Automaten unter der Lupe: Schüler untersuchen Automaten-Getränke und Snacks

Unter dem Motto „clever snacken – besser lernen“ haben sich Schülerinnen und Schüler der MS 5 Wölfnitz und der MS 11 Annabichl die Getränke- und Snackautomaten in ihren Schulen genauer angesehen.

Gesundheitsreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz besuchte die Schule und ließ sich von den Schülerinnen und Schülern das Ergebnis ihrer Untersuchungen erklären. Foto: Büro Petritz

Gesundheitsreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz besuchte die Schule und ließ sich von den Schülerinnen und Schülern das Ergebnis ihrer Untersuchungen erklären. Foto: Büro Petritz

In der Mittelschule 5 in Wölfnitz und in der Mittelschule 11 Annabichl standen in den vergangenen Monaten die Getränke- und Jausenautomaten im Fokus eines strategischen Gesundheitsprojekts. Unter dem Titel „Automaten unter der Lupe“ wurden die bestehenden Angebote nach gesundheitsfördernden Kriterien überprüft und gemeinsam mit den Schulen weiterentwickelt. 

Initiiert wurde das Pilotprojekt von der Abteilung Gesundheit, Jugend und Familie in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Bildung. Ziel war es, das Warenangebot in Schulautomaten schrittweise an aktuelle ernährungswissenschaftliche Empfehlungen anzupassen und damit einen aktiven Beitrag zur Gesundheitsförderung von Jugendlichen zu leisten.

An der Mittelschule Wölfnitz wurde der Prozess besonders partizipativ gestaltet: Neben der Schulleitung waren auch das Schülerparlament sowie der Klassenrat intensiv in die Überprüfung und Adaptierung des Getränke- und Jausenangebotes eingebunden. Gemeinsam wurden die Produkte bewertet und schließlich gesundheitsfördernde Alternativen in das Sortiment aufgenommen. Damit wurde nicht nur das Angebot verbessert, sondern auch das Bewusstsein der Jugendlichen für ausgewogene Ernährung gestärkt. 

Die Mittelschule Annabichl beteiligte sich ebenfalls am Pilotprojekt. Dort lag der Schwerpunkt auf der Überarbeitung des Getränkeautomaten, der nach den definierten Gesundheitskriterien neu ausgerichtet wurde. Im Vorfeld wurden die Jugendlichen im Rahmen eines Informations- und Reflexionsworkshops zu ihren Trinkgewohnheiten ins Boot geholt.

Ein sichtbares Zeichen der Anerkennung setzte der Gesundheitsreferent Stadtrat Mag. Franz Petritz, der persönlich vor Ort an beiden Pilotschulen die Urkunden überreichte. Er würdigte das Engagement der Schulgemeinschaften und betonte die Bedeutung gesundheitsfördernder Rahmenbedingungen im schulischen Alltag: 

„Schule ist ein zentraler Lebensraum für junge Menschen. Was hier angeboten wird, prägt Gewohnheiten – und damit die Gesundheit von morgen."
Stadtrat Mag. Franz Petritz

Nach der erfolgreichen Umsetzung  ist bereits die Ausweitung des Projekts auf alle weiteren Mittelschulen in Klagenfurt geplant. Ziel ist es, stadtweit einheitliche gesundheitsfördernde Standards für Schulautomaten zu etablieren und so einen nachhaltigen Beitrag zur Prävention und Stärkung der Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen zu leisten.