Denkmäler & denkmalgeschützte Bauten


Denkmalgeschützte Bauten

Standorte: Kardinalschütt 2

Standort: Stadtmauer und Stadtgraben

Die schlichte Fassaden mit Gesimsgliederung und unregelmäßig ausgeteilten Fensterachsen stammen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die 1776 von Valentin Seebauer errichtete und seit 1985 als altkatholische Pfarrkirche St. Markus genutzte ehemalige Schulkapelle hat ihren Zugang über die Kaufmanngasse.

Die Fassade ist durch expressionistische Dachatlanten und einen Eckaufbau repräsentativ gestaltet.

Der dreigeschoßige, sechsachsige Saaltrakt bildet den Kern der Anlage. Der zweigeschoßige Ballsaal mit geschwungenem Balkon und Stuckdekor von 1907/13 (Wiederaufbau nach einem Deckeneinsturz) ist das letzte erhaltene Beispiel eines Festsaals der Jahrhundertwende und ein wichtiges Zeugnis der späten Gründerzeit.

Ab 1737 diente es als Rathaus und wurde 1739 umgebaut. 1918 wurde das Klagenfurter Rathaus in das damalige Palais Rosenberg, das heutige Neue Rathaus verlegt. Das Alte Rathaus ist seitdem im Besitz der Familie Orsini-Rosenberg.

Standort: Alter Platz 1

Standort: Alter Platz 4

Die Fassade von 1741 ist mit Pilastern, Bandlwerk und Muscheln in Stuck geschmückt. Am Gebäude ist eine Gedenktafel für den Dichter Karl Morré angebracht.

Über dem Portal ist das Wappen der Familie Waidmannsdorf zu sehen. Die Halle im ersten Obergeschoß ist mit Stuckgratgewölbe ausgestattet. Der ehemalige Arkadenhof ist durch den Einbau eines Geschäftes im Erdgeschoß beeinträchtigt.

Standort: Alter Platz 6

Standort: Alter Platz 8

Der dreigeschoßige Arkadenhof wurde 1975 durch Geschäftseinbau verändert. An der Südfront ist ein Relief mit Kentaur und Frau aus dem 16. Jahrhundert angebracht.

Standort: Alter Platz 31

Die Fassade mit ungleich verteilten Fensterachsen und Hüftportal wurde im 19. Jahrhundert erneuert. Die zweischiffige Einfahrt besitzt eine Stichkappentonne auf Säulen. Im Südtrakt befindet sich eine dreischiffige Pfeilerhalle.

Standort: Alter Platz 31

Standort: Alter Platz 24

Standort: Alter Platz 24

Die Fenster weisen Ohrenrahmungen, giebelartige Bekrönungen und Imperatorenbüsten auf. Das Stiegenhaus ist in den Obergeschoßhallen mit laub- und bandlwerkgeschmückten Stuckdecken ausgestattet. Im Hauptgeschoß befindet sich eine repräsentative Raumflucht mit barocken Stuckdecken und intarsierten Türen. Auch im zweiten Obergeschoß finden sich Stuckdecken.

Standort: Alter Platz 29

Über dem repräsentativen Portal befindet sich ein Balkon mit schmiedeeisernem Gitter und in der Mittelachse mit dem Goëss-Wappen. In der Durchfahrt sind zwei antikisierende Spolien mit Inschrift mit einem Bibelzitatfragment von 1614 und darüber ein Relieffragment mit dem Kopf eines Kriegers eingemauert. Im Hof befindet sich ein von Steinkonsolen getragener Gang mit Schmiedeeisengitter aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der repräsentative Stiegenaufgang mit um 1735 geschmiedetem Gitter ist am Steinbaluster mit 1739 bezeichnet. Die Räume in den beiden Obergeschoßen sind mit reichen Stuckdecken, Parkettböden und intarsierten Türen ausgestattet.

Standort: Alter Platz 30

Standort: Alter Platz 33

Standort: Alter Platz 34

Wilhelm Bäumer als Verwaltungsgebäude der Hüttenberger Eisenwerks-Gesellschaft errichtet. Die Fassade wurde modernisiert, der Spiegelsaal 1972 von Ulf Komposch gestaltet.

