„Schmaler Grat“ des Kunstvereins Kärnten offiziell eröffnet

Die Ausstellung ist ein Beitrag zur Triennale IV unter dem Leitthema „schwach.šibko.debole“. Sie läuft noch bis 26. September im Künstlerhaus Klagenfurt. Kuratiert wird die Ausstellung von Barbara Ambrusch-Rapp, Helmut Machhammer und Rosa Roedelius.

Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz, LAbg. Stefan Sandrieser, Igor Pucker (Präsident Kunstverein Kärnten), Gemeinderätin Gabriela Holzer (Kulturausschuss) und Kulturamtsleiter Mag. Alexander Gerdanovtis eröffneten die Ausstellung „schmaler Grat“.

Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz, LAbg. Stefan Sandrieser, Igor Pucker (Präsident Kunstverein Kärnten), Gemeinderätin Gabriela Holzer (Kulturausschuss) und Kulturamtsleiter Mag. Alexander Gerdanovits eröffneten die Ausstellung „schmaler Grat“. Foto: StadtKommunikation/Zangerle

Die Ausstellung „schmaler Grat“ ist der Beitrag des Kunstverein Kärnten zur diesjährigen Triennale, die bereits zum vierten Mal durch den Verein initiiert wird. Projekte aller Kunstsparten, die im Zeitraum Mai bis Oktober zum diesjährigen Thema „schwach.šibko.debole“ für die Triennale durchgeführt und dem Kunstverein durch Bild- und Textmaterial zur Verfügung gestellt werden, werden in einer Publikation zusammengefasst und im Anschluss der Öffentlichkeit präsentiert. 

Ziel ist die umfassende Dokumentation des künstlerischen Potenzials in Kärnten und der Alpen-Adria-Region. Die offizielle Eröffnung fand am Donnerstagabend im Künstlerhaus statt. 

„Eine vielfältige und lebendige Kunst- und Kulturlandschaft ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Mit der Ausstellung ‚schmaler Grat‘ setzt der Kunstverein Kärnten ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung zeitgenössischer Kunst und macht zugleich sichtbar, welches kreative Potenzial in Kärnten und der Alpe-Adria-Region vorhanden ist.“
Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz

Die Verbindung von „schwach.šibko.debole“ und „schmaler Grat“ liegt in der Idee der Verletzlichkeit: Wer auf schmalem Grat balanciert, ist anfällig für Störungen – ist „schwach“ gegenüber äußeren Einflüssen. Doch gerade dieser Zustand offenbart eine besondere Qualität des Seins. Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sind: Niclas Anatol, Michael Bachhofer, Margaretha M. Bauer, Isabel Belherdis, Kerstin Bennier, Frauke Danzer, Herbert de Colle, Romana Egartner, Sigrid Friedmann, Wolfgang Grossl, Christine Huss, JACOPYI, Gabriela Jost, Ulrich Kaufmann, Karin Klimbacher, Brigitte Kranz, Marlies Liekfeld-Rapetti. 

Die Ausstellung „schmaler Grat“ ist noch bis 26. September im Künstlerhaus Klagenfurt, Goethepark 1, zu sehen. Zeitgleich in der Kleinen Galerie: Cornelia Caufmann mit „poetisch.radikal“. 

Das vielfältige kulturelle Angebot in der Landeshauptstadt zieht sich auch im Herbst weiter. Nachfolgend ein Überblick über die anstehenden Termine im städtischen Kulturkalender:

Stadtgalerie:

  • ARS CARINTHIA (Fremdausstellung v. Walter Hösl), 2. bis 30. Oktober
  • Fotoausstellung / Sammlung Jelitzka Wien, 20. November bis 31. Jänner 2027

Living Studio:

  • Stipendium für Fotografie und Neue Medien 2026, 30. September bis 15. November
  • Karlheinz Simonitsch (vom Vorjahr verschoben), 2. Dezember ´26 bis 31. Jänner 2027

Alpen-Adria-Galerie:

  • Armin Guerino zum 65er, 23. September bis 29. November
  • Drago Druškovič (vom Vorjahr verschoben, zum 75er), 16. Dezember bis 31. Jänner 2027