"Hometown" - Bildportraits von Arnold Pöschl im Musilmuseum
Arnold Pöschls Bildband „Hometown“ zeigt die Vielfalt Klagenfurts in Porträts von unterschiedlichen Menschen, denen der Fotograf in seiner Heimatstadt begegnet ist. Über 100 Menschen aus Klagenfurt wurden fotografiert und erzählen durch ihre Bilder von der kulturellen und gesellschaftlichen Vielfalt unserer Stadt.
Die Fotografien zeichnen ein lebendiges, multikulturelles Bild Klagenfurts und machen sichtbar, wie Menschen unterschiedlicher Herkunft, Generationen und Lebenswege unsere Heimat prägen. Das Projekt versteht sich, so Pöschl, „als Beitrag zu einem pluralistischen, aufgeklärten Zusammenleben in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Polarisierung.“
Das Buch wurde gestern, Mittwoch, im Musilmuseum präsentiert. Zugleich wurde die Ausstellung der im Bildband publizierten Portraits von Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz eröffnet. Persönlichkeiten aus dem Kulturleben der Stadt wie Stadttheater-Intendant Aron Stiehl, Dr. Günter Schmidauer, Filmer und Volkskino-Chef Robert Schabus repräsentieren Pöschls „Hometown“ ebenso wie Studentinnen und Studenten und Menschen, denen er auf der Straße begegnet ist.
Arnold Pöschl wurde 1981 in Klagenfurt. Er studierte ab 2001 Geschichte und Kulturwissenschaften an der Universität Graz und setzte seine Studien in den Jahren 2004 bis 2005 an der Universität von Bologna fort. Von 2005 bis 2008 absolvierte er das Studium Geschichte an der Universität Wien sowie Fotografie und Audiovisuelle Medien an der Höheren Graphischen Bundes-, Lehr- und Versuchsanstalt in Wien (2006-2008). Danach besuchte er die Schule für künstlerische Fotografie Friedl Kubelka, Wien.
Seit 2009 ist Pöschl als freier Fotograf in Klagenfurt und Wien tätig sowie als Lehrbeauftragter für Fotografie und Theorie der Fotografie an der Universität Klagenfurt.
Die Ausstellung ist bis Ende Jänner 2027 im Robert-Musil-Literatur-Museum (Bahnhofstraße 50) zu sehen.
