Besuch im geriatrischen Tageszentrum des Elisabthinen-Krankenhauses
So lange wie möglich mobil und aktiv sein – das ist das Ziel des geriatrischen Tageszentrums des Elisabethinen-Krankenhauses. Anfang Oktober fand der internationale Tag der älteren Generation statt – ein guter Grund, um das Angebot des Krankenhauses vor den Vorhang zu holen. Gesundheitsreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz wurde von der Krankenhaus-Direktion eingeladen, sich das moderne Angebot des geriatrischen Zentrums im Detail anzusehen. Dort kommen Menschen hin, um z.B. nach Stürzen oder Erkrankungen ihre Mobilität und Selbstständigkeit im Alltag zu erhalten bzw. wieder zu erlangen.
„Es geht in erster Linie um Kommunikation, Fürsorge und Prävention. Unsere Patienten kommen im Durchschnitt zwei Mal in der Woche, verbringen den Tag bei uns, erhalten u.a. Ergotherapien, physiotherapeutische Einzeltherapien etc.."
Oberärztin Dr. Patricia Walentiny, Leiterin des geriatrischen Tageszentrums
In Gesprächsrunden gibt es außerdem wichtige Informationen zu diversen Themen, wie z.B. gesunde Ernährung, Sturzprävention u.ä.
„Der Erhalt der Selbstständigkeit steht im Tageszentrum im Mittelpunkt, wir haben Platz für 12 Patienten, mindestens sechs sind täglich hier."
Mag. Dr. Elke Haber, MBA, kaufmännische Leiterin des Krankenhauses
Das Tageszentrum stärkt das Miteinander und die soziale Verbundenheit. Der Klagenfurter Gesundheitsreferent zeigte sich beeindruckt von dem Angebot.
„Hier wird mehr als nur Prävention geboten, die Menschen werden ganzheitlich versorgt, medizinisch und sozial. Das steigert die Lebensfreude, die geistige und körperliche Fitness, was wiederum zum Ziel führt, so lange wie möglich selbstständig zu bleiben."
Gesundheitsreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz
Für die Patienten steht ein multiprofessionelles Team bestehend aus Diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegekräften, Seniorenanimateuren, Physio- und Ergotherapeuten zur Verfügung.
Ziel ist es, die Mobilität zu steigern bzw. zu erhalten und die Lebensfreude und -qualität zu erhöhen. Voraussetzungen für die Aufnahme, die via Formular bzw. Antrag erfolgt, ist eine ausreichende körperliche und geistige Belastbarkeit. Wenn ein Patient beispielsweise sehr dement ist oder körperlich bereits viel Unterstützung braucht und Einschränkungen hat, ist eine Aufenthalt im Tageszentrum nicht möglich. Die Patienten kommen in der Früh an und bleiben dort bis zum Nachmittag, es werden neben den therapeutischen Angeboten auch die Vitalparameter überprüft, eine Anamnese erfolgt ebenso wie die Überprüfung der Medikamente. „Wir arbeiten außerdem eng mit den Hausärzten unserer Patienten zusammen“, erklärt Dr. Walentiny weiter.
Das geriatrische Tageszentrum ist Teil des Departments für Akutgeriatrie und Remobilisation. Neben der stationären Akutgeriatrie gibt es in diesem Bereich auch die ambulante geriatrische Remobilisation. Letzteres sind Fachkräfte, die Patienten zuhause besuchen, vor Ort Therapien durchführen und mögliche Anpassungen im eigenen Umfeld der Patienten vornehmen.
