Prävention gegen den Ertrinkungstod
Bürgermeister Christian Scheider beim Präventionstag gegen den Ertrinkungstod mit den Einsatzkräften der Österreichischen Wasserrettung Einsatzstelle Klagenfurt und des Roten Kreuzes sowie Bademeistern des Klagenfurter Strandbades und Gerald Florian (Bereichsleiter Freizeit und Bäder, STW). Foto: Büro Bürgermeister
Badegäste hatten heute die Möglichkeit, im Zeitraum von 11 bis 16 Uhr an informativen Gesprächen teilzunehmen. Rund 40 Einsatzkräfte der Österreichischen Wasserrettung und des Roten Kreuzes führten mit Unterstützung der Bademeister mit Interessierten Gespräche über praktische Sicherheitstipps, die vor dem Ertrinkungstod bewahren sollen. Außerdem wurden die Rettungsinseln auf den Badebrücken im Strandbad Klagenfurt vorgestellt und erklärt. Des Weiteren präsentierten unterschiedliche Einsatzkräfte ihre Rettungsgeräte und informierten über Erste-Hilfe-Maßnahmen.
„Die schrecklichen Badeunfälle häufen sich nicht nur österreichweit, sondern auch international. Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, auf die Gefahrenquellen hinzuweisen. Es muss unser Ziel sein, so viel Wissen wie möglich zu vermitteln, um Kinder und Erwachsene vor solchen Unfällen zu bewahren. Ich bedanke mich bei allen Einsatzkräften und auch bei unseren Bademeistern, die täglich für die Sicherheit der Badegäste sorgen.“
Bürgermeister Christian Scheider
Das Ertrinken zählt weltweit zu den häufigsten unfallbedingten Todesursachen. Besonders oft davon betroffen sind Kinder. Um solch schreckliche Szenarien zu vermeiden, ist es essenziell, richtiges Verhalten zu besprechen und die Aufmerksamkeit für dieses Thema zu stärken. Eine gute Schwimmfähigkeit und gegenseitige Rücksichtnahme im Badealltag sind von großer Bedeutung, ebenso das Wissen um die wichtigsten Baderegeln.
Die reibungslose und gut koordinierte Zusammenarbeit zwischen Bademeistern, Sanitätern und Rettungsschwimmern, die ihren Stützpunkt direkt im Strandbad Klagenfurt haben, sorgt für ein Sicherheitsgefühl bei den Badegästen. Zudem gibt es mehrere Sicherheitseinrichtungen vor Ort. Die Rescue-Corner an allen drei Brücken verfügen unter anderem über Defibrillator, Rettungsgurt und Alarmknopf. Sowohl ein Hubschrauber-Landeplatz als auch ein Einsatzboot für die Badeaufsicht zählen zur Infrastruktur.
