Feierliche Eröffnung des Friedensforsts Wölfnitz - St. Andrä
V.l.n.r. Ingo Sternig (Organisationsmanagement Bestattung Kärnten), Friedhofsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann, BA, Domdekan Dr. Peter Allmaier, evangelische Superintendentin Mag Andrea Mattioli, Stadtgartenreferent Stadtrat Julian Geier und Mag. Walter Egger (Geschäftsführer Bestattung Kärnten) bei der Eröffnungszeremonie des Friedensforsts Wölfnitz - St. Andrä. Foto: StadtKommunikation/Buchner
Der Friedensforst Wölfnitz - St. Andrä ist bereits der 18. in ganz Kärnten und der zweite in Klagenfurt. An diesem Ort wachsen rund 300 Laubbäume unterschiedlichen Alters, die ihre Aufgabe als letzte Ruhestätte für Verstorbene erfüllen. Auf der circa 2,5 Hektar großen Waldparzelle direkt neben dem Friedhof in Wölfnitz fand heute die Eröffnungszeremonie durch die evangelische Superintendentin Mag. Andrea Mattioli und Domdekan Dr. Peter Allmaier statt. Der Friedensforst wurde somit offiziell seiner Bestimmung übergeben. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Lehrerensemble „Die drei Musketiere“ der Gustav Mahler Musikschule Klagenfurt.
„Mit dem Friedensforst erweitern wir die Friedhofskultur in Klagenfurt um eine zeitgemäße und naturnahe Form des Abschiednehmens. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den beteiligten Unternehmen sowie allen Verantwortlichen, die dieses Projekt mit großem Engagement umgesetzt haben. Möge dieser Friedensforst für viele Menschen ein Ort der Ruhe, des Trostes und der Erinnerung sein.“
Friedhofs- und Mobilitätsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann, BA
„Mit dem Friedensforst erhält Klagenfurt einen weiteren würdevollen Standort für naturnahe Bestattung. Gleichzeitig entsteht hier ein besonderer Kraftort des Innehaltens und Gedenkens an Menschen, die einen festen Platz in unseren Herzen haben. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, dieses wertvolle Projekt zu verwirklichen.“
Stadtgarten- und Liegenschaftsreferent Stadtrat Julian Geier
Bereits zu Lebzeiten können hier Menschen das Nutzungsrecht für Einzelruhestätten oder Familienbäume für die Dauer von 30 Jahren erwerben. Die Urnenbeisetzung erfolgt an den Wurzeln des jeweils ausgewählten Baumes. Er gilt in diesem Fall als Symbol für die Erinnerung, Ruhe und Naturverbundenheit. Die Weiterentwicklung des Waldes erfolgt unter Berücksichtigung ökologischer Nachhaltigkeit und forstwirtschaftlicher Aspekte.
Der neue Standort zeichnet sich außerdem durch seine gute Erreichbarkeit mittels öffentlicher Verkehrsmittel aus. Die Haltestelle Seltenheim der KMG Klagenfurt befindet sich direkt vor Ort.