Standort: Arnulfplatz 1

Im Stiegenhaus spätgotisches Sterngewölbe und von ehemaliger zweigeschoßiger gotischer Halle Gewölbeansätze erhalten. 1993/94 Innenumbau.

Standort: Badgasse 3

Erdgeschoßhalle mit Schlingrippengewölbe 1. Hälfte 16. Jahrhundert. 1998 Fassadenerneuerung.

Standort: Badgasse 4

Standort: Badgasse 5

Die Fassade mit großer Pilasterordnung und mittlerem Frontispizentstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

1638 entstand der Turm neu, 1723 wurde er erhöht und mit Zwiebelhelm und Laterne versehen. Die an die Nordseite des Klosterkomplexes angebaute Kirche ist ein einschiffiger, barocker Bau und besitzt ein schmuckloses Äußeres.

Die dekorative Empire-Fassade mit der Darstellung des Auge Gottes im Westgiebel entstand Ende des 18. Jahrhunderts. Aus derselben Zeit stammen auch die zwei Stuckdecken im ersten Obergeschoß.

Begonnen von den protestantischen Ständen, wurde es mehrfach um- und ausgebaut und im 17./18. Jahrhundert von den Kärntner Burggrafen genutzt. 1734 wurde die Burgkapelle (mit Fresko von Ferdinand Fromiller) errichtet.

Standort: Burggasse 8

Additiv gegliederte Fassade mit großer Pilasterordnung. An der Nordseite des Hofes Rustikaportal mit Schlussstein, darauf Frauenbüste.

Standort: Burggasse 15

Bleiweißfabrik errichtet und unter Johann von Thys zur K.k. Feintuchfabrik Thys umgebaut wurde. Ab 1768 diente die Anlage als Militärwaisenhaus und ab 1784 als Kaserne. 1858 war vorübergehend eine Zigarrenfabrik untergebracht.

Standort: Domgasse 4

Standort: Domgasse 1

Breit gelagerte, rhythmisch gegliederte Fassade mit Portikus, daran 3 Figuren (Telegraphie, Paketpost, weibliche Figur mit Weltkugel) von Hans Domenig. 1998 Innenumbau

Standort: Getreidegasse 8

Die Ost- und die Südfassade weist mit dem Plattendekor im Stil des Barock-Klassizismus ein für Kärnten seltenes Beispiel für den josefinischen Plattenstil auf. Die Fassade mit durchgehender Pilasterordnung wird durch zopfartige Stuckfestons ornamentiert. Das Portal besitzt Doppelpfeiler, die im zweiten Geschoß ein antikisierendes Gebälk tragen.

Standort: Heuplatz 2

Standort: Getreidegasse 17

von Franz Baumgartner errichtet. Mit der leicht barockisierenden, ovalen Foyerlösung mit repräsentativen Portal, der Buntglasoberlichte und dem Terrazzo gilt das Künstlerhaus als einer der schönsten spätseccionistischen Bauten in Kärnten.

Standort: Goethepark 1

Johann von Thys errichtet. Dabei wurde ein älteres Wohnhaus mit einer 1740 von Josef Ferdinand Fromiller ausgestatteten Kapelle miteinbezogen

Standort: Henselstraße 1

Standort: Herbertstraße 9

Standort: Herrengasse 10

Über dem genuteten Erdgeschoß befindet sich eine große Pilasterordnung. Die Fensterrahmungen sind mit Muscheln und Blütendekor verziert. Über dem Rundbogenportal sind die Wappen der Familien Aicholt, Helldorf und Egger angebracht. Die zweiseitigen Arkaden im Hof wurden im 16. Jahrhundert eingebaut.

Standort: Herrengasse 12

Standort: Herrengasse 14

Standort: Herrengasse 2

Standort: Herrengasse 4

Standort: Herrengasse 5

Standort: Herrengasse 3

Standort: Herrengasse 6

Standort: Herrengasse 7

Standort: Herrengasse 8

Standort: Herrengasse 9

Domenico Venchiarutti das oberste Geschoß und eine neue Fassaden hinzugefügt. Das Haus mit betonten Seitenachsen besitzt geometrisches Dekor im Stil des Frühhistorismus.

