Duell auf der Drau

Im Zuge des 81. Villacher Kirchtags fand seit 1960 zum ersten Mal wieder eine Ruderregatta auf der Drau statt. Rudervereine aus Klagenfurt und Villach, mit ihrem jeweiligen Bürgermeister als Steuermann, lieferten sich gestern, Mittwochabend, ein Duell am Wasser. Villach hat Klagenfurt knapp überholt.

Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider und Villacher Bürgermeister Günther Albel mit den Teams des Ruderverein Nautilus Klagenfurt und Ruderverein Villach bei der Siegerehrung der Ruderregatta 2026 am Rathausplatz in Villach. Foto: StadtKommunikation/Buchner

Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider und Villacher Bürgermeister Günther Albel mit den Teams des Ruderverein Nautilus Klagenfurt und Ruderverein Villach bei der Siegerehrung der Ruderregatta 2026 am Rathausplatz in Villach. Foto: StadtKommunikation/Buchner

Klagenfurter Bürgermeister Christian Scheider und Bürgermeister von Villach, Günther Albel, nahmen beim gestrigen Villacher Kirchtag die Funktion der Steuermänner ein. Um 19 Uhr hieß es dann: „Attention, GO!“ Jeweils an Bord von einem Ruderboot bemühten sie sich um den Sieg der Ruderregatta. Auf einer Strecke von knapp 900 Metern ruderten der Ruderverein Nautilus Klagenfurt und der Ruderverein Villach um die Wette. Die beiden Teams starteten im Bereich der Kriegsbrücke und steuerten das Ziel bei den Drauterrassen auf Höhe des Congress Centers an. 

Das Ruderduell war zunächst ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen, das schlussendlich der Villacher Bürgermeister, Günther Albel, für sich und sein Team vom Ruderverein Villach entscheiden konnte. Die Siegerehrung fand um 21:30 Uhr am Rathausplatz statt, wo ganz nach dem norwegischen Vorbild ein stimmhaftes „ROW“ über die Bühne und den Platz hallte. 

„So ist nun mal der Sport, aber ich bin sehr stolz auf mein Team vom Ruderverein Nautilus! Auf jeden Fall werde ich mit dem KAC wieder kommen, schließlich hatten wir schon gute Erlebnisse in Villach. Auch wenn es diesmal für den ersten Platz nicht ganz gereicht hat, kann ich gerne eine Revanche in einer anderen Sportart anbieten – zum Beispiel im Tennis!“
Bürgermeister Christian Scheider