Finanzielle Hilfen

Es gibt Situationen, wo man auf rasche, finanzielle Unterstützung angewiesen ist - die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee bietet ein umfangreiches Angebot an Soforthilfen, einmaligen Zuschüssen und dauerhafte Unterstützung an.

Überblick aller Sozialleistungen in Klagenfurt

Wer kann eine Stadtkarte beantragen?

  • Gemeindebürger der Stadt Klagenfurt am Wörthersee

  • Für alleinstehende Personen gilt die Einkommensgrenze der Ausgleichszulagenrichtsatz. Für Haushalte der Richtsatz für Ausgleichszulagen von Eheleuten. Die genauen Summen finden Sie auf oesterreich.gv.at


Aktionen

  • 3 in 1: freier Eintritt zu drei Messe-Events der Kärntner Messen

Mit der Stadtkarte kommen Sie gratis zu drei Messe-Events: Freizeitmesse, Herbstmesse und Familienmesse. Hinweis: Pro Messe ist jeweils ein Besuch kostenlos.

  • 50 Prozent Ermäßigung bei der KMG Klagenfurt Mobil GmbH

Mit der Stadtkarte der Abteilung Soziales bekommt man im KMG-Kundenservice eine 50 %-ige Ermäßigung auf den Kauf von Bustickets der KMG Klagenfurt Mobil GmbH (Betrag nach Wahl). Mit dieser aufgebuchten Karte kann dann jedes verfügbare Ticket der KMG-Busse entwertet werden. 


Nähere Informationen und Beantragung der Karte von Montag bis Freitag, 8:00 Uhr bis 12:30 Uhr in der Abteilung Soziales. Auch per Post und E-Mail möglich. Nachstehend die benötigten Formulare. Mitzubringen sind ...

  • Einkommensnachweis
  • Meldezettel
  • aktueller Lichtbildausweis 

Ihr Kontakt

Abteilung Soziales Infopoint

Bahnhofstraße 35
9010 Klagenfurt am Wörthersee

Folgende Personen haben Anspruch auf die Sozialhilfe, Menschen die:

  • mit aufrechtem Hauptwohnsitz und tatsächlichem Aufenthalt im Bundesland Kärnten
  • ausschließlich österreichische Staatsbürger und Asylberechtigte (mit zuerkanntem Flüchtlingssatutus) sowie dauerhaft niedergelassene Fremde, die sich seit mindestens fünf Jahren tatsächlich und rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten
  • vom Bezug ausgeschlossen sind: Asylwerber, Subsidiär Schutzberechtigte und Personen, die sich noch nicht seit mindestens fünf Jahren tatsächlich und rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten.

Bei der Bemessung von Leistungen aus der Sozialhilfe sind das Einkommen und das verwertbare Vermögen der jeweiligen Person zu berücksichtigen.

Als Einkommen gelten alle Einkünfte wie z.B. Lohn, Pension, Arbeitslosengeld, Unterhalt etc. Dazu zählt auch das Einkommen der Person, die mit dem Antragsteller / der Antragstellerin im gemeinsamen Haushalt lebt.  

Die Einkommensgrenze ist der aktuelle Netto-Ausgleichzulagen-Richtsatz für Alleinstehende.

Nicht zum Einkommen zählt:

  • Familienbeihilfe, erhöhte Familienbeihilfe
  • Absetzbeträge gemäß § 33 Abs. 3 und 4 des Einkommensteuergesetzes 1988 sowie der Familienbonus Plus gemäß § 33 Abs. 3a des Einkommensteuergesetzes 1988;
  • Pflegegeld nach dem Bundespflegegeldgesetz oder nach gleichartigen gesetzlichen Bestimmungen oder andere pflegebezogene Geldleistungen bei dem pflegebedürftigen Hilfe Suchenden selbst oder bei einem Hilfe Suchenden, der pflegebedürftige Angehörige überwiegend betreut
  • Freiwillige Geldleistungen der freien Wohlfahrtspflege oder von Dritten, außer diese Leistungen werden bereits für einen ununterbrochenen Zeitraum von vier Monaten gewährt oder erreichen ein Ausmaß, dass keine Leistungen der Sozialhilfe mehr erforderlich werden
  • Leistungen des Sozialentschädigungsrechts nach bundesrechtlichen Vorschriften, soweit es sich dabei nicht um einkommensabhängige Leistungen mit Sozialunterstützungscharakter handelt.
  • Leistungen aus öffentlichen Mitteln zur Abdeckung eines Sonderbedarfes, der nicht durch Leistungen der Sozialhilfe berücksichtigt wird. Die Landesregierung hat diese Leistungen durch Verordnung zu benennen.

Weitere Informationen telefonisch unter +43 537 537-4777, +43 463 537-4739 oder +43 463 537-4713 oder per Mail unter sozialinfo@klagenfurt.at.

Strom- und Mietrückstände, unerwartete Nach- oder Kautionszahlungen - die Gründe sind vielfältig - Anspruch haben österreichische Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, sowie EU-Bürger mit Hauptwohnsitz in Klagenfurt.

Weitere Informationen telefonisch unter +43 537 537-4777, +43 463 537-4732 oder +43 463 537-4713 oder per Mail unter sozialinfo@klagenfurt.at.