Standort: Heuplatz 8

Frontispiz vom Anfang des 20. Jahrhunderts.

Standort: Kardinalplatz 1

Standort: Kardinalplatz 2

Der steinerne Löwe an der Westseite ist ein stark plastisches Relief aus Chloritschiefer aus dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts und stammt vom 1809 geschleiften St. Veiter Tor.

Standort: Kardinalplatz 3

Die viergeschoßigen Häuser besitzen Fassaden im Stil der Neuen Sachlichkeit. Die strenge schmucklose Gestaltung wird durch romantisch-expressionistische Motive (Dreiecksgiebel und klassizistische Pilaster-Riesenordnung) aufgelockert.

Dekor wurde 1909/10 nach einem Entwurf von Karl Haybäck errichtet

Standort: Koschatstraße 4

Dekor wurde 1909/10 nach einem Entwurf von Karl Haybäck errichtet

Standort: Koschatstraße 6

Standort: Koschatstraße 8

Standort: Kramergasse 6

Die 1850 in der Substruktion der Schweizerhaus-Terrasse korbbogenförmige Grotte mit geschwungener Senatorenbank birgt die auf einem Sockel stehende Kinkbüste aus Carrara-Marmor, die Josef Kassin nach einem Entwurf von Otto Hofer anfertigte

Standort: Kreuzbergl 11

Standort: Kinkstraße 26

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde hier die Handelsakademie untergebracht.

Standort: Kumpfgasse 21

Standort Kumpfgasse 4

im Nordtrakt sind noch Reste eines Vorgängerbaus (Zeughaus) erkennbar. Die West- und Südfassade wurde um 1730 gestaltet. Im offenen Innenhof sind ein zweigeschoßiger Arkadengang und zwei schlanke Türme mit Zwiebelhelmen. Im Großen und im Kleinen Wappensaal sind Gemälde von J. F. Fromiller.

Standort: Landhaushof 1

Das Gebäude mit bemerkenswerten Arkadenhof wurde 1550 unter Burggraf Augustin Paradeiser umgebaut. Um 1900 wurde das Haus um das Attikageschoß aufgestockt und die Hofarkaden in den Obergeschoßen durch Fensterkonstruktionen geschlossen. Das Gebäude zeigt an der Nord- und Westfassade spätbarockes Dekor von 1740, an den Fassaden des Südtraktes Kratzputzdekor aus dem 16. Jahrhundert. Den Kern des Osttraktes bildet ein älteres Wohnhaus mit Kapelle.

Standort: Landhaushof 3

Standort: Lastenstraße 1

 Die viergeschoßigen Häuser besitzen Fassaden im Stil der Neuen Sachlichkeit. Die strenge schmucklose Gestaltung wird durch romantisch-expressionistische Motive (Dreiecksgiebel und klassizistische Pilaster-Riesenordnung) aufgelockert.

Die mächtige, mit Jugendstilelementen verzierte Anlage ist von einem Schulgarten umgeben und besitzt seitlich je zwei im rechten Winkel angebaute Flügeltrakte, die in der Achse versetzt sind. Das Gebäude diente 1914 bis 1918 als Reservelazarett, ab 1939 als Lazarett und ab 1945 als Kaserne der englischen Besatzungsmacht. Nach der Renovierung 1952 wurde sie wieder dem Schulbetrieb übergeben.

Standort: Lidmanskygasse

Standort: Lidmanskygasse

Standort: Linsengasse 2

Der Bau besteht aus einem gemauerten Sockel und einem hölzernen Obergeschoß. Die Fassaden sind mit einem gemalten Fries von 19933/35 und zwei aus den Holzbalken des Obergeschoßes geschnitzten Reliefs geschmückt. In den Hausecken sind Römersteine aus Tiffen eingemauert. Die Einrichtung stammt aus den 1930er Jahren.

Standort: Lobisserweg 2

1945/46 als Dienststelle der britischen Besatzungsmacht und 1947–1955 als Ausweichquartier der Landwirtschaftskammer. Seit 1963 ist das Gebäude Sitz des Militärkommandos Kärnten.

