Erfolgreiche "Denken erlaubt'"-Reihe
Die Lese- und Diskussionsveranstaltung „Denken erlaubt“ hat sich in den letzten Jahren zu einem Fixpunkt etabliert. Die Veranstaltungsreihe wird vom Klagenfurter Frauenbüro gemeinsam mit der Frauenplattform Klagenfurt und der Projektgruppe Frauen auf die Beine gestellt. Regelmäßig werden Bücher und Autorinnen vorgestellt, die sich den gesellschaftlichen Themen Feminismus, Frauenrechte, Gleichstellung, Toleranz etc. widmen. In der letzten Veranstaltung wurde das Buch „Queer-feministische Stadtgeschichten aus Villach und Klagenfurt“, initiiert von Rosalia Kopeinig, thematisiert.
„Dieses Werk erinnert uns daran, dass Stadtgeschichte immer auch aus Perspektiven geschrieben werden muss, die lange in den Hintergrund gedrängt wurden. Die Lebensrealitäten von queeren Communities in Städten werden dadurch sichtbar gemacht. Das Buch ist aber nicht nur eine Sammlung von Geschichten, sondern ein Statement für Teilhabe, Vielfalt und Gerechtigkeit. Als Frauen- und Gleichbehandlungsstadträtin ist es mir ein zentrales Anliegen, dass unsere Stadt ein Ort ist, an dem alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Identität oder sexueller Orientierung, sicher und respektiert leben können."
Frauenreferentin DIin Constance Mochar
Nächster Termin: 26. März, 18:30 Uhr, Musilhaus
Bei der nächsten „Denken erlaubt“-Veranstaltung steht das Werk von Gertraud Klemm „Abschied von Phallozän: Eine Streitschrift“ im Mittelpunkt. Gertraud Klemm nimmt sich in ihrem leidenschaftlichen Essay matriarchale Gesellschaften aus Vergangenheit und Gegenwart zum Vorbild für ihre Ankündigung des Abschieds vom Phallozän – ein kraftvolles Gedankenspiel über matriarchale Inspiration, patriarchale Dekonstruktion und die Notwendigkeit der kolonialen Schubumkehr.
Der Eintritt ist bei allen „Denken erlaubt“-Lesungen frei, um Anmeldung unter +43 463 537-4681 oder frauen.chancengleichheit.generationen@klagenfurt.at wird gebeten.
