Klagenfurt unterstützt ukrainische Partnerstadt
Zu Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine hat die Stadt Klagenfurt für ihre Partnerstadt Czernowitz ein eigenes Spendenkonto eingerichtet. Die Hilfsbereitschaft der Klagenfurterinnen und Klagenfurter war groß: Insgesamt konnten 8.675,26 Euro gesammelt werden. Nun zeigt sich ganz konkret, was mit diesen Spendengeldern ermöglicht werden konnte:
Im Kinderklinikum in Czernowitz wurde mit Unterstützung der Stadt Klagenfurt ein Raum für psychologische Betreuung, Bildung und Rehabilitation eingerichtet. Der neue Bereich dient als Kinderclub und bietet jenen, die von Krieg, Flucht oder Krankheit betroffen sind, einen geschützten Ort zum Lernen, Spielen, Austauschen und zur persönlichen Entwicklung.
„Die Klagenfurterinnen und Klagenfurter haben ein starkes Zeichen der Menschlichkeit und Solidarität gesetzt. Wir können konkret zeigen, was mit diesen Mitteln erreicht wurde. Gerade Kinder tragen keine Verantwortung für Kriege und politische Konflikte. Sie verdienen Schutz, Perspektiven und Hoffnung.“
Bürgermeister Christian Scheider
„Städtepartnerschaften leben von gegenseitigem Vertrauen, von Menschlichkeit und von konkreten gemeinsamen Projekten. Dass mit den Spenden aus Klagenfurt ein Ort geschaffen werden konnte, der Kindern Sicherheit, Geborgenheit und Unterstützung bietet, zeigt eindrucksvoll, welchen Wert diese internationale Zusammenarbeit hat."
Vizebürgermeister Patrick Jonke, Referent für Städtepartnerschaften
Dmytro Bilous, Generaldirektor des Kommunalen Gemeinnützigen Unternehmens „Städtisches Kinderklinikum“ des Stadtrates von Czernowitz, bedankt sich für die Unterstützung. „Der Raum wurde dank der Hilfe der Stadt Klagenfurt, unserer Partnerstadt, sowie des Zentrums für spirituelle und psychologische Gesundheit, Dialog‘ und der Initiative, Raum der Hoffnung‘ eingerichtet“, erklärt Bilous.
Für die Stadt Klagenfurt ist das Projekt zugleich ein sichtbarer Nachweis dafür, wie die gesammelten Spendengelder eingesetzt wurden. Es zeigt außerdem, dass Städtepartnerschaften weit über symbolische Gesten hinausgehen und auch in schwierigen Zeiten funktionieren.
