Volkskino Klagenfurt feiert 100-jähriges Jubiläum
Das Volkskino Klagenfurt ist seit Jahrzehnten eine Institution in der Landeshauptstadt und ein kultureller Treffpunkt. Es steht für besondere Leinwanderlebnisse und ein auserlesenes Filmprogramm. Für seine Leistungen und Verdienste im kulturellen sowie gesellschaftlichen Bereich und anlässlich seines 100-jährigen Bestehens überreichten Bürgermeister Christian Scheider und Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz dem Verein „Neues Volkskino“ (Vorstand: Marie-Therese Vollmer, Matthias Wieser, Robert Schabus) die Dank- und Anerkennungsurkunde der Landeshauptstadt Klagenfurt.
„Das Volkskino ist ein Ort, an dem die Leinwand Horizonte öffnet und Geschichten Menschen verbinden. Es ist ein Stück Klagenfurter Stadtgeschichte und ein wichtiger Bestandteil unserer vielfältigen Kulturlandschaft. Dieses Programmkino leistet einen wertvollen Beitrag, indem es unsere Landeshauptstadt kulturell vielfältiger macht und das Leben hier bereichert. Ich danke allen, die das Volkskino über Jahrzehnte hinweg getragen, gestaltet und weiterentwickelt haben, ganz herzlich für ihr Engagement!“
Bürgermeister Christian Scheider
„Seit 100 Jahren zeigt das Volkskino, dass Kino mehr ist als Unterhaltung. Es kann zum Nachdenken anregen und den Blick auf gesellschaftliche Missstände schärfen. Dass mit ‚Panzerkreuzer Potemkin‘ jener Film zum Jubiläum zurückkehrt, der 1926 den Auftakt machte, ist ein starkes Zeichen. Seine Botschaft ist heute so aktuell wie damals: Ungerechtigkeit muss hinterfragt werden, Widerspruch ist notwendig. Die steigenden Besucherzahlen sprechen für sich und zeigen, welchen Stellenwert das Volkskino bis heute hat. Ich wünsche mir, dass es auch in Zukunft ein wichtiger Treffpunkt für unsere Stadt bleibt.“
Kulturreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz
Die Jubiläumsfeier am 15. Oktober startete offiziell um 18 Uhr mit interessanten Einblicken in die Geschichte des Hauses und des Vereins „Neues Volkskino“. Gezeigt wurde der Stummfilmklassiker „Panzerkreuzer Potemkin“ aus dem Jahr 1925, der von Live-Musik des Stummfilmmusikers Günter A. Buchwald und Studierenden sowie Absolventen der GMPU (Gustav Mahler Privatuniversität Klagenfurt) begleitet wurde. Er war der erste Film, der vor 100 Jahren im Volkskino gezeigt wurde. Zur Feier des Abends legte nach der Filmvorstellung MAMA FEELGOOD auf.
