Erster Besuch bei der „Stadtkünstlerin“

Anstelle der „Stadtschreiberin“ hat Klagenfurt mit Veronique Homann nun eine „Stadtkünstlerin“. Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz hat die Schriftstellerin in ihrem Atelier im „Jugendstiltheater“ im Goethepark besucht.

Begrüßen die Klagenfurter „Stadtkünstlerin“ bei ihrer Wirkungsstätte, dem Jugendstiltheater im Goethepark – (v.r.) Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz mit Gemeinderat Mag. Manfred Jantscher, Kulturabteilungsleiter Mag. Alexander Gerdanovits, Veronique Homann, Landtagsabgeordneter Mag. Stefan Sandrieser sowie Yulia Izmaylova und Felix Strasser vom Verein VADA. Foto: Büro Stadtrat Petritz

Bis 22. Mai residiert die Klagenfurter „Stadtkünstlerin“ Veronique Homann in ihrem Atelier, das eigens für sie mit Bett, Schreibtisch und Schreibmaschine eingerichtet wurde. Dort wird sie bis einschließlich Freitag jeden Tag von 10 bis 18 Uhr vor Ort sein und Besucherinnen und Besuchern beim Verfassen von Texten behilflich sein. Ob es sich um einen Liebesbrief handelt oder eine Beschwerde – die „Auftragswerke“ können vielfältig sein.

Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz hat die Künstlerin bei der Ateliereröffnung herzlich in Klagenfurt willkommen geheißen. 

„Mit dem Einzug von Veronique Homann erhält das Jugendstiltheater Klagenfurt einen offenen Ort der Begegnung und des Austausches. Ich freue mich sehr über diese künstlerische Belebung des Vereins VADA und wünsche unserer Stadtkünstlerin viele Besucherinnen und Besucher.“

Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz

 

Zur Initiative: Nachdem die Stadt Klagenfurt aufgrund des Budgetprovisoriums dieses Jahr kein Stadtschreiberstipendium ausloben kann, hatten Felix Strasser und Yulia Izmaylova vom Verein „VADA - Verein zur Anregung des dramatischen Appetits“ die Idee, in ihrer Spielstätte im Goethepark ein Atelier einzurichten und eine Stadtkünstlerin zu engagieren.

Veronique Homann, die zum ersten Mal in Klagenfurt ist, möchte mit möglichst vielen Menschen in Kontakt kommen und eine Praxis wiederbeleben, die früher zum Stadtbild gehörte: Die Briefschreiberin, die anderen dabei hilft, Gedanken, Gefühle und Anliegen in Worte zu fassen.

Die Schreibstube im Jugendstiltheater (Goethepark) ist bis Freitag (22. Mai) täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am 30. Mai im Rahmen des „Pride Village“ ganztägig.

Die Abschlussveranstaltung findet am 27. Juni 2026 als Teil des „Salon Inge“ im Rahmenprogramm der Tage der deutschsprachigen Literatur statt. Dabei präsentiert Veronique Homann in anonymisierter Form ausgewählte Briefe, um zu zeigen, wie vielfältig, verletzlich und kraftvoll das Schreiben im Dialog sein kann. Aber auch als Spiegel der Anliegen und Themen, die die Bevölkerung von Klagenfurt bewegen.

 

 

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