Das heutige Gebäude wurde 1951/51 erbaut und 1994/95 nach Plänen von Eduard Egger aufgestockt.

Standort: Museumsgasse 2

Standort: Museumsgasse 5

Standort: Neuer Platz 1

 Im 20. Jahrhundert wurde das Haus um ein viertes Geschoß aufgestockt, das Dachgeschoß ausgebaut und das Gebäudeinnere weitgehend entkernt. Die Fassaden weisen eine Riesenpilasterordnung auf und sind mit Zopfornamentik aus dem Empire geschmückt.

Standort: Neuer Platz 14

Das Gebäude ist durch einen langgestreckten Gassentrakt mit dem Palais Goëß verbunden und diente als Goëß'scher Kasten als Speicher, später als Bibliothek.

Standort: Neuer Platz 3

Standort: Neuer Platz 4

Standort: Neuer Platz 6

Alois Cargnelutti stockte das Gebäude 1837 auf und versah es mit einer neuen Fassade. Die Fassade besitzt eine Riesenpilasterordnung und ist am Architrav mit Edelweißblüten geschmückt. Im Inneren hat sich ein Arkadenhof aus den 17./19. Jahrhundert erhalten sowie im Erdgeschoß eine qualitätsvolle, um 1730 entstandene Stuckdecke.

Standort: Neuer Platz 7

Standort: Neuer Platz 9

Das Rundbogenportal an der Nordseite ist mit einem Löwen und einem Greif in den Bogenzwickeln und einer Maske im Scheitel geschmückt. In der Nische über der Archivolte steht eine Heiligenfigur aus dem 18. Jahrhundert. Die südseitige Fassade gegen die Pernhartgasse wurde um 1840 erneuert. Der Innenhof besitzt nordseitig dreigeschoßige Arkaden.

Standort: Pernhartgasse 4

Das dreiseitig freistehende, dreigeschoßige Haus besitzt eine zweiteilige Pilasterfassade. Die Fensteraufsätze sind mit Stuckrocaillen geschmückt. Am Nordportal ist das Wappen des Gurker Domkapitels, am Südportal das des Propstes von Rechberg angebracht. Im Innenhof befinden sich an der Nordseite Arkaden und an der Südseite Doppelfenster aus der Renaissance.

Standort: Pernhartgasse 6

Das repräsentative, an drei Seiten freistehende Wohn- und Geschäftshaus ist ein städtebaulich markanter Baukörper in altdeutschen Formen mit Eckloggia, Erkern und Giebeln. Das Wandbild stammt von L. Resch. Im Inneren hat sich ein Gewölbe aus dem 16. Jahrhundert erhalten.

Standort: Pernhartgasse 8

Die Rundbogenportal- und Fensterbekrönungen sind mit Bänder, Muschel und Akanthus verziert. Im Flur befinden sich stark verwetzte Wandmalereien aus dem späten 16. Jahrhundert mit Tierdarstellungen. Der Innenhof ist mit zweigeschoßigen Arkaden ausgestattet.

Standort: Pfarrhofgasse 2

der Zwiebelhelm ist von 1733, die neobarocke Fassadengestaltung von Friedrich Schachner 1893. An den Außenwänden befinden sich zahlreiche Grabplatten vom 16. bis 18. Jahrhundert. Der klassizistische Hochaltar ist jünger als die barocken Altäre der acht Seitenkapellen. Eine Sakristei wurde von Ernst Fuchs zu einer Kapelle umgestaltet.

Standort: Pfarrplatz 7

Standort: Renngasse 7

Bereits 1856 wurde sie zum Waisenhaus umgebaut und der Wall eingeebnet. Das Gebäude ist eine vierseitige Anlage mit Hof und zwei Ecktürmen. Reste des Walls und des Grabens wurden bei der Revitalisierung wiederhergestellt.

