt in Klagenfurt immer noch anhält - seit Donnerstag wurden 1.500 Masern-Mumps-Röteln-Impfungen in der Landeshauptstadt ausgegeben - appellieren Mediziner jetzt vor allem an die Bevölkerung in den Bezirken, das Impfangebot zu nutzen.

Alle in Kärnten lebenden Personen erhalten die Masernimpfung in den Gesundheitsämtern kostenlos. Die Impfzeiten finden Sie auf unter www.ktn.gv.at/impfen. Die Impfzeiten am Gesundheitsamt Klagenfurt für morgen, Mittwoch, sind von 8 bis 12 Uhr.

15. April, 15.45 Uhr

Der neue Masernverdacht, der heute gemeldet wurde, ist bestätigt. Damit gibt es in Kärnten jetzt sieben laborbestätigte Erkrankungsfälle. Die Testergebnisse von zwei Verdachtsfällen sind noch ausständig.

15. April, 12.50 Uhr

Die Zahl der Masernerkrankten ist um einen Verdacht angestiegen. Es gibt sechs bestätigt erkrankte Personen und drei Verdachtsfälle. Die Laborergebnisse letzterer sind noch ausständig. Die benötigte Titerbestimmung dauert in der Regel 10 Tage.

Im Gesundheitsamt Klagenfurt kann man sich auch morgen zwischen 8 und 12 Uhr sowie zwischen 14 und 17 Uhr gegen die Masern impfen lassen. Die Impfzeiten der restlichen Kärntner Gesundheitsämter finden sich unter www.ktn.gv.at/impfen.

Mehr als 1360 Personen wurden in den vergangenen Tagen geimpft – 1050 waren es alleine in der Stadt Klagenfurt.

Die Hotline der Landessanitätsdirektion ist bis auf weiteres von Montag bis Donnerstag von 7.30 bis 16.00 Uhr und Freitag von 7.30 bis 13.00 erreichbar.

14. April, 11.30 Uhr

Auch heute, Sonntag, gibt es keine neuen Masernerkrankungen in Kärnten. Dies bestätigen die Landessanitätsdirektion und das Gesundheitsamt Klagenfurt. Damit bleibt es bei sechs bestätigt erkrankten Personen und zwei Verdachtsfällen.

Bei Verdacht auf eine Masernerkrankung solle man nicht ein Krankenhaus aufsuchen, sondern telefonisch mit seinem Hausarzt Kontakt aufnehmen. Dazu stehe in den in den Nachtstunden und am restlichen Wochenende auch weiterhin der Hausärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 141 zur Verfügung,  informieren die Verantwortlichen.

Am Montag, erweitert das Gesundheitsamt Klagenfurt seine Impfzeiten auf 8 Uhr bis 12 Uhr, zudem ist die Hotline der Landessanitätsdirektion ab Montag zwischen 8 Uhr und 16:30 Uhr unter der Telefonnummer 050 536 15102 für die Kärntner Bevölkerung erreichbar.

13. April, 18 Uhr

Keine neuen Fälle von Masernerkrankungen - diese positive Nachricht vermelden Samstag die Landessanitätsdirektion sowie das Gesundheitsamt Klagenfurt. Es bleibt damit bei acht Masernfällen - sechs davon bestätigt, zwei gelten weiterhin als Verdachtsfall.

Der Appell an die Kärntner Bevölkerung, beim Verdacht einer Masernerkrankung nicht ein Krankenhaus aufzusuchen, sondern telefonisch seinen Hausarzt zu kontaktieren, bleibe weiterhin aufrecht, so die Verantwortlichen. Zudem stehe in den Nachtstunden und am restlichen Wochenende weiterhin der Hausärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 141 zur Verfügung.

Darüber hinaus gebe es am Montag, dem 15. April, zwischen 8 Uhr und 12 Uhr erweiterte Impfzeiten am Gesundheitsamt in Klagenfurt. Ab Montag, von 8.30 Uhr bis 16 Uhr, ist für die Bevölkerung ebenso die Hotline der Landessanitätsdirektion unter der Telefonnummer 050 536 15102 erreichbar.

13. April, 8.30 Uhr

Das Klinikum Klagenfurt ersucht, bei einem möglichen Masernverdacht telefonisch den Hausarzt zu kontaktieren. Im Klinikum wird nicht geimpft. Am Wochenende und während der Nachtstunden erreicht man den Ärztebereitschaftsdienst unter der Rufnummer 141. Von 12 bis 15 Uhr hat die Landessanitätsdirektion heute, Samstag, auch eine Hotline eingerichtet. Die Rufnummer lautet 050 536 15102.

