Aktuelles aus dem Stadtsenat
Regelung zum Schießen von Silvesterraketen soll überdacht werden
Bürgermeister Christian Scheider stellte heute im Stadtsenat die aktuelle Regelung
für das Schießen von Silvesterraketen in den Stadtsenat zur Diskussion. Derzeit gilt in
Klagenfurt die Regel, dass in der Silvesternacht von 23:30 bis 00:30 Uhr das Schießen
von Silvesterraketen der Kategorie F2 im Stadtgebiet erlaubt ist. Wie jedoch
zahlreiche Beschwerden aus der Bevölkerung dokumentierten, hielten sich leider
viele Bürgerinnen und Bürger nicht an diese Vorgabe. Dies sehr zum Leidwesen für
Mensch, Tier und Umwelt.
Zu Gast im Stadtsenat dazu war auch Oberst Hans-Peter Mailänder seitens der
Exekutive. Er berichtete ergänzend darüber, dass nicht nur die Missachtung der
erlaubten Zeitspannen ein Problem darstellt, sondern vor allem auch die steigende
Zahl der illegal gezündeten Feuerwerkskörper. Diese seien oftmals der höheren
Kategorien F3 und F4 zuzuordnen.
Einig war man sich heute im Stadtsenat, dass Handlungsbedarf gegeben ist. Das
Problem gehe vor allem auch von den zahlreichen Knallkörpern und Böllern aus. Es
gilt daher Überlegungen anzustellen, inwieweit diese verboten werden können. Als
Ersatz zum Feiern könnte lt. Bürgermeister beispielsweise ein offizielles Feuerwerk
sein.
Kälte als massive Herausforderung für obdachlose Menschen
Die derzeitigen frostigen Temperaturen stellen vor allem für obdachlose Menschen
eine massive Belastung dar. Eine Nacht im Freien kann zur Lebensgefahr werden. Die
Wohnungsstätte Eggerheim bietet obdachlosen Menschen während der kalten
Jahreszeit einen warmen Schlafplatz. Bürgermeister und Sozialreferent Scheider
berichtete heute im Stadtsenat, dass er im ständigen Austausch mit dem Eggerheim
sei. Derzeit gibt es noch ausreichend Kapazitäten, um in Not geratene Menschen zu
unterstützen.
Thematisiert wurde im Stadtsenat jedoch auch, dass diese Hilfeleistung mittlerweile
nicht nur von Klagenfurterinnen und Klagenfurtern in Anspruch genommen wird,
sondern auch von jenen aus anderen Bezirken. Die Kosten der Notschlafstelle in Höhe
von 246.000 Euro trägt jedoch die Stadt alleine. Wie lange diese noch aufgrund der
Finanzsituation der Stadt getragen werden können, ist jedoch ungewiss. Es soll daher
dazu das Gespräch mit dem Land gesucht werden.
Sollte jemand sehen, dass Hilfe benötigt wird, so kann das Kältetelefon der Caritas
unter der Nummer 0463 / 3960 60 kontaktiert werden. Dieses ist bis Ende März
täglich von 18 Uhr abends bis 6 Uhr morgens besetzt.
Status Gemeindezentrum Viktring
Unter Punkt „Allfälliges“ wurde heute im Stadtsenat auch der Status zum
Gemeindezentrum Viktring thematisiert. Wie bei mehreren Gemeindezentren ist
auch in Viktring ein dringender Sanierungsbedarf gegeben. Dazu finden aktuell
Gespräche statt, ob bzw. wie dieser finanziert werden kann. Konkrete
Entscheidungen dazu gibt es noch keine.
