Fensterreinigung mit Drohne
V.l.n.r. Hermann Paier (Abteilung Facility Management), Valentin Baur (Einsatzleiter), Thomas Schneeberger (Geschäftsführer von Tidly Drones) und DI Robert Slamanig (Leiter der Abteilung Facility Management) bei der Fensterreinigung mittels Drohne am Schulstandort St. Ruprecht. Foto: StadtKommunikation/Buchner
Im Abstand von ungefähr 1,20 Metern reinigte vergangene Woche eine Drohne die Fensterfront eines Schulgebäudes in St. Ruprecht. Hierbei wird biologisch abbaubares Reinigungsmittel, herkömmliches Leitungs- und Osmosewasser sowie eine beachtliche Menge an technologischer Innovation verwendet. Der Auftraggeber dieses Projekts sind die Abteilung Facility Management der Stadt Klagenfurt und das Unternehmen „Dussmann“. Ausgeführt wird es von der Firma „Tidly Drones“. Die Abteilung Facility Management arbeitet seit mehreren Jahren daran, die Digitalisierung und Automatisierung in den diversen Aufgabenbereichen der Gebäudebetriebe zu fördern.
„Neue Technologien und Digitalisierung sind eine große Chance, unseren Magistrat Schritt für Schritt moderner, effizienter und sicherer zu machen. Die Fensterreinigung mittels Drohne zeigt ganz konkret, wie Innovation die tägliche Arbeit erleichtern, Risiken für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reduzieren und zugleich Zeit und Kosten sparen kann. Mein Dank gilt allen Beteiligten im Facility Management sowie unseren Partnern Dussmann und Tidly Drones, die dieses innovative Projekt möglich gemacht haben.“
Facility-Management-Referent Stadtrat Julian Geier
„In der Gebäudereinigung gelingt es uns erfreulicherweise von Jahr zu Jahr, in Bezug auf moderne Technologien stetig Fortschritte zu machen. Mittlerweile sind wir bei einem neuen Projekt – der Fensterreinigung mittels Drohneneinsatz – angelangt. Die Technik ermöglicht es uns, nicht nur Zeit und Kosten zu sparen, sondern auch das Risiko für etwaige Beschädigungen auf ein Minimum zu reduzieren.“
DI Robert Slamanig, Leiter der Abteilung Facility Management
An der Hausfassade der Klagenfurter Schule wurde heute die DJI-350 vorgeführt. Möglich sind allerdings Arbeitsvorgänge bis zu einer Höhe von 150 Metern. Durch diese Form des Reinigungsprozesses werden nicht nur Kosten gespart, sondern auch auf den Aufbau von Gerüsten kann zur Gänze verzichtet werden. Des Weiteren werden potenzielle Risiken für das Personal minimiert. Der Pilot, der die Drohne steuert, erfasst hierbei im Zuge eines Kontrollflugs die benötigte Temperatur und den Druck, ehe der Reinigungsflug, nach angepassten Einstellungen durch einen Techniker, starten kann.
