build! Gründungszentrum setzt auf heimische Startups als Innovationsmotor

Eine KI-gestützte Personaldienstleistung und maßgeschneiderte Softwarelösungen sind zwei Beispiele innovativer Startup-Unternehmen aus Klagenfurt, die von build! aktuell erfolgreich unterstützt werden. Bei einem Besuch informierte sich Bürgermeister Christian Scheider über die Geschäftsmodelle und das umfassende Leistungsportfolio des Gründungszentrum.

 

Bürgermeister Christian Scheider, build!-Prokuristin Sandra Moschitz, BA MSc MSc (WU), Startup-Unternehmer Gerd Stelze und build!-Geschäftsführer Mag. Martin Trink trafen sich im Gründungszentrum.

Bürgermeister Christian Scheider, build!-Prokuristin Sandra Moschitz, BA MSc MSc (WU), Startup-Unternehmer Gerd Stelze und build!-Geschäftsführer Mag. Martin Trink trafen sich im Gründungszentrum. Foto: StadtKommunikation/Zangerle

Das build! Gründungszentrum Kärnten verbindet Gründer mit Wirtschaft, Forschung und relevanten Netzwerken und unterstützt innovative Unternehmen mit Coaching, Infrastruktur sowie Zugang zu Förderungen und Finanzierung. Am Donnerstag machte sich Bürgermeister Christian Scheider bei einem Besuch im Lakeside Park ein Bild des umfassenden Tätigkeitsbereiches. Auf dem Programm standen auch Präsentationen der Start-Up-Unternehmen „LeonTalents“ und „Axandu“. Beide sind in Klagenfurt angesiedelt und entwickeln Lösungen für unterschiedliche Herausforderungen.

„Das build! Gründungszentrum Kärnten leistet wichtige Arbeit für Gründerinnen und Gründer. Es wird ein starkes Umfeld geschaffen, wo Wissen geteilt, Kontakte geknüpft und Kompetenzen gebündelt werden. Für Startups sind neben einer guten Geschäftsidee vor allem der Zugang zu Know-how, potenziellen Kunden, Kooperationspartnern und Kapital entscheidend. Build! fördert diesen Austausch und begleitet innovative und technologieorientierte Gründungsvorhaben auf ihrem Weg zum Unternehmen.“
Bürgermeister Christian Scheider

Die LeonTalents FlexCo ist ein Personaldienstleistungs- und HR-Tech-Unternehmen, das IT-Fachkräfte, Ingenieur und Techniker aus Lateinamerika mit Unternehmen im DACH-Raum verbindet. Dafür setzt das Startup auf KI-gestütztes Matching, Employer-of-Record-Modelle und Relocation-Begleitung. Damit adressiert LeonTalents den Bedarf an qualifizierten Fachkräften und unterstützt Unternehmen bei der internationalen Personalgewinnung.

Die Axandu GmbH entwickelt individuelle Softwarelösungen und digitale Anwendungen. Das Unternehmen mit Sitz im Lakeside Science & Technology Park ist auf Individualsoftware, Webdesign und IT-Consulting spezialisiert. Ein besonderer Fokus liegt auf digitalen Lösungen für den ländlichen Raum sowie für Industrie und Handel. Axandu zeigt damit, wie digitale Technologien konkrete Herausforderungen von Unternehmen und Regionen aufgreifen können.

So unterschiedlich die Geschäftsmodelle sind, beide Beispiele verdeutlichen das Potenzial technologieorientierter Unternehmen in Kärnten. Um dieses Potenzial weiterzuentwickeln, braucht es ein Umfeld, das den Austausch zwischen Startups, etablierten Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Förderstellen und weiteren Unterstützungsorganisationen ermöglicht. Durch Vernetzung können Erfahrungen geteilt, neue Kooperationen angestoßen und Zugänge zu Märkten und Kunden geschaffen werden. 

„Klagenfurt ist als Gesellschafter von build! ein wichtiger Teil des Kärntner Gründungsökosystems. Gemeinsam unterstützen wir Gründerinnen und Gründer dabei, ihr erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. So stärken wir die regionale Wertschöpfung und schaffen Arbeitsplätze am Standort.“
Mag. Martin Trink, Geschäftsführer build! Gründungszentrum

Ein weiterer wichtiger Faktor für Gründungen ist der Zugang zu Kapital. Passende innovative und skalierbare Startup-Vorhaben können vom Land Förderungen von bis zu 200.000 Euro und Finanzierungsmöglichkeiten von bis zu 500.000 Euro erschließen. Das build!-Team unterstützt Gründer bei der Entwicklung einer Förderstrategie, der Vorbereitung von Anträgen und der strukturierten Vorbereitung auf Gespräche mit Investor. Welche Möglichkeiten infrage kommen, hängt vom jeweiligen Vorhaben und den geltenden Voraussetzungen ab.