Betriebsbesuch bei Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG

Diese Woche besuchte Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier die Firma Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG und das Vorstandsmitglied Klaus Einfalt. Das Familienunternehmen besteht seit 1910 in der Landeshauptstadt.

Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier besuchte das Traditionsunternehmen „SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG“ und war mit dem Vorstandsmitglied Klaus Einfalt im Austausch. Foto: StadtKommunikation/Buchner

Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier besuchte das Traditionsunternehmen „SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG“ und war mit dem Vorstandsmitglied Klaus Einfalt im Austausch. Foto: StadtKommunikation/Buchner

Vor 116 Jahren wurde in Klagenfurt der Grundstein für ein wachsendes Unternehmen gelegt, das heute für seine Umwelttechnikprodukte und Betonfertigteile bekannt ist. „SW Umwelttechnik” ist an neun Standorten in Österreich, Ungarn und Rumänien vertreten. Die Steuerung erfolgt von Klagenfurt aus, wo sich das Headquarter des Betriebs befindet. 

„Wir können stolz auf unsere regionalen Konzerne sein, die von Klagenfurt aus international tätig und vernetzt sind. So ein Vorzeigeunternehmen ist ‚SW Umwelttechnik‘. Unser Ziel muss es sein, genau für solche Unternehmen die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sie im internationalen Wettbewerb bestehen können und damit verlässlich Arbeitsplätze in der Region schaffen und sichern und damit Wertschöpfung in der Region garantieren.“
Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier

Der Werkstoff des Baustoffhändlers ist u.a. ultrahochfester Beton, der auch im Bereich der Nachhaltigkeit stets angepasst wird, um den CO2-Fußabdruck möglichst gering zu halten. Eine umweltfreundliche Wirtschaftsentwicklung zählt zum Vorsatz des Familienbetriebs. Seine Geschäftsbereiche umfassen neben Tiefbau und Verkehr auch den Hoch- und Wohnbau. Die umfangreiche Produktpalette bietet Betonfertigteile, die beispielsweise für Infrastrukturprojekte, Kanalisation, Entwässerung uvm. genutzt werden. 

Die Firmengründer waren ursprünglich Baumeister Josef Stoiser und Architekt Karl Wolschner. 1910 erwarben sie die damalige Kunststeinfabrik von Otto Madile in Klagenfurt, um mit der Produktion von Stiegen, Kanalrinnen und Zementplatten zu beginnen. In den 70ern kam es zur Erweiterung durch die Umwelttechnik mit biologischen Kläranlagen und Benzinabscheidern. 1990 fasste das Unternehmen in Ungarn Fuß. Im Jahr 1997 wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt – der Gang an die Börse. Wenige Jahre später erweiterte man die Produktionsstandorte und Werke auch in Rumänien. 

Seit 2008 ist Klaus Einfalt im Vorstand der „SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG“. Nach seinem 23-jährigen Aufenthalt in Ungarn, wo er maßgebend zur Expansion des Unternehmens beitrug, kehrte er 2016 zurück nach Österreich. Insgesamt sind 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der „SW Umwelttechnik“ beschäftigt, davon sind rund 60 Personen in Klagenfurt tätig. 

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