Die Kapelle wird von Pilastern und Rundbogenfenstern gegliedert. Im Inneren zeigt sich die Kapelle als saalartiger Raum in konservativen Neorenaissance-Formen. Die Kassettendecke ist mit Stuckrosetten geschmückt. Die Fresken aus der Marienlegende im Chor und an der Triumphbogenwand malte 1923 Switbert Lobisser, von dem auch das 1929 geschaffene Hauptaltarbild einer Maria mit Kind und die Anbetungsgruppe stammen. Im Langhaus hängen Leinwandbilder aus der Passion Christi.

Standort: Salmstraße 2

Standort: Salmstraße 4

Standort: Pfarrplatz 2

Standort: Salmstraße 6

Der Salon im ersten Obergeschoß ist mit fünf Grisaillen ausgestattet, die dem Direktor der Wiener Akademie Caspar Franz Sambach zugeschrieben werden. In den Nischen befinden sich vier Plastiken von L. Grossi. Das schmiedeeiserne spätbarocke Gartenportal wurde 1994/95 restauriert.

Die zweiachsigen Risalite werden durch Kolossalpilaster gegliedert und durch Dreiecksgiebel bekrönt. Die Korbbogenportale werden durch Lisenen gerahmt.

Standort: Raiffeisenplatz 2, St.Veiter Ring 55

 Die dominante Ostfassade bildet den Schlusspunkt der vom Haupteingang an der St. Veiter Straße nach Westen verlaufenden Sichtachse. Der späthistoristische Bau über streng symmetrischer Grundrissdisposition besitzt einen markanten dreiachsigen Mittelrisalit und zwei seicht zweiachsige Seitenrisalite. Im Obergeschoß befindet sich ein 1975–1985 von Franz Weiss gestalteter Kapellenraum mit dreiflügeligen Altarbild. Die Wandgestaltung im Wartebereich des Zubaus der Chirurgie stammt von Suse Krawagna. Das Ausbildungszentrum wurde 1964–1968 nach Plänen von Otto Baurecht, Ernst Hildebrand und Martin Esterl errichtet. Die Betonreliefs in der Pausenhalle gestaltete 1965–1967 Hans Bischoffshausen.

 Bei dem ehemaligen Villacher Tor hat sich ein Zinnenrest aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Ein Pylon mit Blattwerk ist mit „ES 1598“ bezeichnet.

Standort: Stauderplatz 5A

Standort: Stauderplatz 8

Der Hochaltar von 1675 stammt aus der ehemaligen Bürgerspitalskirche St. Veit an der Glan. Die vier Seitenaltäre sind Reliefarbeiten von Wilhelm Bormann aus gebranntem und glasiertem Ton.

Standort: Theaterplatz 3

Standort: Theaterplatz 4

Das 1886 erbaute Palais in strenghistoristischen Formen wurde nach Plänen von Wilhelm Hess errichtet. Gräfin Vojkffy verstarb im August 1886, sodass das Palais unvollendet blieb und verkauft wurde. Es wurde von der Familie von Milesi erworben und war seitdem als „Haus Milesi“ bekannt. Letzter Bewohner aus dieser Familie war Richard von Milesi.

Standort: Theaterplatz 5

Im 19. Jahrhundert wurden die übrigen Trakte um ein Geschoß erhöht. Die schlichte straßenseitige Fassade entstand um 1800, die Gartenfassaden mit Architekturmalerei Ende des 17. Jahrhunderts. Die zweigeschoßigen Arkaden an der Westseite des Westhofes wurden um 1700 hinzugefügt. Domenico Venchiarutti erbaute 1845/46 den als Lourdes-Kapelle verwendeten freistehenden, klassizistischen Kapellenbau im Klostergarten. 1900/01 errichtete man das Schulgebäude in späthistoristischen Stilformen.

Standort: Stauderplatz 3

Über dem Sockel besitzt das Erdgeschoß eine kräftig rustizierende Fassade. Das Obergeschoß wird durch Kordon-, verkröpftes Sohlbank- sowie Kranzgesims mit Zahnschnittfries in horizontale Wandflächen gegliedert. Die Erdgeschoßräume haben teilweise Platzlgewölbe. Die einachsige Passage entlang der straßenseitigen Außenmauer wurde erst 1987 angelegt

Im Altarraum gibt es qualitätsvolle Stuckdekoration. Die Altarblätter, ein Gemälde und das Scheinkuppelfresko stammen von J. F. Fromiller.

