Aktuelles aus dem Stadtsenat
Integrierte Stadtquartiersentwicklung Bahnhofsviertel
Durch die neue Koralmbahn erhalten die Stadtteile rund um den Hauptbahnhof neue Entwicklungschancen. Aktuelle Statistiken zeigen, dass sich die Zahl der Ankünfte von Bahnfahrenden in den ersten neun Monaten um rund 29.500 erhöht hat. Auch zeigen vorliegende Standortanalysen, dass vor allem rund um den Busbahnhof deutliche Entwicklungsmöglichkeiten gegeben sind.
Auf Initiative der Klagenfurt Marketing GmbH wird dazu nun eine integrierte Studie zur Stadtquartiersentwicklung gestartet. Ausgehend von den neuen Entwicklungschancen, sollen gemeinsam mit den betroffenen Stakeholdern die Potentiale in den Bereichen Mobilität, Kultur, Bildung und Soziales untersucht werden und erste Umsetzungsmaßnahmen zur Aufwertung des Viertels vorbereitet werden. Die Projektkosten belaufen sich auf insgesamt 32.000 Euro. Da es sich jedoch um ein gefördertes Projekt handelt, können die Kosten für die Stadt auf 8.000 Euro reduziert werden.
Die Beschlussfassung zur Durchführung der Analyse erfolgte auf Antragsstellung von Stadtplanungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch und Wirtschaftsreferent Julian Geier. Für nähere Informationen steht auch die Klagenfurt Marketing GmbH zur Verfügung.
EU-Forschungsprojekt zum Wohlbefinden
Wie Menschen zusammenleben, wirkt sich unmittelbar auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden aus. Das fängt bei ihrer unmittelbaren Nachbarschaft an. Im Rahmen eines europaweiten Forschungsprojektes wird nun untersucht, wie sich Bewohner in ihrem unmittelbaren Umfeld, sicher, aufgehoben oder zugehörig fühlen. Die Ergebnisse können dann beispielsweise bei der Entwicklung neuer Wohnquartiere genutzt werden. Klagenfurt wird an dieser Studie mit dem Wohnquartier „hi Harbach“ teilnehmen. Den Antrag dazu brachten Stadtplanungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch und Wohnungsreferent Vizebürgermeister Patrick Jonke in den Stadtsenat ein. Da es sich um ein Forschungsprojekt der EU handelt, fallen für die Stadt keine finanziellen Kosten an.
Unterstützung für Unternehmer im Digitalbereich
Die Klagenfurt Marketing GmbH startet darüber hinaus im November unter dem Titel „Digi//Guides 2.0" eine weitere Digitalisierungsoffensive. Der Antrag dazu erfolgte von Wirtschaftsreferent Julian Geier. Diese Initiative soll in erster Linie der Klagenfurter Innenstadtwirtschaft zu Gute kommen. Ziel von „Digi//Guides 2.0" ist es, die Betriebe zukunftsfit zu machen. Dazu zählt besonders die Auffindbarkeit durch klassisch Suchmaschinen, wie beispielsweise Google und auch die Verbesserung der Sichtbarkeit auf diversen Social-Media-Plattformen. Dabei soll auch KI unterstützend genutzt werden. Das Leistungspaket für Unternehmer umfasst ein Premium Ticket im Wert von 1.000 Euro und kann bei einem in Klagenfurt gelisteten Digital-/E-Commerce- Dienstleister eingelöst werden. Die Tickets werden ausschließlich durch die Klagenfurt Marketing GmbH ausgestellt. Die Gesamtkosten für diese Aktion belaufen sich auf 8.000 Euro und werden der Klagenfurt Marketing GmbH zur Verfügung gestellt. Nähere Information folgen zeitgerecht durch die Klagenfurt Marketing GmbH.
