Maria Tusch-Frauenpreis 2026 geht an Mag.a Alina Zeichen

In diesem Jahr wurde Alina Zeichen mit dem Maria Tusch-Frauenpreis ausgezeichnet. Die Kulturmanagerin setzt sich in zahlreichen Initiativen für Frauen und Gleichstellung ein. Sie ist außerdem Gründerin und Obfrau des Vereins KD Barba, der jungen Frauen, Trans- und Interpersonen die Möglichkeit gibt, durch Kunst als (Rollen)-Vorbilder aufzutreten.

 

Mag.a Astrid Malle (Leiterin Frauenbüro), Cristina Beretta und Kirstin Mertlitsch (Alpen-Adria-Universität), Frauenreferentin Stadträtin DIin Constance Mochar, Gemeinderätin Ulrike Herzig (Obfrau Ausschuss für Frauen, Familie und Jugend) gratulierten Mag.a Alina Zeichen zum Frauenpreis 2026.

Mag.a Astrid Malle (Leiterin Frauenbüro), Cristina Beretta und Kirstin Mertlitsch (Alpen-Adria-Universität), Frauenreferentin Stadträtin DIin Constance Mochar, Gemeinderätin Ulrike Herzig (Obfrau Ausschuss für Frauen, Familie und Jugend) gratulierten Mag.a Alina Zeichen zum Frauenpreis 2026. Foto: StadtKommunikation/Zangerle

Seit 2019 ist Alina Zeichen künstlerische Leiterin von KD Barba, ehrenamtliche Vorsitzende von IG KIKK, Co-Geschäftsführerin des UNIKUM, ehrenamtliches Vorstandsmitglied der IGKÖ, stellvertretende Vorsitzende des Kärntner Kulturgremiums und im Fachbeirat für Darstellende Kunst des Kärntner Kulturgremiums – kurz um: Alina Zeichen lebt Kultur. Die Kultur bietet ihr eine hervorragende Möglichkeit das Thema Feminismus, Gleichstellung und Toleranz in die Öffentlichkeit zu bringen. Mit ihrem Verein KD Barba hat sie in verschiedensten Projekten und Produktionen stereotype und diskriminierende Rollenbilder aufgebrochen und die Sichtbarkeit von Künstlerinnen in Klagenfurt und der Region nachhaltig erhöht. Sie zeigt feministisches Engagement und hat Vorbildwirkung für Frauen in ganz Kärnten. 

Durch KD Barba fördert sie Kooperationen im Kunst- und Kulturbereich nach feministischen Prinzipien und im zweisprachigen Kontext (Deutsch/Slowenisch) in Kärnten. Für die Jury des Maria Tusch-Frauenpreises war bzw. ist Alina Zeichen daher heuer als Gewinnerin des Frauenpreises ausgewählt worden. Sie wurde 1983 geboren, ist in Klagenfurt aufgewachsen und lebt in der Nähe von St. Kanzian. Die Verleihung fand im feierlichen Rahmen gestern, Freitagabend, im Künstler:innenhaus statt. 

„Mit dem Maria Tusch Frauenpreis würdigen wir Frauen, die unsere Stadt mit ihrem Engagement verändern und voranbringen. Alina Zeichen zeigt mit ihrer Arbeit, wie wichtig feministische Kulturarbeit ist. Sie schafft Räume, in denen Frauen und Mädchen sichtbar werden, ihre Stimmen gehört werden und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch reflektiert werden.“
Frauenreferentin Stadträtin DIin Constance Mochar

„Wenn es um Frauen- und Minderheitenrechte geht, ist Alina Zeichen sofort zur Stelle – engagiert, solidarisch und stets bereit, mit Kunst, Kulturarbeit und Kulturpolitik anzupacken und etwas zu bewegen.“
Cristina Beretta und Kirstin Mertlitsch

Der Maria Tusch-Frauenpreis wird seit 2020 jährlich von der Stadt Klagenfurt vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Jede Preisträgerin erhält außerdem die von Ina Loitzl eigens dafür designte Skulptur. Der Preis ergeht an jene, die sich durch herausragendes Engagement für Mädchen, Frauen und Geschlechtergleichstellung in Klagenfurt qualifizieren. Die Bewertung erfolgt durch eine Fachjury. Ziel ist es, feministische, frauenpolitische und gleichstellungsrelevante Initiativen mittels der damit verbundenen öffentlichen Aufmerksamkeit, finanziellen Unterstützung und politischen Anerkennung sichtbar zu machen.