Klimaschutz

Die Landeshauptstadt setzt sich seit vielen Jahren für den Klimaschutz ein. Ein wichtiger Bestandteil sind die 2021 in Stadtsenat und Gemeinderat beschlossenen Klimaschutzziele für Klagenfurt. Sie sehen unter anderem vor, den CO2 Ausstoß bis 2030 um 70 Prozent zu reduzieren und bis 2040 klimaneutral zu werden. Das soll durch die weitere konsequente Umsetzung der Smart City Strategie erreicht werden. Diese besteht aus neun Handlungsfeldern mit insgesamt 212 Maßnahmen in unterschiedlichen Bereichen wie Stadtentwicklung, Mobilität und Energie.

Die Stadt ist außerdem Mitglied der Klimabündnis Gemeinden Österreich sowie der e5-Gemeinden, forciert den Einsatz von Elektromobilität und erneuerbarer Energie und bemüht sich regelmäßig um Projekte zu den Themen Energieeffienz und erneuerbare Energien.

Ihr Kontakt

Mag. Bernadette Jobst

Amtsgebäude Bahnhofstraße

Bahnhofstraße 35
9010 Klagenfurt am Wörthersee

Stefan Guggenberger BSc

Amtsgebäude Bahnhofstraße

Bahnhofstraße 35
9010 Klagenfurt am Wörthersee

Vieles spricht dafür, dass dies für die kommenden Jahrzehnte eine unumkehrbare Erwärmung des Klimas zur Folge haben wird. Auf lokaler und regionaler Ebene machen sich bereits Auswirkungen durch Wetteranomalien wie verstärkte Niederschläge im Winterhalbjahr, stärkere Temperaturschwankungen innerhalb kurzer Zeiträume sowie intensivere Hitzeperioden im Sommerhalbjahr bemerkbar. 

Nicht zuletzt aus diesen Gründen ist die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee im Jahr 2011 der ambitionierten europäischen Bewegung, dem „Konvent der Bürgermeister“, beigetreten. Mit dieser Initiative sollen die sogenannten 20-20-20-Ziele der Europäischen Union schrittweise realisiert werden. Diese lauten wie folgt:

  • Steigerung der Energieeffizienz um 20 Prozent

  • Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger um 20 Prozent

  • Senkung der CO2-Emissionen um 20 Prozent

Mittels der Einführung des nachhaltigen Energie-Aktionsplanes SEAP kann Klagenfurt am Wörthersee die Energie- und Klimaziele der EU im eigenen Wirkungsbereich nachweislich erreichen. Die obersten Ziele des Energie-Aktionsplans sind die Senkung der CO2-Emissionen des Fernwärmesystems, die Senkung des Energieverbrauchs am Gebäudesektor sowie eine wesentliche Steigerung der Energieaufbringung von Wärme und Strom aus erneuerbaren Quellen.

Als weitere priorisierte Intention ist die Verschiebung des Modal-Splits im Bereich der Mobilität in Richtung emissionsfreie Fortbewegungsmittel (Fußgänger, Radfahrer, öffentliche Verkehrsmittel) sowie die Umsetzung von alternativen Antriebsformen (Elektro-, Erdgas- und Hybridantriebe) am Sektor des motorisierten Individualverkehrs.

Die Landeshauptstadt ist auch Unterzeichner des „Neuen Konvent der Bürgermeister für Klima und Energie“, mit dem Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 40% zu senken und die Umsetzung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel voranzutreiben.

Über 1.800 Städte, Kreise und Gemeinden sowie Bundesländer und Provinzen, NGOs und andere Organisationen in ganz Europa bilden das Netzwerk – gemessen an der Mitgliederzahl ist es das weltweit größte Städtenetzwerk, das lokale Maßnahmen für den globalen Klimaschutz ergreift. Die Stadt Klagenfurt ist bereits seit 1991 Mitglied im Klimabündnis.

Detaillierte Informationen finden Sie auf Klimabündnis Österreich und Klimabündnis international