Baustart für Druckknopfampel beim neuen Heinzelsteg

In der Villacher Straße wird auf Höhe Heinzelsteg eine neue Druckknopfampel installiert und die Fahrspuren neu geordnet. Das bringt mehr Sicherheit und verbessert den Verkehrsfluss. Stadt und Land investieren gemeinsam mit Partnern 1,37 Millionen Euro. Die Arbeiten dauern bis Ende November.

Straßenbau- und Verkehrsstadträtin Sandra Wassermann, BA MA und Straßenbaureferent Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber gaben den Startschuss für weitere bauliche Maßnahmen in der Villacher Straße.

Straßenbau- und Verkehrsstadträtin Sandra Wassermann, BA MA und Straßenbaureferent Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber gaben den Startschuss für weitere bauliche Maßnahmen in der Villacher Straße. Foto: StadtKommunikation/Hude

Nachdem die endgültige Fertigstellung des seit Juli provisorisch freigegebenen Heinzelstegs in den nächsten Wochen erfolgt, starten nun in der Villacher Straße weitere bauliche Maßnahmen. In diesem Bereich wird die Querung der vierspurigen B83 adaptiert und eine Druckknopfampel installiert, um den Radweg sicher in Richtung Waidmannsdorf weiterzuführen. In die Ampelanlage werden auch die bestehenden Ausfahrten der Märkte Hofer und Spar eingebunden. 

„Die Radweganbindung an die Universität und den Stadtteil Waidmannsdorf ist mir ein großes Anliegen. Mit der neuen Ampelquerung wird der Heinzelsteg nun optimal eingebunden und ermöglicht eine sichere Querung der Villacher Straße für den Rad- und Fußverkehr. Barrierefrei gestaltet kommt sie damit allen Nutzerinnen und Nutzern zugute. Dass wir dabei auch den Verkehrsfluss auf der Villacher Straße verbessern können bedeutet mehr Sicherheit und Effizienz. Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Land Kärnten sowie unseren Partnern Hofer und Spar war dafür entscheidend."
Straßenbau- und Verkehrsstadträtin Sandra Wassermann, BA MA

„Wer über den neuen Heinzelsteg kommt, muss auch sicher die Villacher Straße queren können. Mit den jetzigen Maßnahmen sorgen wir für eine direkte und sichere Verbindung. Zudem wird der Verkehrsfluss in diesem Bereich spürbar verbessert. Daher investieren wir seitens des Landes rund 785.000 Euro.“
Straßenbaureferent Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber

Dabei handelt es sich zudem auch um ein weiteres Projekt aus dem Radmasterplan Kärnten, das nun gemeinsam umgesetzt wird, wie Straßenbaureferent Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber betont. Von der Stadt Klagenfurt kommen 485.000 Euro für das Projekt, Hofer und Spar beteiligen sich mit je 100.000 Euro.

Zusätzlich gestaltet das Land Kärnten den Straßenbereich zwischen der Steinernen Brücke und der Paternioner Brücke (Bereich Autohaus Porsche) neu. Stadteinwärts wird der Verkehr künftig auf einer Fahrspur geführt. Stadtauswärts gibt es eine reguläre Fahrspur und eine eigene Linksabbiegespur, dazu kommt eine Busfahrspur. Eine auf die Verkehrssituation besser abgestimmte Ampelsteuerung soll zudem den Rückstau stadteinwärts verringern und den Verkehrsfluss spürbar verbessern. Abschließend erhält die derzeit desolate Fahrspur auf rund 900 Metern eine neue Asphaltdecke. 

Die gepflasterte Mittelinsel auf Höhe der Josef-Gruber-Straße wird rückgebaut und asphaltiert. Die Arbeiten dauern von 23. September bis Ende November und erfolgen unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Um die Behinderungen im Berufsverkehr möglichst gering zu halten, wird auch in Nachtschichten gearbeitet. 

Die Asphaltierung erfolgt teils am Wochenende. Stadtauswärts kommt es zu einer Fahrbahnverengung und im Baustellenbereich zu wechselseitigen Spurwechseln. Während der Fräsarbeiten wird der Verkehr händisch geregelt. Eine Umleitung für den Fuß- und Autoverkehr wird über die Wilfriedgasse und die Mozartstraße eingerichtet.