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Stolpersteine 2018

Acht in den Boden eingelassene Stolpersteine mit acht weißen Rosen.

 

 

Stolpersteine Josefinumstraße

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Alois Lackner

1913 – 1941
(Euthanasieanstalt Hartheim)

Stefan Müller

1922 – 1941
(Euthanasieanstalt Hartheim)
 

Ludmilla Martinz

1929 – 1941
(Euthanasieanstalt Hartheim)

Ernst Steinhauser

1917 – 1941
(Euthanasieanstalt Hartheim)
 

Franz Schorsch

1913 – 1941
(Euthanasieanstalt Hartheim)

Karl Schorsch

1914 – 1941 (Euthanasieanstalt Hartheim)
 

Johanna Jarneitz

1897 – 1940
(Euthanasieanstalt Hartheim)

Susanne Zechner

1916 – 1943
(Gaukrankenhaus Klagenfurt

Siegmund Forst

1878 - 1943, ermordet im KZ Auschwitz
Stolperstein, Kafreitstraße Nr. 5
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Siegmund Forst wurde in Klagenfurt geboren und war Sohn von Heinrich und Fanny Forst , geborene Stern, beide kamen aus Ungarn nach Klagenfurt.  Während des Krieges war Forst in Düsseldorf,  von dort wurde er  in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert und  am 16. August 1943 ermordet.

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Alois Fekonja

1902 - 1943, Tod im Militärstraflager Esterwegen (D)
Stolperstein Perlengasse 32
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Engagiert im Widerstand gegen das NS-Regime. Verheiratet, vier Kinder. Fekonja war schon 1934 in der Zeit des Austrofaschismus politisch aktiv. 1938  wegen Verteilung von KPÖ-Flugblättern 12 Monate inhaftiert. 1939 bis 1940 Wehrmachtssoldat, dann  Dienst in der Jägerkaserne. Weiter aktiv gegen das NS-Regime, 1942 verhaftet und zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt.

Deportiert  ins berüchtigte Militärstraflager Esterwegen, ein Moorlager, wo man vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten hinbrachte um sie durch Folter, Schwerarbeit und Hunger zu töten. Nach schweren Mißhandlungen starb Alois Fekonja hier am 6. Februar 1943.

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Kilian Schauss

1909 - 1942, Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee
Stolperstein Hagenstraße 6
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Der gelernte Bäcker arbeitete bei verschiedenen Bäckereien in Klagenfurt.  1934 trat er der Kommunistischen Partei bei. Nach dem Anschluss an Nazi-Deutschland im Widerstand gegen das NSRegime tätig. 1940 wurde er bei einer Flugblattaktion mit 50 Aktivisten verhaftet, im Landesgericht Klagenfurt von der Gestapo verhört, vom Volkgerichtshof in Wien zum Tode verteilt. Kilian Schauss wurde am 12. Juni 1942 in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

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Julie Spitz

1902 - 1942, ermordet Maly Trostinec (Nähe Minsk)
Stolperstein Spengergasse 8
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Julie Spitz war die Tochter von Bernhard und Rosa Spitz und von Beruf Beamtin. 1938 war sie verheiratet und hatte einen Sohn. Besonders tragisch: sofort nach dem Anschluß ließ sich der Mann von ihr scheiden.  Julie Spitz ging nach Wien, um von dort die Flucht zu organisieren. Während ihr Sohn Josefnoch  mit einem Jugendtransport nachflüchten konnte, blieb Julie Spitz  in Wien zurück. Am 17. August 1942 wurde sie in das KZ Auschwitz deportiert und dort ermordet.

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Ernst Salzberger

1922 -?, deportiert, Tod im KZ
Stolperstein Bahnhofstraße 55
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Die Eltern hatten einen florierenden Holzgroßhandel. Nach der Machtübernahme der Nazis 1938 wurde der Betrieb „arisiert“, die Familie war gezwungen nach Bratislava zu gehen. Ernst Salzberger wurde nach dem Einmarsch der Deutschen in die Tschechoslowakei in ein Konzentrationslager verschleppt, wo er ums Leben kam. Das genaue Todesdatum ist unbekannt.

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Franz Swoboda

1887 - 1945, Tod in Dachau
Stolperstein Bahnhofstreße 44
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Franz Swoboda war engagierter Gewerkschafter, setzte sich für Arbeitnehmerrechte ein und war Landtagsabgeordneter. In den 30er Jahren bekämpfte er das KInderelend und war bemüht, Einkommenslosen ein Dasein zu sichern. 1934 wurden die freien Gewerkschaften aufgelöst, Swoboda betätigte sich als illegaler Gewerkschafter und sorgte für die Verbreitung von Informatiionen. 1944 von der Gestapo verhaftet und in das KZ Dachau deportiert. Nach Qualen, Entbehrungen und Demütigungen starb er hier am 6. April 1945 an Typhus, einen knappen Monat vor Kriegsende.

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August Schwendner

1889 - 1940
Stolperstein Freiligrathstraße 7
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 Sozialdemokratischer Widerstandskämpfer. Kämpfte mit seinem Schwager  Josef Unteregger (ermordet im KZ Mauthausen/Gusen) gegen das NS-Regime.  August Schwendner wurde im Frühjahr 1940 wegen Verbreitung „kommunistischer“ Flugblätter verhaftet. Er starb am 1.4.1940 in Gestapohaft an den Folgen der Folterungen im Landesgericht Klagenfurt.

 

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Karl Krumpl

1909 - 1945, 1944 zum Tode verurteilt, 1945 hingerichtet
Stolperstein Lastenstraße 3
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Schriftsetzer in der Druckerei Carinthia, Sekretär bei der "Vaterländischen Front",  Landtagsabgeordneter, Klagen-furter Gemeinderat. 1938 von der NS verhaftet, bis 1941 inhaftiert. 1942 schloss er sich der "Antifaschistischen Freiheitsbewegung Österreichs" an. Kam mit einer Strafkompanie nach Belgien, Holland, Frankreich, 1943 zum Afrikakorps nach Tunis. 1943 wieder festgenommen, 1944 vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Am 22.3. 1945, wenige Wochen vor Kriegsende, von zwei Henkern mit dem Fallbeil hingerichtet.

 

 

 

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