Literaturpreis für Bertram Karl Steiner

Der diesjährige Humbert-Fink-Preis der Stadt Klagenfurt geht an den Autor und Kulturjournalisten Bertram Karl Steiner.

Preisverleihung ist am 29. April im Musil-Haus.

Portrait Bertram Karl Steiner. © StadtKommunikation

Der 1948 in Neunkirchen in Niederösterreich geborene und in Klagenfurt lebende Autor Bertram Karl Steiner ist Gewinner des diesjährigen Humbert-Fink-Preises der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee. Die Auszeichnung ist mit 12.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am 29. April 2026 um 19 Uhr im Musil-Haus statt.

Nach Antonio Fian, Engelbert Obernosterer, Gustav Januš, Anna Baar, Axel Karner und Cvetka Lipuš ist Bertram Karl Steiner der siebente Preisträger des alle zwei Jahre alternierend mit dem Gert-Jonke-Preis vergebenen Humbert-Fink-Preises, der sich an Autorinnen und Autoren, die in deutscher und/oder slowenischer Sprache publizieren, richtet. 

Kulturstadtrat Mag. Franz Petritz freut sich darüber, dass mit dem diesjährigen Humbert-Fink-Preis eine Persönlichkeit ausgezeichnet wird, die gezeigt habe, wie man „als ein freier Geist“ bestehen könne und zitierte damit eine Äußerung des Poeten Fabjan Hafner (1966-2016) über den Geehrten.

Geboren 1948 in Neunkirchen als Sohn des Malers und Bildhauers Karl Steiner war Bertram Karl Steiner anfänglich als Lektor der Universite de Bretagne Occidentale in Brest tätig, arbeitete dann unter Humbert Fink in der Kärntner Krone sowie als Korrespondent der Tageszeitung „Der Standard“. Zwischen 1990 und 2014 arbeitete Steiner als Redakteur der Kärntner Tageszeitung, zuletzt als Ressortchef für Kultur. Im Anschluß daran war er Chefredakteur der Kultuzeitschrift des Landes Kärnten „Die Brücke“. 2010 erhielt Steiner den „Einspieler-Preis“ für sein Eintreten für die Slowenische Volksgruppe.

Steiner übersetzt aus dem Französischen, schrieb in Zusammenarbeit mit Eugene Ionesco das Libretto für die Oper „Maximilian Kolbe“ von Dominique Probst. Gemeinsam mit Erwin Hirtenfelder widmete er sich 1999 dem Thema „Tatort Kolig Saal“. Zahlreiche Publikationen zum aktuellen Zeitgeschehen folgten, u.a. das Buch „Gegensätze“, erschienen 2014 im Hermagoras-Verlag.

Die diesjährige Jury für den Humbert-Fink-Literaturpreis bestand aus em.Univ.Prof. Dr. Alois Brandstetter und Dr. Günter Schmidauer.

Die Preisverleihung findet am 29. April 2026 um 19 Uhr im Musil-Haus statt. 

Die Kulturjournalistin Irina Lino und Steiners Autorenkollege Günter Schmidauer werden den Preisträger würdigen. Für die musikalische Gestaltung der Preisverleihung sorgt das „Duo Manjana“, bestehend aus Jana Thomaschütz (Cello) und Manfred Plessl (Geige).

 

 

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