12. April, 12.50 Uhr

Keine weitere Ausbreitung der Masern in Kärnten – das ist die erfreuliche Nachricht die Freitagmittag von Seiten der Landessanitätsdirektion und des Gesundheitsamtes Klagenfurt vermeldet wird. Es bleibt also vorerst bei vier Erkrankten und vier Verdachtsfällen. Kolportierte Ansteckungen bei einem Klagenfurter Nachwuchsfußballverein konnten nicht bestätigt werden. Drei Erkrankte werden derzeit stationär betreut, meldet das Klinikum Klagenfurt am Wörthersee.

Die Gesundheitsämter verzeichnen indes eine rege Impftätigkeit. Erfreulich sei die Inanspruchnahme des Impfangebotes durch junge Erwachsene. Besonders die 20- bis 40-Jährigen sind eingeladen, das Impfangebot in den Gesundheitsämtern und bei niedergelassenen Ärzten in Anspruch zu nehmen.

12. April, 11.50 Uhr

Als Vorsichtsmaßnahme hat man beim Fußballverein SV Donau alle Nachwuchsspiele abgesagt. Verdachtsfall gibt es laut Auskunft des Vereines aber keinen.

11. April, 17.30 Uhr

Vier bestätigte Erkrankungen (drei Erwachsene, davon zwei Mitarbeiter der Stadtwerke Klagenfurt und eine Studentin, sowie ein Kind) und vier Verdachtsfälle (zwei Erwachsene, darunter auch jener bekanntgewordene Fall einer Supermarktmitarbeiterin und zwei Kinder), alle aus dem Raum Klagenfurt und den Bezirken Klagenfurt-Land und Feldkirchen – das ist die aktuelle Bilanz zur Masernsituation in Kärnten.

Bei einem Verdachtsfall handelt es sich um einen Schüler des Lerchenfeld Gymnasiums, der in der U12 Mannschaft des KAC spielt. Die Laborbestätigung ist, wie bei allen anderen Verdachtsfällen, noch ausständig. Um Ansteckungen im Lerchenfeldgymnasium zu vermeiden, wurde seitens der Bildungsdirektion beschlossen, die betroffene Schule morgen, Freitag, zu schließen. Vorbeugende Maßnahmen wurden, so der KAC gegenüber Medien, auch beim KAC getroffen. Weil der Betroffene von 5. bis 7. April bei einem Eishockeyturnier in Bled, Slowenien, war, wurde von Seiten des Gesundheitsministeriums auch die Republik Slowenien informiert.

Das Gesundheitsamt der Stadt ist derzeit damit befasst, den Impfstatus jener Personen, die im betroffenen Zeitraum mit infektiösen Personen in Kontakt waren, zu erheben.

Von den Stadtwerken Klagenfurt wurde gemeldet, dass seit heute 13 Uhr die Busse wieder im Vollbetrieb fahren.
Bis 16 Uhr hat es im Gesundheitsamt 250 MMR Impfungen gegeben. Zusätzlich wurden vom Betriebsarzt der Stadtwerke 150 MMR Impfungen durchgeführt.

11. April, 16.30 Uhr

In Klagenfurt gibt es einen weiteren Masernfall. Ein zweiter Buschaffeuer der Stadtwerke  wurde infiziert.

11. April, 15 Uhr

Das Lerchenfeldgymnasium bleibt am Freitag geschlossen. Der mit Masern infizierte KAC-Nachwuchsspieler besucht diese Schule, als Vorsichtsmaßnahme hat die Direktion am Freitag schulfrei gegeben.

11. April, 13 Uhr

Am Klagenfurter Gesundheitsamt wird seit Donnerstagvormittag gegen Masern geimpft. Die Schutzimpfung wird bis 16 Uhr angeboten. Am Freitag sind die Impfzeiten von 8 bis 13 Uhr.

Der Busverkehr in Klagenfurt normalisiert sich wieder, der Regelverkehr läuft ab 13 Uhr wieder normal. Drei bestätigte Erkrankungen und vier Verdachtsfälle – das sind die neuesten Zahlen zur Masernsituation in Kärnten. Weiterhin sind die Landessanitätsdirektion und die involvierten  Gesundheitsämter darum bemüht, die Kontaktpersonen zu allen bekannten Masernfällen zu erheben um weitere Ansteckungen ausschließen zu können.

"Personen mit Masernverdacht sollen bitte unbedingt zu Hause bleiben und ihren Hausarzt telefonisch vom Verdacht informieren", heißt es von Expertenseite. Nur so können weitere Ansteckungen vermieden werden.

Mit Impfstoff ausreichend versorgt ist der Magistrat Klagenfurt – Abteilung Gesundheit. Dort kann man sich heute noch bis 16 Uhr und morgen, Freitag, von acht bis 13 Uhr impfen lassen.

Die Landessanitätsdirektion richtet werktags von 10 bis 12 Uhr eine Hotline unter der Nummer 050 536 15102 ein.

11. April, 10 Uhr

Neuer Masern-Verdachtsfall beim Nachwuchs des KAC! Bei einem Zehnjährigen sind die bekannten Symptome aufgetreten, eine Blutuntersuchung wurde vorgenommen. Vom Verein und vom Gesundheitsamt wurden die Spielerkollegen informiert.

