Filmpräsentation im Musilmuseum

Im Robert-Musil-Literatur-Museum der Stadt Klagenfurt wurde eine Dokumentation über den künstlerischen Werdegang des Komponisten Hans Werner Henze und seine Beziehung zu Ingeborg Bachmann präsentiert.

Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz, Kulturabteilungsleiter Mag. Alexander Gerdanovits und Musilmuseumsleiter Dr. Heimo Strempfl mit Regisseurin Nina di Majo und Margarethe Pachernig vom Verein „Weltkärntner“. Foto: Büro Stadtrat Petritz

Der Juni steht in Klagenfurt ganz im Zeichen von Ingeborg Bachmann (1926 – 1973). Die in der Kärntner Landeshauptstadt geborene Schriftstellerin hätte heuer ihren 100. Geburtstag, der renommierte Ingeborg-Bachmann-Preis findet zum 50. Mal statt. Das Leben der Dichterin, ihr Umfeld uvm. werden dieser Tage in zahlreichen Veranstaltungen nachgezeichnet.

Kürzlich konnte Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz zahlreiche Gäste bei der Präsentation des Dokumentarfilms „Hans Werner Henze: Musik. Freundschaft. Spiel“ mit Regisseurin Nina di Majo präsentiert. In diesem Film skizziert die in Mailand lebende Regisseurin Nina di Majo den künstlerischen Werdegang des Komponisten Hans Werner Henze und seine Beziehung zu Ingeborg Bachmann. Di Majo lernte Henze in ihrer Jugend im Elternhaus in Neapel kennen. Sie beleuchtet poetisch Henzes langjährige Freundschaft und fruchtbare Zusammenarbeit mit Ingeborg Bachmann anhand ihrer Briefe. In Zusammenarbeit mit Bachmann als Librettistin komponierte Henze die Opern „Der Prinz von Homburg“ (1958) nach einem Text von Heinrich von Kleist und „Der Junge Lord“ (1964).

 

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