„Stadt der Frau“: Netzwerk „Visible“ zeigt, wie Frauen die Stadt Klagenfurt sehen
.l. Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA, Gemeinderätin Dr.in Julia Löschnig, Stadträtin DIin Constance Mochar, Vizebürgermeister Ronald Rabitsch, Stephanie Sihler und Dr.in Ute Liepold vom Netzwerk Visible sowie Frauenbeauftragte Mag.a Astrid Malle und Gemeinderätin Lucia Kernle tauschten sich gestern bei einer gemeinsamen Fahrradtour durch die Stadt über frauenpolitische Themen aus. Foto: SK/Zangerle
Die Initiative „Stadt der Frau“ wurde vor einiger Zeit vom Netzwerk Visible ins Leben gerufen. Wie sehen Frauen unsere Stadt? Was kann man in Klagenfurt verbessern bzw. verändern, um auf Frauen, Familien und Kinder besser einzugehen? Im Rahmen des Projektes entstand ein Forderungskatalog, welcher viele konkrete Punkte umfasste, darunter u.a. die Forderung nach mehr Frauen in der Stadt- und Verkehrsplanung, bessere Beleuchtung auf öffentlichen Geh- und Radwegen sowie die Ausweitung von Fußgängerzonen, Ausbau des Fahrradwegnetzes, sichere Wege für Kinder usw.
Auf Initiative von Visible unter der Führung von Dr.in Ute Liepold wurden gestern, Dienstag, politische Vertreterinnen zu einem Stadtrundgang eingeladen. Mit dem Fahrrad ging es quer durch die Stadt, um den Entscheidungsträgerinnen konkrete Orte zu zeigen, an denen Verbesserungen wünschenswert wären. Neben Frauenreferentin Stadträtin DIin Constance Mochar waren auch Verkehrsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann BA MA, Vizebürgermeister Ronald Rabitsch und Vertreterinnen aus dem Gemeinderat mit dabei.
„Eine moderne Stadt muss für alle Menschen da sein. Wir müssen Mobilität, Beleuchtung, öffentliche Plätze und Wohnraum so gestalten, dass sich Frauen in Klagenfurt sicher bewegen und den öffentlichen Raum gleichberechtigt nutzen können."
Frauen- und Familienreferentin Stadträtin DIin Constance Mochar
„Wir gestalten den Straßenraum so, dass sich alle Verkehrsteilnehmer sicher und gleichberechtigt bewegen können. Die Hinweise aus der Radtour fließen in unsere weiteren Planungen ein."
Straßenbau- und Verkehrsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA
„Stadtentwicklung entscheidet darüber, wie Menschen zusammenleben, wie sicher sie sich fühlen und wie selbstverständlich sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Formate wie ‚Stadt der Frau‘ tragen dazu bei, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und in die Planung einzubeziehen. Denn eine Stadt ist erst dann wirklich modern, wenn sich alle Menschen - unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft - zu jeder Tageszeit sicher und willkommen fühlen."
Stadtentwicklungsreferent Vizebürgermeister Ronald Rabitsch