10. April, 18 Uhr

Ein erhöhtes Risiko besteht für Personen die keine oder nur eine Masernimpfung im Laufe ihres Lebens erhalten haben und Masern noch nicht durchgemacht haben. Es wird davon ausgegangen, dass die meisten Menschen über 55 Jahre aufgrund einer durchgemachten Krankheit geschützt sind. Die Masernimpfung ist für alle in Kärnten lebenden Personen kostenlos, Impfstellen sind alle Gesundheitsämter.

Was sind Masern?

Masern sind alles andere als eine harmlose Kinderkrankheit.
Sie sind hoch ansteckend und können sowohl für Säuglinge, Kinder als auch für Jugendliche und Erwachsene schwerwiegende Folgen haben!
Es treten grippeähnliche Symptome mit hohem Fieber und der typische Masernausschlag auf, das Immunsystem wird sogar für mehrere Jahre hindurch geschwächt. Komplikationen wie zum Beispiel Mittelohrentzündung oder Lungenentzündung sind häufig. Durch Komplikationen wie Gehirnentzündung kann Masern zu bleibenden Schäden oder zum Tod führen.

Masern können
ausgerottet werden!

Wussten Sie, dass es in einigen Regionen der Welt gelungen ist, Masern auszurotten? So zum Beispiel in Nord- und Südamerika. Da der Mensch der einzige Wirt ist, kann eine konsequent hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung die Virusübertragung stoppen. Im Falle von Masern sind Durchimpfungsraten mit 2 Dosen Impfstoff gegen Masern von 95 % notwendig. Mit entsprechend hohen Durchimpfungsraten kann das Masernvirus auch hierzulande erfolgreich ausgerottet werden.

Impfen schützt!

Seit der Einführung des für Eltern kostenfreien Impfprogramms treten Masern in Österreich viel seltener auf als noch vor einigen Jahrzehnten. Trotzdem werden pro Jahr immer noch zahlreiche Masernerkrankungen gemeldet. Gehen Sie kein Risiko ein und überprüfen Sie Ihren Impfstatus. Mit einer zeitgerechten Impfung können Sie sich, Ihre Familie und Ihr Umfeld schützen!
Der wirksame und gut verträgliche Impfstoff ist für alle Personen ab dem vollendeten 9. Lebensmonat kostenfrei erhältlich.
Lassen Sie sich bei Ihrer Impfentscheidung von Ihrer Ärztin / Ihrem Arzt oder in Ihrer Apotheke fachlich beraten!

Risiken von Masern

Masern sind eine hoch ansteckende Krankheit, die über Tröpfchen, also beim Sprechen, Husten oder Niesen, übertragen wird. 98 von 100 Personen, die mit dem Virus in Kontakt treten und nicht immun sind, stecken sich an. Am häufigsten erkranken Kinder und Kleinkinder, aber auch nicht geimpfte und bisher nicht daran erkrankte Erwachsene können sich infizieren. Es gibt keine Behandlung der Masernvirus-Infektion selbst, nur die Symptome können gelindert werden. Die Erkrankung hinterlässt eine lebenslange Immunität. Nach Masern ist das Immunsystem derart geschwächt, dass über mehrere Jahre hinweg das Risiko für den Tod durch andere Infektionskrankheiten erhöht ist!

Mögliche schwerwiegende
Komplikationen

Bei 20 von 100 Fällen von Masern treten Komplikationen wie Bronchitis, Mittelohr- und Lungenentzündung auf. Bei etwa einem von 1.000 Erkrankten kommt es zu einer lebensbedrohlichen Gehirnentzündung. Sehr selten kann Jahre später ein Gehirnzerfall auftreten, der immer tödlich verläuft. Man nennt diese Spätfolge subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE). Besonders gefährdet sind Kinder, die im ersten Lebensjahr erkranken oder während der Geburt angesteckt werden. Zudem verursachen die Masern durch Schwächung des Immunsystems ein mehrere Jahre anhaltendes erhöhtes Risiko, an anderen Infektionskrankheiten zu sterben.

Symptome und
Krankheitsverlauf

Die Zeit zwischen Ansteckung und Ausbruch der Erkrankung (Inkubationszeit) beträgt im Normalfall acht bis zwölf Tage. Die allgemeinen Symptome sind Fieber, Schnupfen, Husten und Bindehautentzündung, begleitet vom typischen Masernausschlag. Die roten, grobflächigen Flecken breiten sich vom Kopf her langsam über den ganzen Körper aus, bleiben etwa vier bis sieben Tage bestehen und heilen mit Hautschuppen ab. Die Abwehrkräfte des Körpers sind währenddessen stark geschwächt, das Risiko weiterer Erkrankungen und bakterieller Infektionen steigt. Zudem verursachen die Masern eine mehrere Jahre anhaltende Schwächung des Immunsystems.

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