Aus dem Stadtsenat
Ostbucht auch dieses Jahr wieder beliebter Veranstaltungsort
Einen wichtigen Antrag zum Schutz der Natur in der Ostbucht bei Großveranstaltungen brachte Bürgermeister Christian Scheider heute in den Stadtsenat ein. Vier Großveranstaltungen stehen dieses Jahr in der Ostbucht am Veranstaltungskalender: Es beginnt mit dem Ironman im Juni, gefolgt von der Starnacht im Juli, Kärnten Läuft findet im August statt und abschließend kommt erstmals der neue Wörthersee-Marathon im September. Tausende Menschen werden dabei wieder vor Ort sein und zahlreiche nationale und internationale Medien werden erstklassige Stimmungsbilder weltweit übertragen.
Der Maßnahmenbeschluss regelt unter anderem, Maßnahmen zur Verkehrsregelung, notwendige ergänzende Sicherungsmaßnahmen durch Ordnungsdienste, zusätzliche Schutzgitter für Bäume, das Aufbringen von Hackschnitzelflächen zum Schutz des Bodens und einiges mehr.
So wird gewährleistet, dass einerseits ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltungen gewährleistet ist, andererseits aber auch, dass die dortige Natur geschützt wird.
Klagenfurt soll FH-Bildungsstandort für Gesundheitsberufe werden
Einen Grundsatzbeschluss zur künftigen Spezialisierung des Klagenfurter Bildungsstandortes der Fachhochschule Kärnten hin zu einem Schwerpunktzentrum für Gesundheitsberufe hat heute der Stadtsenat auf Antrag von Bildungsreferent Ronald Rabitsch gefasst.
Waren bisher einzelne Studienrichtungen an mehreren FH-Standorten vertreten, so sollen sich lt. Fachhochschule die Standorte künftig verstärkte auf Themengebiete spezialisieren. Derzeit betreibt die Fachhochschule Kärnten Bildungszentren in Spittal an der Drau, Villach, Feldkirchen, St. Veit und Klagenfurt am Wörthersee.
Klagenfurt soll zum Zentrum für Gesundheitsberufe ausgebaut werden und künftig in der Stadt verstärkt das Themengebiet „innovative Gesundheitswissenschaften“ angeboten werden. Ein Zentrum für technische Studienplätze soll hingegen in Villach entstehen und die bisherigen Studienplätze von Klagenfurt übersiedeln.
Aus Sicht des Bildungsreferent hätte das für Klagenfurt gleich zwei wesentliche Vorteile: Da bisher technische Studienplätze in Klagenfurt von der Stadt mitfinanziert wurden, entfällt künftig auch diese Mitfinanzierung. Diese Entlastung würde der Stadt Einsparungen von bis zu 600.000 Euro pro Jahr bringen. Gleichzeitig gibt es einen gesteigerten Bedarf an Studienplätzen im Gesundheitsbereich, sodass sich insgesamt die Zahl an Studierenden in Klagenfurt erhöhen wird. Diese Standortspezialisierung ist seitens der Fachhochschulen ab dem Jahr 2028 geplant.
Aktueller Status zur Erstellung des Voranschlages 2026
Im Zusammenhang mit der aktuellen Voranschlagserstellung für das laufende Jahr verwies Finanzreferentin Stadträtin DI Constance Mochar neuerlich auf die eindeutige Rechtsauskunft der Gemeindeaufsicht. Diese verweist, dass der Maßnahmenbeschluss zur Budgetkonsolidierung, welcher der Gemeinderat am 15. Juli 2025 beschlossen hat, entweder vollständig umzusetzen ist, oder durch Abänderungsanträge adaptiert werden muss. Erst dann kann lt. Mochar ein rechtsgültiges Budget beschlossen werden. Die Finanzreferentin appellierte daher an alle Senatsmitglieder, die beschlossenen Maßnahmen nochmals auf Umsetzung zu überprüfen, oder eben einen entsprechenden Abänderungsantrag an den Gemeinderat zu verfassen. Aktuell geplant ist, dass noch im Mai eine Gemeinderatssitzung stattfinden soll.
