Buchpräsentation im Musilmuseum
"Ich liebe die Liebe, die Liebe liebt mich, doch der Typ, den ich liebe, der liebt mich nicht." Diese Herzschmerz-Poesie ging Miriam Metze nicht aus dem Kopf, als sie anfing, am Buch „Unerwidert lieben“ zu arbeiten. Darin stellt die Autorin und Philosophin Fragen zum Titelthema neu und verwandelt Liebeskummer in positives Denken über das Wesen der Liebe. Dabei spannt sie einen weiten Bogen von der antiken Philosophie und biblischen Referenzen über jüdische Mystik und die Philosophie der Renaissance hin zu den jüngsten Auseinandersetzungen unserer Gegenwart. Von Sokrates bis Hannah Arendt, von Rilke bis Ingeborg Bachmann.
„Es ist mir eine große Freude, Miriam Metze heute im Musilmuseum willkommen zu heißen. Und es ist mir eine ebenso große Freude in einen literarisch-philosophischen Text einzutauchen, der Anleihen in der Antike nimmt und sich einem Thema widmet, das die Gesellschaft von der Antike bis in die Gegenwart emotional berührt und begleitet“, begrüßte Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz die Autorin.
