Erfolgreiche Blackout-Übungen bei vier Leuchttürmen

Um die Abläufe bei einem Krisenfall zu trainieren, hat die Stadt bei den Leuchtturm-Standorten MS Viktring, GZ Annabichl, MS Wölfnitz und KG Feldkirchner Straße im März Blackout-Übungen durchgeführt. Das Leuchtturm-Personal wurde zum Thema Blackout und in den jeweilen Aufgabengebieten geschult.

Bürgermeister Christian Scheider war bei den Blackout-Übungen vor Ort und bedankte sich bei den Vertretern der Einsatzorganisationen, der Amateurfunker und den Mitarbeitern des Krisenstabs für ihr Mitwirken.

Bürgermeister Christian Scheider war bei den Blackout-Übungen vor Ort und bedankte sich bei den Vertretern der Einsatzorganisationen, der Amateurfunker und den Mitarbeitern des Krisenstabs für ihr Mitwirken. Foto: StadtKommunikation/Spatzek

Welche Schritte setzt die Stadt Klagenfurt im Falle eines großflächigen, totalen Stromausfalls? Um die geplanten Abläufe zu trainieren, führt der Krisenstab des Magistrats regelmäßig Blackout-Übungen bei den Leuchttürmen durch. Nach dem Leuchtturm VS Welzenegg im Oktober wurde im März bei den Leuchtturm-Standorten Mittelschule Viktring, Gemeindezentrum Annabichl, Mittelschule Wölfnitz und Kindergarten Feldkirchner Straße an unterschiedlichen Terminen der Ernstfall geprobt. 

„Vorsorge ist besser als Nachsorge. Daher übt die Stadt gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen Krisenszenarien wie ein Blackout, um im Ernstfall gut gerüstet zu sein. Sieben Leuchttürme und die Feuerwehr-Rüsthäuser stehen der Bevölkerung als Notanlaufstelle zur Verfügung.“
Bürgermeister Christian Scheider

Im Rahmen der Blackout-Übungen rückten je Leuchtturm bis zu 25 Frauen und Männer vom Leuchtturm-Personal ein und sorgten als erstes für die Energieversorgung mittels Notstromaggregats. Dazu erhielten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Schulungen zum Thema Blackout und ihren jeweiligen Aufgabenstellungen. Außerdem haben an den Blackout-Übungen Vertreter der Polizei, des Roten Kreuzes, der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr und Amateurfunker teilgenommen. 

In Krisensituationen, zB bei einem Blackout, stehen sieben Leuchttürme und die Rüsthäuser der Feuerwehren in Klagenfurt als Notanlaufstelle zur Verfügung. Dort befinden sich Ersthelfer und Kommunikationsmöglichkeiten. Es können Notrufe abgesetzt und Informationen eingeholt werden. Außerdem sind bei Leuchttürmen Polizei und ein Sanitäter vom Roten Kreuz vor Ort. Allerdings können hier keine Lebensmittel für die Bevölkerung ausgegeben und keine Unterkünfte zur Verfügung gestellt werden. 

Daher ist es wichtig, dass jeder Haushalt selbst vorsorgt, damit man ein bis zwei Wochen ohne Einkaufen und ohne Strom auskommt. Informationen, wie sich jeder Haushalt vorbereiten soll, gibt es beim Österreichischen Zivilschutzverband unter https://kaernten.zivilschutz.at. Außerdem empfiehlt es sich, individuelle „Familien-Notfallpläne“ anzulegen. Darin wird beispielsweise festgelegt, wer die Kinder abholt oder wo sich gemeinsame Treffpunkte befinden. 

Weitere Informationen zum Zivil- und Katastrophenschutz finden sich auf der Homepage im Bereich Sicherheit. Hier stehen auch ein Infoblatt zur Blackout-Vorsorge und eine Übersichtskarte mit den Leuchtturmstandorten als Download bereit.

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