Standort: Volkmannweg 1

Standort: Waaggasse 15

An der Ostecke befindet sich das dreigeschoßige Pulvermagazin der Nordost-Bastei der Stadtbefestigung des 16. Jahrhunderts.

Standort: Waagplatz 2

Standort: Waagplatz 3

Über dem Korbbogenportal mit seitlichen Pilastern ist das Wappen des Stiftes Ossiach angebracht. Im ersten Hof befindet sich an der Südwand ein um 1700 entstandener Stuckdekor. Das Gesims wird von Atlanten getragen, das Fruchtgehänge wird von Löwen gehalten. Nord- und westseitig befinden sich Arkaden aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die um 1900 verglast wurde. Im zweiten Hof sind auf drei Seiten dreigeschoßige Arkaden aus dem 16. Jahrhundert eingebaut.

Standort: Wiener Gasse 10

Das Korbbogenportal ist mit Stuckkaryatiden versehen. Die Fensterumrahmungen aus Stucklöwen schufen Kilian und Hannibal Pittner.

Standort: Wiener Gasse 6

Die Einfahrtshalle besitzt ein spätgotisches Gratgewölbe mit figürlichen Reliefs an den Schlusssteinen und an den Medaillons. Eine Säule am Aufgang der spätgotischen Stiege ist mit Blattkapitell und Gesicht geschmückt. Im Hof sind süd- und ostseitig Arkaden eingebaut.

Standort: Wiener Gasse 7

Nordseitig im Hof befindet sich eine zweigeschoßige barocke Arkadenfront, im Stiegenhaus ein geschmiedetes Gitter des 18. Jahrhunderts.

Standort: Wiener Gasse 8

Standort: Wiener Gasse 9

Das Rundbogenportal an der Nordseite ist mit einem Löwen und einem Greif in den Bogenzwickeln und einer Maske im Scheitel geschmückt. In der Nische über der Archivolte steht eine Heiligenfigur aus dem 18. Jahrhundert. Die südseitige Fassade gegen die Pernhartgasse wurde um 1840 erneuert. Der Innenhof besitzt nordseitig dreigeschoßige Arkaden.

Denkmäler

Standort: Landhaus Park

Standort: Theatergasse

Standort: Alter Platz

Standort: Ursulinengasse

Standort: Domplatz

Das barock-klassizistische Denkmal aus verschiedenen Marmor- und Kalksteinsorten besteht aus einem kreuzförmigen Prisma und eingeschobener Pyramide mit der Bekrönungsfigur des heiligen Florians samt Engel. Die Figuren auf dem kreuzförmigen Sockel stellen die heiligen Egydius und Sebastian dar. Als Urheber der Skulpturen gilt Josef Mauer.

Standort: Heuplatz

Standort: Schillerpark

Standort: Schubertpark

Standort: Hülgerthpark

Standort: Golgathaweg

Standort: Kinkstraße

Er wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Wasserzufuhr für den Stadtgraben und als Transportweg für Bau- und Heizmaterial angelegt. Der Lendhafen am Ostende wurde in den 1850er-Jahren errichtet. Heute dient der Lendkanal gemeinsam mit dem angrenzenden Europapark als Naherholungsgebiet.

Standort: Neuer Platz

Standort: Neuer Platz

In einer Natursteingrottennische sind die Figuren eines Wassergeistes und einer Nymphe aufgestellt. Ursprünglich im Schillerpark aufgestellt wurde der Brunnen 1947 in den Schubertpark versetzt.

Standort: Schubertpark

Standort: Kardinalplatz

Auf schmalen Pfeiler über dreistufigem Sockel steht der von Kugeln getragene Obelisk. Am Pfeiler ist das Relief des Landeswappens und eine Maske mit Eisenrohr angebracht. Das runde Marmorbecken des Brunnens ruht auf einem kannelierten Sockel.

Standort: Landhaushof 1

Standort: Goethepark

Standort: Arnulfplatz

Standort: Schubertpark