Aktuelles aus dem Stadtsenat

In der Ostbucht wird es bald ein neues Pilotprojekt zur Verbesserung der Wasserqualität des Wörthersees geben. Auch mit der KAC-Sportanlage in der Magazingasse befasste sich der Stadtsenat, um weitere Voraussetzungen für eine baldige Sanierung zu schaffen. Wichtige soziale Unterstützungen und auch die Neugestaltung eines Spielplatzes standen ebenso auf der Tagesordnung.

Neuer Platz in Klagenfurt mit Lindwurmbrunnen und Rathaus im Hintergrund. Foto: StadtKommunikation

Forschungsprojekt Renaturierung Ostbucht


Der Wörthersee hat mit seinem einzigartigen Ökosystem eine enorme Bedeutung als Erholungsgebiet für die lokale Bevölkerung und ist auch als Wirtschaftsfaktor für den Tourismus von zentraler Bedeutung. Die hohe Attraktivität des Wörthersees hat jedoch auch seine Kehrseiten: Der Nutzungsdruck ist seit einigen Jahrzehnten sehr hoch, was sich wiederum auf die Wasserqualität auswirkt. Unterschiedlichste Maßnahmen werden daher bereits gesetzt, um diese zu erhalten. Auf Antrag von Umweltreferent Vizebürgermeister Patrick Jonke wird sich nun die
Stadt an einem neuen Forschungsprojekt beteiligen, welches vor allem die Renaturierung von verbauten Uferzonen im Fokus hat.
Ein Pilotprojekt soll dabei in der Ostbucht entstehen, wo das Ufer mit einer Blocksteinmauer verbaut ist. Solche Mauerbefestigungen dienen der Sicherheit vor Hochwasser und Erosion, haben aber aus ökologischer Sicht gravierende Nachteile. Im Rahmen dieses Forschungsprojektes soll untersucht werden, wie die Ostbucht als Lebensraum für zahlreiche Tier und Pflanzenarten wieder aufgewertet werden kann. Dazu soll auch auf einer Länge von ca. 40 Metern eine einzelne Pilotfläche errichtet werden. Die Maßnahmen, die dort gesetzt werden, sind vor allem im Wasser geplant und beinhalten beispielsweise eine Bepflanzung des dortigen Uferbodens. Die Mauer selbst bleibt weiterhin bestehen. Somit soll es auch zu einer optischen Aufwertung der Uferpromenade kommen, wobei auch die Sicht auf den See und zum Pyramidenkogel erhalten bleibt.
Sollte diese Pilotfläche erfolgreich sein, so können derartige Renaturierungsmaßnahmen auf weitere Uferflächen ausgeweitet werden. Damit könnten sich verbaute Seeuferabschnitte wieder zu einem naturnäheren Lebensraum entwickeln. Das Forschungsprojekt ist zur Gänze vom Land Kärnten und von den Österreichischen Bundesforsten gefördert, sodass für die Stadt Klagenfurt keine Kosten entstehen. Mit dem Pilotprojekt soll noch in diesem Jahr gestartet werden.

Sanierung KAC-Sportanlage Magazingasse
 

Über einen weiteren wichtigen Teilschritt auf dem Weg zur Sanierung der KACSportstätte in der Magazingasse kann sich Sportreferentin 
DI Constance Mochar freuen. Sie brachte die Beauftragung zur Erstellung erforderlicher Vertragswerke zur Beschlussfassung ein.
Wie berichtet besteht bei dieser Sportanalage intensiver Sanierungsbedarf. Die Anlage soll dabei auch erweitert und modernisiert werden. Ein bereits fertiges Konzept sieht neben der Errichtung eines eingeschoßigen Clubgebäudes, den Abbruch der alten Tribünenanlage und der Errichtung einer neuen Tribüne West auch die Sanierung des Kunstrasenplatzes, sowie die Sanierung des Hauptspielfeldes inklusive der Erneuerung der Flutlichtanlage und weiterer Adaptierungen an der Sportstätte vor.


Soziale Unterstützungen für beeinträchtigte Kinder


Der Verein MOKI (Mobile Kinderkrankenpflege) betreut bereits seit vielen Jahren beeinträchtigte Kinder mit diplomiertem Pflegepersonal. Dies geschieht primär an der SeF Waidmannsdorf. Diese für die betroffenen Kinder und deren Familien äußerst wichtige soziale Unterstützung kann auch im kommenden Schuljahr wieder fortgesetzt werden. Die Stadt unterstützt diese Leistung mit rund 149.000 Euro. Auch eine zusätzliche ergotherapeutische Unterstützung für geistig- und mehrfachbeeinträchtigte Kinder wird es im kommenden Schuljahr wieder geben. Die
Stadt unterstützt diese Leistung mit rund 86.000 Euro pro Schuljahr. Beide Anträge wurden von Bildungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch zur Beschlussfassung in den Stadtsenat eingebracht.


Neues Fahrzeug für Schülerverkehr


Im Rahmen des sogenannten Schülergelegenheitsverkehrs organisiert die Stadt Schultransporte für Kinder, die außerhalb des Nahbereiches des öffentlichen Liniennetzes wohnhaft sind oder körperliche Beeinträchtigungen aufweisen. Rund 250 Schülerinnen und Schüler werden so mit insgesamt acht Fahrzeugen auf sichere Weise vom Heimatort zur Schule und wieder zurückgebracht. Ein Fahrzeug muss nun erneuert werden. Den Antrag dazu stellte ebenfalls Bildungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf rund 107.000 Euro.


Generalsanierung Spielplatz Raucherpark


Der Spielplatz Rauscherpark ist ein beliebter innerstädtischer Aufenthaltsort. Die Spielgeräte sind mittlerweile in die Jahre gekommen, da sie im Jahr 2006 das letzte Mal runderneuert wurden. Auf Antrag von Stadtgartenreferent Stadtrat Julian Geier wird dieser nun erneuert. Eine detaillierte Aussendung dazu erfolgt in Kürze.

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