Hitzeschutzkonzept für Schulen

Bald starten Klagenfurter Schüler und Lehrer in die großen Sommerferien. Die hohen Temperaturen in vielen Klassenräumen sind derzeit eine Herausforderung, ein eigenes Hitzeschutzkonzept für Schulgebäude soll hier künftig helfen.

Symbolfoto: In vielen Schulen herrschen gegen des Schuljahres hohe Temperaturen in den Klassenräumen. Foto: Adobe Stock

Symbolfoto: In vielen Schulen herrschen gegen des Schuljahres hohe Temperaturen in den Klassenräumen. Foto: Adobe Stock

Die Köpfe rauchen nicht nur vom vielen Lernen in den Klassenräumen nach einem anstrengenden Schuljahr, vor allem sorgt die Hitze der letzten zwei Wochen für hohe Temperaturen. Die Stadt Klagenfurt ist Infrastrukturerhalter für die Gebäude der Volks- und Mittelschulen in Klagenfurt – dementsprechend soll ein Hitzeschutzkonzept erarbeitet werden, um die Klassenräume kühler zu halten. Viele Gebäude wurden in den 60er und 70er Jahren errichtet, bautechnische Maßnahmen zur Verbesserung sind oftmals schwierig und sehr kostspielig. Daher wird das Facility Management in Zusammenarbeit mit der Abteilung Bildung einen Maßnahmenkatalog erarbeiten. Es soll eine klare Priorisierung enthalten, welche Maßnahmen an welchen Standorten nötig und möglich sind. Dazu zählen u.a. Beschattungsmöglichkeiten, gebäudetechnische Lösungen bis hin zu größeren baulichen Maßnahmen oder zusätzliche Begrünung der Außenanlagen. 

„Ein wirksames Hitzeschutzkonzept für unsere Schulen erfordert eine klare, faktenbasierte Strategie. Wir priorisieren aktuell gezielt jene Standorte und Objekte, bei denen der Handlungsbedarf am akutesten ist. So stellen wir sicher, dass die eingesetzten Mittel sofort dort wirken, wo unsere Kinder und Jugendlichen Schutz brauchen. Klar ist aber auch, dass wir in den nächsten Jahren die gesamte öffentliche Infrastruktur unserer Stadt Schritt für Schritt auf diese Weise klimaresilient anpassen müssen."
Bildungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch

„Die zunehmenden Hitzetage sind längst keine Ausnahme mehr, sondern eine Realität, auf die wir reagieren müssen. Wenn in Klassenräumen Temperaturen von über 30 Grad herrschen, leidet nicht nur die Konzentration, sondern auch die Gesundheit unserer Kinder. Deshalb wollen wir nicht nur kurzfristig Abhilfe schaffen, sondern ein nachhaltiges Hitzeschutzkonzept für unsere Bildungsbauten entwickeln. Mein Ziel ist klar: Unsere Schulen und Kindergärten sollen auch an heißen Sommertagen Orte bleiben, an denen Kinder unbeschwert lernen, spielen und sich wohlfühlen können."
Stadtrat Julian Geier, Referent für Facility Management

In den nächsten Monaten erfolgt eine detaillierte Bedarfserhebung: Welche Maßnahmen wären grundsätzlich möglich, welche Gebäude müssen priorisiert werden, anschließend werden für jeden Standort weitere individuelle Maßnahmen geprüft. 

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