Lyrikpreis: Kulturreferent verdoppelt Preis der Stadt

Bei der Präsentation des 19. Kärntner Lyrikpreises der Stadtwerke Klagenfurt überraschte Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz mit der Verdoppelung des von der Stadt Klagenfurt gestifteten Preisgeldes für ein Lebenswerk.

Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz mit dem „Vater des Kärntner Lyrikpreises“ Dr. Harald Raffer, Stadtwerke-Vorstand DI Erwin Smole, den Jurymitgliedern Dr. Günter Schmidauer und Ilse Gerhard, sowie Kulturabteilungsleiter Mag. Alexander Gerdanovits. Foto: StadtKommunikation / Wedenig

Bei der heutigen Pressekonferenz zum 19. Kärntner Lyrikpreis der Stadtwerke Klagenfurt überraschte Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz Organisator Dr. Harald Raffer, STW-Vorstand DI Erwin Smole und Juryvorsitzenden Dr. Günter Schmidauer mit einer Aufwertung eines Preises: Die Dotierung des Preises der Stadt Klagenfurt für ein Lebenswerk wird von 1.500 Euro auf 3.000 Euro erhöht, also verdoppelt.

„Neben den von der Stadt Klagenfurt vergebenen Ingeborg Bachmann-Literaturpreis, dem Humbert Fink-Preis und dem Gert Jonke-Preis zählt der von den Stadtwerken ausgerichtete Kärntner Lyrikpreis zu den wichtigen Auszeichnungen im Kulturbetrieb. Als Kulturstadt ist es wichtig, diese wertvolle Initiative zu unterstützen und entsprechend zu dotieren“, so Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz.

Ebenfalls verdoppelt wurde der Preis für Gedichte in slowenischer Sprache – der Slowenische Kulturverband und der Zentralverband slowenischer Organisationen erhöht das Preisgeld von bisher 500 auf 1.000 Euro.

Die Preisgelder im Überblick

Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, der zweite Preis mit 1.500 Euro, der dritte Preis mit 800 Euro. Diese Sieger erhalten auch eine Glastrophäe der HTL Ferlach. 

Der Preis des Slowenischen Kulturverbandes und des Zentralverbandes slowenischer Organisationen beträgt heuer 1.000 Euro. Zudem winken drei 500-Euro-Gewinne durch die PSG Poster Service GmbH, die KEG Kraftwerkserrichtungs- und
Betriebsgesellschaft und den PEN-Club Austria. 

Das Land Kärnten (Kulturabteilung) vergibt nach Jurybeschluss einen Sonderpreis in der Höhe von 3.000 Euro für ein Lebenswerk, die Kulturabteilung der Landeshauptstadt Klagenfurt heuer erstmals ebenfalls auch einen Geldpreis in der Höhe von 3.000 Euro (für ein Lebenswerk). Heuer gibt es bereits zum fünften Mal eine Prämie für slowenische Dichtkunst. Zudem werden noch fünf Ehrenpreise an wortgewandte Schreiber:innen vergeben.

EINSENDESCHLUSS: 19. Oktober 2026 (Datum des Poststempels)

Die Jury: Vorsitzender Dr. Günter Schmidauer, Schriftsteller Dr. h. c. Josef Winkler, Journalistin Ilse Gerhardt, Kulturexpertin Mag. Katharina Herzmansky, Lyrikerin und Bibliothekarin Mag. Cvetka Lipus sowie Autor Prof. Dr. Harald Raffer (ohne Stimmrecht).
Ausschreibebedingungen: Erwartet werden bei freier Themenwahl Gedichte und lyrische Beiträge, auch abstrahierende Elaborate oder politische zeitkritische Kommentare in „gebundener“ Sprache. Die Mundart bleibt weiterhin ausgeschlossen.

Teilnahmeberechtigt sind Kärntner Lyriker;innen sowie in anderen Bundesländern oder im Ausland lebende Kärntner:innen (Texte in deutscher und/oder slowenischer Sprache). Einreichungen mit bis zu vier unveröffentlichten Gedichten in 8-facher Ausfertigung. Da das Auswahlverfahren anonymisiert erfolgt, soll auf den Texten kein Autorenname aufscheinen. 

Stattdessen sollte der Name mit einer kurzen Biografie und Tel. Nr. (und Mailadresse!) gesondert angegeben werden.
Einsendungen gehen an:
Stadtwerke Klagenfurt, St. Veiter Straße 31, 9020 Klagenfurt am Wörthersee,
Abteilung PR/Marketing, Stichwort am Kuvert: Kärntner Lyrikpreis oder via mail mit dem Betreff Lyrikpreis an marketing@stw.at
Die feierliche Übergabe des Kärntner Lyrikpreises 2026 erfolgt heuer am 5. November