Ihr Kontakt

Lisa-Marie AJDARI-STEINWENDER

Bürgerservice - Soziales

Domplatz
Paulitschgasse 13 / Passage

Birgit AL-BAILEY

Bürgerservice - Soziales

Amtsgebäude Bahnhofstraße
Bahnhofstraße 35

Ihr Kontakt

+43 463 537-4777

Anträge sind in den Eltern- und Mutterberatungsstellen erhältlich. Alle weiteren Informationen finden Sie im Bereich Familie & Gesellschaft.

Ihr Kontakt

+43 463 537-4777

sozialinfo@klagenfurt.at

Sie setzen sich mit den Stadtwerken in Verbindung, damit die Grundversorgung gesichert wird!

Die Landeshauptstadt Klagenfurt und die Stadtwerke Klagenfurt AG stellen gemeinsam mit der Caritas Kärnten 50.000 Euro für Menschen in prekären Lebenssituationen sowie eine professionelle Energieberatung zur Verfügung. Die ökonomische Bedürftigkeit der hilfesuchenden Menschen wird durch die Caritas Kärnten geprüft. Alle Personen, welche eine Unterstützung beantragen wollen, können sich direkt an die Abteilung Soziales der Stadt Klagenfurt sowie die Caritas Kärnten wenden.

Beim Behindertentaxi, einem neunsitzigen Kleinbus des ÖZIV, können bis zu vier Rollstuhlfahrer in ihren Rollstühlen sitzend transportiert werden

Standort des Behindertentaxis: Hülgerthpark.
Telefonnummer:+43 650 700 56 13       


Vergünstigungen

Stark gehbehinderte und blinde Personen können innerhalb von Klagenfurt Taxis und Fahrzeuge des österreichischen Roten Kreuzes nützen. 80 Prozent des Fahrpreises (maximal 44 Euro pro Monat) werden rückerstattet. Dafür müssen die Rechnungen des Fahrpreises im Folgemonat in derAbteilung Soziales, Bahnhofstraße 35/I. Stock des Magistrates eingereicht werden.

Vor der erstmaligen Nutzung der Aktion erfolgt eine einmalige Datenerfassung im Bürgerservice.
Dafür muss man persönlich vorbeikommen oder eine Vertretung mit schriftlicher Vollmacht beauftragen. 

Mitzubringen sind folgende Unterlagen: 

  • Behindertenpass des Sozialministeriumservice (Original)

  • Konto-Nummer (falls vorhanden)

  • schriftliche Vollmacht (falls die Person einen Vertreter entsendet)

Anspruchsberechtigt sind Klagenfurter Bürgerinnen und Bürger mit den Beeinträchtigungen

  • „Blinde und praktisch Blinde“ und

  • „Personen, denen die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel nicht zumutbar ist“

Als Nachweis gilt ausschließlich der Behindertenpass mit dem Eintrag einer der oben genannten Punkte. Ausgestellt wird dieser vom Sozialamtservice, Kumpfgasse 23, Telefon +43 463 5864.

 

Wie funktioniert es?

Im Taxi wird der volle Fahrpreis bezahlt und vom Taxifahrer eine Sonderrechnung mit dem Titel "Abrechnung Behinderten-Taxi" verlangt. Die Rechnung muss den Namen des Passagiers, die Behindertenpass-Nummer (Ausweis bitte immer mitnehmen), das Datum der Rechnung und der Fahrt, Start-und Zieladresse, Unterschrift des Fahrers und Stempel des Taxiunternehmens enthalten.  

Die gesammelten Rechnungen müssen jeweils innerhalb von 2 Monaten in der Abteilung Soziales, Bahnhofstraße 35/I. Stock abgegeben werden bzw. per Post eingelangt sein. Danach erfolgt die Anweisung von 80 Prozent der Fahrtkosten, maximal sind es 44,00 Euro.

Ihr Kontakt

Rollstuhlgerechtes Taxi

Gert Tuschar

Taxiunternehmer

Rollstuhlgerechtes Taxi

Elmazovic Bahtijar

Taxiunternehmer

Die 50PlusCARD ist kostenlos und in der Bürgerservicestelle Soziales (Passage Domplatz, Paulitschgasse 13) erhältlich. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Senioren/50plus.

Ihr Kontakt

+43 463 537-4715

Die Strompreisbremse gilt

  • für Haushaltskundinnen und –kunden,
  • auf den reinen Energiepreis, somit auf den Arbeitspreis und den Grundpreis
  • auf jeden Zählpunkt mit Entnahme laut gültigem Stromliefervertrag
  • nur auf den Haushaltsstrom (Lastprofil H0, bzw. HA, HF).

Alle Informationen und Kontakte finden Sie auf der Homepage der Stadtwerke Klagenfurt übersichtlich zusammengefasst.

Das Hochwasser Anfang August hat in der Landeshauptstadt Klagenfurt massive Schäden verursacht. Daher wurde dieses Hilfspaket für Betroffene des Hochwassers von den Stadtwerken aufgestockt. Vor allem der immens hohe Strombedarf durch Pumpen und Trocknungsanlagen soll für Menschen und Familien abgefedert werden, die sich in einer schwierigen finanziellen Situation befinden - sowie für jene, die durch die Hochwasserschäden in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Anspruchsberechtigte Personen können sich mit der Jahresabrechnung, auf welcher der markant höhere Stromverbrauch ablesbar ist, sowie Belegen über die finanzielle Situation an die Caritas Kärnten in Klagenfurt wenden.

Ihr Kontakt

+43 463 537-4715