Förderung Pop-up-Stores
Um einerseits leerstehende, innerstädtische Geschäftsräume zu revitalisieren und andererseits neue Unternehmensideen zu fördern, gibt es künftig ein neues Förderprogramm der Stadt. Die Beschlussfassung dazu holte sich Wirtschaftsreferent Julian Geier. Unter dem Begriff „Pop-up-Store" werden grundsätzlich temporäre, provisorische Shops verstanden, die sich vorübergehend in leerstehenden innerstädtischen Geschäftsräumen einmieten. So können Produkte und Märkte getestet werden, ohne dabei das Risiko einer bedeutsamen finanziellen Investition eingehen zu müssen. Zu diesem Zwecke werden durch die Klagenfurt Marketing GmbH leerstehende Geschäftsflächen in der Innenstadt definiert und für diese temporären Präsentationszwecke zur Verfügung gestellt. Die seitens der Stadt zur Verfügung gestellten Mittel belaufen sich auf 15.000 Euro. Die organisatorische Umsetzung erfolgt durch die Klagenfurt Marketing GmbH. Es folgt dazu in Kürze auch eine separate Aussendung.
Neuer Abteilungsleiter für Finanzen
Die Nachfolge der Leitung der Abteilung Finanzen ist nun fixiert. Gemäß heutigem Stadtsenatsbeschluss, eingebracht von Personalreferent Bürgermeister Christian Scheider, wird Mag. Marc Schimpel die Nachfolge von Mag. Christoph Wutte antreten. Im Rahmen eines Objektivierungsverfahrens erwies er sich als der bestgeeignetste Bewerber. Schimpel wird seinen Dienst für die Landeshauptstadt zum ehestmöglichen Zeitpunkt antreten.
Neue Leiterin des Büros für Frauen, Chancengleichheit und Generationen
Ebenfalls geklärt ist die Nachbesetzung von Frau Mag. Astrid Malle. Sie leitete sehr erfolgreich das Büro für Frauen, Chancengleichheit und Generationen. Im Rahmen eines Objektivierungsverfahrens hat sich die interne Bewerberin Mag.a Schreier-Schmid als die bestqualifizierteste Nachfolgerin herauskristallisiert. Schreier-Schmid war bisher im Bereich Prävention in der Abteilung Gesundheit, Jugend und Familie tätig.
Projektbezogene Partnerschaft mit Stadt Tuzla
Die wechselseitigen Beziehungen mit der Stadt Tuzla sollen intensiviert werden. Dazu zu Gast im Stadtsenat war Assoc.-Prof. Dr. Jasmin Donlic, MA BA BSc, Obmann des Vereins zur Förderung von Städtepartnerschaften der Stadt Klagenfurt. Mit einer projektbezogenen Partnerschaft könnten einzelnen Aktivitäten von Unternehmen und Institutionen, die es bereits jetzt schon gibt, unter ein gemeinsames Dach gehoben werden. Auch für bosnische Unternehmen würde sich dadurch neue Möglichkeiten ergeben, die zum Vorteil für Klagenfurt wären. Der Stadtsenat hat sich heute grundsätzlich positiv zu einer solchen Partnerschaft ausgesprochen, sodass nun genauere Rahmenbedingungen einer Kooperation ausgearbeitet werden können.
Strategische Neuausrichtung Volksschule 13 - Spitalberg
Die Volksschule 13 Am Spitalberg könnte auf das Areal der KABEG übersiedeln. Dies allerdings erst, wenn das aktuelle Dermatologiegebäude nicht mehr benötigt wird, was aus derzeitiger Sicht frühstens im Jahr 2033 sein wird. Schulkinder, die derzeit die VS13 besuchen, sind daher nicht betroffen und es wurde dazu heute im Stadtsenat erst ein Grundsatzbeschluss getroffen. Dieser wurde von Bildungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch eingebracht.
Der Standort der VS 13 Am Spitalberg wird aufgrund der sanierungsbedürftigen Bausubstanz schon des Längeren diskutiert. Im Rahmen der Errichtung eines Trauma-Orthopädie-Zentrums könnte das Dermatologiegebäude frei werden und für eine Schulraumnutzung adaptiert werden. Eine grobe Machbarkeitsstudie ist bereits vorliegend und wäre für alle Beteiligten eine wirtschaftliche, nachhaltige und zukunftsorientierte Lösung. Entsprechend ist auch der Aufsichtsrat der KABEG grundsätzlich offen für diese Standortverlegung. Auch könnte im Rahmen dieser Verlegung die Zusammenführung der VS 13 mit der VS 15 St. Georgen angedacht werden. Mit dem heutigen Grundsatzbeschluss können nun weiterführende Details für eine endgültige Entscheidung ausgearbeitet werden.
