Fahnenschwingergruß aus Brüssel

Eine Gruppe von Fahnenschwingern aus der belgischen Hauptstadt ist aktuell in Klagenfurt zu Besuch. Dem Partnerverein der Klagenfurter Fahnenschwinger war es ein Anliegen, dem Bürgermeister während ihres Aufenthalts eine Darbietung ihrer Tradition vorzuführen.

Bürgermeister Christian Scheider mit den Fahnenschwingern aus Brüssel und David Werdinig bei der Vorführung am Neuen Platz. Foto: StadtKommunikation/Hronek

Bürgermeister Christian Scheider mit den Fahnenschwingern aus Brüssel und David Werdinig bei der Vorführung am Neuen Platz. Foto: StadtKommunikation/Hronek

Der Neue Platz wurde heute, Freitagfrüh, zur Bühne für die belgischen Fahnenschwinger. Die Brüsseler sind momentan in Klagenfurt auf Urlaub. Den Bürgermeister höchstpersönlich einen Fahnenschwingergruß zukommen zu lassen, wollten sie sich nicht nehmen lassen. So beeindruckten sie mit ihrem Können und traditioneller Flötenmusik. Mit ihrer Vorführung zog die Gruppe einige Zuseherinnen und Zuseher in ihren Bann. 

„Das Fahnenschwingen ist mit einer langjährigen Tradition verbunden, die auch bei uns hoch angesehen ist. Es freut mich sehr, dass sich die Gruppe aus Brüssel extra die Zeit genommen hat, um am Neuen Platz die Kunst des Fahnenschwingens zu präsentieren.“
Bürgermeister Christian Scheider

Die Tradition des Fahnenschwingens ist in Österreich ein eher seltener Brauch. Einer der Hauptakteure ist David Werdinig, der 1969 auf eigene Faust beschloss, diesen wiederzubeleben und schließlich elf Jahre später den Verein der „Klagenfurter Fahnenschwinger“ gründete. Die Freude über den Besuch des einzigen Partnervereins aus der belgischen Hauptstadt stand ihm heute deutlich ins Gesicht geschrieben.