Ritterorden lud zur Investitur nach Klagenfurt
v.l. Franz Pfaller (Bürgermeister von Maria Saal) mit Marc Germeshausen, Dompfarrer Dr. Peter Allmaier (Prior / geistlicher Leiter der Komturei Klagenfurt) und Bürgermeister Christian Scheider bei der gestrigen Investitur des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem im Klagenfurter Konzerthaus. Foto: SK/Hude
Der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem ist ein römisch-katholischer, vom Vatikan anerkannter Ritterorden. Seine Aufgabe besteht darin, die katholische Kirche und soziale Einrichtungen spirituell und finanziell zu unterstützen. Die Statthalterei Österreich koordiniert die Aktivitäten des Ordens in ganz Österreich und gliedert sich in mehrere regionale Komtureien. Die Komturei Klagenfurt hat in diesem Jahr zur Investitur in die Landeshauptstadt eingeladen. Eine Investitur gilt als wichtigste Versammlung eines Ordens, die mehrere Tage dauert und währenddessen neue Mitglieder angelobt werden. Rund 400 internationalen Mitglieder wurden im Konzerthaus willkommen geheißen.
Als Stadtoberhaupt begrüßte auch Bürgermeister Christian Scheider die Vertreter des Ordens.
„Wenn ein so traditionsreicher und international verbundener Orden wie der Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem seine Investitur in unserer Stadt feiert, ist das für Klagenfurt etwas Besonderes. Es ist eine Auszeichnung für unsere Stadt und zugleich eine wunderbare Gelegenheit, Menschen aus unterschiedlichen Regionen und Ländern bei uns willkommen zu heißen."
Bürgermeister Christian Scheider
Der Bürgermeister betonte außerdem, dass Tradition und Weltoffenheit zwei zentrale Werte sind, die Klagenfurt und der Orden gemeinsam haben.
Der Orden der Ritter vom Heiligen Grab zu Jerusalem ist übrigens neben dem Malteserorden einer von zwei Päpstlichen Ritterorden. Ein wesentlicher Ordensauftrag ist die Unterstützung der religiösen, karitativen, kulturellen und sozialen Werke und Einrichtungen.
